Vergangene Woche wurde das taiwanesische Unternehmen Gigabyte Opfer eines Ransomware-Angriffs. Betroffen sind davon auch Firmen wie Intel und AMD.
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Das Logo des Chipherstellers Intel. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Anfang August nahm eine Ransomware-Gruppe den Tech-Konzern Gigabyte ins Visier.
  • Bei dem Angriff wurden rund 112 Gigabyte an Daten der Firma kompromittiert.
  • Darunter wurden auch Daten von Intel und AMD gestohlen.

Aktuell werden Ransomware-Angriffe zunehmend zu einem grossen Problem für Unternehmen und Konzerne auf der ganzen Welt. Jüngst wurde nun der taiwanesische Motherboard-Produzent Gigabyte Opfer einer solchen Attacke. Dabei wurden etliche Daten vom Unternehmen selbst und diverser weiterer Firmen kompromittiert.

Auch Daten von Intel gestohlen

Der Angriff soll sich laut der Zusammenfassung der «Netzwoche» zu Beginn des Monats abgespielt haben. Gigabyte selbst hat daraufhin Systeme in Taiwan heruntergefahren und den Angriff bereits bestätigt. Die Ransomware-Gruppe «RansomExx» soll mit der Attacke über 112 Gigabyte an Daten gestohlen und verschlüsselt haben. In sogenannten «ransom notes» verteilte die Gruppe Erpressungsbotschaften im System.

Intel Ransomware
Der Ransomware-Angriff betrifft auch Daten des Chip-Giganten Intel. - Pixabay

Mit den Daten des Konzerns sind dabei auch Inhalte von grossen Unternehmen wie Intel, AMD oder American Megatrends betroffen. Vermutungen gehen auch davon aus, dass ausserdem Daten von Grafikkartenhersteller Nvidia gestohlen wurden. Genaue Zahlen der Lösegeldforderung sind nicht bekannt, sie wird sich aber wohl in zehnfacher Millionenhöhe bewegen.

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