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Apple soll von Ransomware-Gruppe «REvil» erpresst werden

Dayan Pfammatter
Dayan Pfammatter

USA,

Die Ransomware-Gruppe «REvil» hat bei Apple-Zulieferer diverse vertrauliche Dokumente entwendet. Nun soll Apple direkt mit potenziellen Leaks erpresst werden.

Monterey
Das Logo von Apple. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Apple-Zulieferer Quanta wurden diverse vertrauliche Daten via Ransomware erbeutet.
  • Nachdem das Unternehmen nicht zahlen wollte, fixiert die Gruppe «REvil» Apple direkt.
  • Es wird mit einem Leak diverser Dokumente zu unveröffentlichter Hardware gedroht.

Kürzlich wurde Zulieferer und Produzent Quanta zum Opfer eines Angriffs einer Ransomware. Dabei konnte die zuständige Gruppe «REvil» wohl Fertigungsschemata diverser Apple-Produkte ergattern, wie «Golem» berichtet. Mit diesen Daten forderte die Gruppe beim Unternehmen direkt ein Lösegeld von bis zu 50 Millionen US-Dollar. Nachdem der Konzern jedoch nicht bereit war zu zahlen, will die Gruppe Apple selbst erpressen.

Bringt die Ransomware Apple zum Zahlen?

Laut Berichten handelt es sich bei den Dokumenten um Pläne für diverse aktuelle und künftige Apple-Produkte. Vergangenen Dienstag sollen diverse Informationen über Produkte veröffentlicht worden sein, welche später an der Keynote gezeigt wurden. So droht «REvil» nun, weitere Details und Informationen zu publizieren, sollte Apple nicht zahlen.

Apple Ransomware
Apple untersucht seine Zulieferer regelmässig. - Apple

Die Quelle der Dokumente, Quanta bestätigte den Angriff bereits, ohne Details über die Inhalte zu verraten. Das Unternehmen ist nicht nur um einen Zulieferer für Apple, sondern auch für HP, Dell, Lenovo und weitere. Es könnte also sein, dass «REvil» schon bald weitere Firmen erpressen will. Ob Apple in Betracht zieht, zu zahlen, ist aktuell unbekannt.

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