Bill Gates' Ex-Frau ist «froh, weg von all dem Dreck zu sein»
«Unermessliche Trauer»: Die Enthüllungen aus den Epstein-Akten holen Melinda French Gates (61) erneut ein.

Das Wichtigste in Kürze
- Die neuen Epstein-Akten enthalten Vorwürfe gegen Microsoft-Gründer Bill Gates.
- Die Erkenntnisse lösen bei Bill Gates’ Ex-Frau eine «unermessliche Trauer» aus.
- Nach 27 Jahren Ehe ist Melinda French Gates «sehr froh, weg von all dem Dreck zu sein».
Melinda French Gates (61) hat erstmals ausführlich auf die neuesten Dokumente aus dem Epstein‑Nachlass reagiert. Bill Gates’ (70) Ex-Frau sprach in einem Interview mit dem US-Sender «NPR».
Sie spricht von «sehr, sehr schmerzhaften Zeiten» in ihrer Ehe. Zugleich zeigt sie sich erleichtert, heute Abstand von dem Komplex zu haben: «Ich bin sehr froh, weg von all dem Dreck zu sein», sagt sie. Die Ehe der beiden endete 2021 nach 27 Jahren.
Die Berichte über den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein seien für sie schwer zu ertragen. French Gates sagte: «Kein Mädchen sollte jemals in eine solche Situation geraten.»
Sie bezog sich auf Epstein und die verschiedenen Personen in seinem Umfeld. Die Details lösten bei ihr vor allem «unermessliche Trauer» aus.
Auslöser der neuen Debatte sind Akten, die das US-Justizministerium jüngst veröffentlicht hat. Darin findet sich auch ein E-Mail-Entwurf aus dem Jahr 2013, der im Konto Epsteins gespeichert war. Er richtet sich offenbar an Bill Gates.

Der Entwurf thematisiert Spannungen zwischen Gates und seiner damaligen Ehefrau sowie gescheiterte Geschäftsbeziehungen. Gates habe Epstein gebeten, E-Mails zu löschen.
Geschlechtskrankheit?
Diese E-Mails sollen sich auf eine mögliche Geschlechtskrankheit und intime Details bezogen haben. Belege dafür gibt es nicht.
Auch die Sorge, eine öffentliche Trennung könne der gemeinsamen Stiftung schaden, wird erwähnt. Die spätere Scheidung des Paares zog sich tatsächlich über mehrere Jahre hin.

Ein Sprecher von Gates wies die Vorwürfe in der «New York Times» als «absurd und vollständig falsch» zurück. Die Dokumente zeigten lediglich Epsteins Frustration über das Ende des Kontakts, hiess es.
Melinda French Gates zieht Schlussstrich
French Gates betonte, sie habe für sich einen Schlussstrich gezogen. Und befinde sich heute an einem «unerwartet schönen Punkt» in ihrem Leben.
Offene Fragen zu den damaligen Kontakten beträfen andere. «Diese Fragen sind für diese Personen und sogar für meinen Ex-Ehemann bestimmt. Sie müssen Antworten auf diese Fragen geben, nicht ich.»
















