Wer in Windows nicht Edge als Standardbrowser will, muss dies in mehreren Schritten umstellen. Mozilla Firefox bietet dafür eine schlichtere Abhilfe.
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Mozilla Firefox belegt aktuell den vierten Platz der meistgenutzten Browser. - Mozilla

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab Werk ist in Windows immer auch Microsofts Edge als Standardbrowser installiert.
  • Der Umstieg auf einen alternativen Browser erfordert einen prekären Prozess.
  • In Mozilla Firefox kann diese Einstellung nun direkt im Programm geändert werden.

Vor rund einem Monat wurde die aktuelle Version 91 von Mozilla Firefox mit einigen neuen Features veröffentlicht. Darin versteckt sich auch eine neue Funktion für Windows-Geräte, welche bisher Microsoft Edge vorbehalten war. Der Konkurrenzbrowser lässt sich nun direkt im Programm als Standardbrowser für Windows einrichten.

Mozilla Firefox und Microsoft Edge auf Kriegsfuss

Seit der Einführung von Microsoft Edge sorgt der Windows-Entwickler mit allen Mitteln dafür, dass Nutzende den eigenen Browser verwenden. Wer einen Browser eines Drittanbieters als Standard festlegen will, muss die passende Einstellung in der Systemsteuerung erst einmal finden. Im Edge-Browser hingegen kann dies direkt über eine integrierte Schaltfläche vorgenommen werden. So nun auch in Mozilla Firefox.

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Dieses Fenster kann Mozilla Firefox in Windows automatisch als Standardbrowser festlegen. - Nau.ch

Eine solche Funktion gab es bisher nur für Microsoft Edge. Jeder andere Browser kann höchstens die Einstellungen öffnen, umgestellt werden muss jedoch noch manuell. Mozilla Firefox ist nun also der einzige Konkurrenzbrowser, welcher in Windows über dieses Feature verfügt.

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Die Nutzerzahlen von Mozilla Firefox sinken seit rund zweieinhalb Jahren. - Mozilla

Zwischen Microsoft und Mozilla ist diese Situation schon länger ein Streitthema. «Die Menschen sollten die Möglichkeit haben, einfach und leicht Standardeinstellungen vorzunehmen, aber das tun sie nicht.», behauptet Mozilla gegenüber «The Verge» diesbezüglich. Ein Kommentar zu der Situation oder der Aktion von Mozilla seitens Microsoft bleibt derweil noch aus.

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