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    Musk vereint SpaceX und xAI – Risiken im Orbit steigen

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    USA,

    Elon Musk fusioniert SpaceX und xAI, während er eine Million zusätzlicher Satelliten plant. Experten warnen vor wachsenden Risiken im erdnahen Orbit.

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    Die Raumfahrtfirma von Elon Musk strebt eine Bewertung von fast 1,8 Billionen Dollar an. - keystone

    Der reichste Mann der Welt hat Anfang Februar seine beiden Firmen SpaceX und xAI zusammengeführt, wie das «Handelsblatt» berichtet. Die Fusion bewertet das kombinierte Unternehmen mit 1,25 Billionen Dollar (etwa 1,138 Billionen Franken).

    SpaceX dominiert bereits heute mit über 9000 Starlink-Satelliten die kommerzielle Raumfahrt. Laut «Deutschlandfunk» kontrolliert das Unternehmen rund zwei Drittel aller aktiven Satelliten im Orbit.

    Hat SpaceX die Zukunft der Raumfahrt in der Hand?

    Im Zusammenhang mit der Fusion hat Musk bei den US-Behörden die Genehmigung für eine Million zusätzlicher Satelliten beantragt. Diese sollen zwischen 500 und 2000 Kilometern Höhe ein Netz aus KI-Rechenzentren im All bilden, schreibt das «SRF».

    Musk erklärt SpaceX-Strategie: Günstigere Rechenleistung im All

    Musk begründet dies mit sinkenden Kosten für Rechenleistung im All gegenüber der Erde. Innerhalb von zwei bis drei Jahren soll die orbitale Variante am günstigsten sein, schreibt das «Handelsblatt».

    Die Erdumlaufbahn gehört rechtlich niemandem, wie das «SRF» erklärt. Ein internationaler Vertrag aus dem Jahr 1967 legt fest, dass allen Staaten die Nutzung des Weltraums frei steht.

    Der Vertrag schränkt die kommerzielle Nutzung kaum ein, sieht aber eine Haftpflicht vor. Die USA müssten theoretisch für Schäden durch Musks Satelliten aufkommen.

    Experten warnen vor Kollisionen

    Luc Piquet, Chef der Firma Clear Space aus Lausanne, sieht grosse Gefahren. Der Orbit sei nicht unendlich gross, und viele Höhenbänder seien bereits überfüllt, schreibt das «SRF».

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    Elon Musk bündelt SpaceX und xAI, Experten warnen vor Orbit‑Gefahr. - keystone

    Weltraumschrott bewegt sich mit bis zu 28'000 Kilometern pro Stunde durch den Orbit. Selbst wenige Zentimeter grosse Teile können funktionsfähige Satelliten zerstören, warnt Piquet.

    Ungebremst könnte dies zu Kettenreaktionen führen und bestimmte Umlaufbahnen jahrzehntelang unbrauchbar machen. Das sogenannte Kessler-Syndrom beschreibt genau dieses Szenario einer sich selbst verstärkenden Kollisionskaskade.

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    Kommentare

    User #3148 (nicht angemeldet)

    Der USD Kostet aktuell 0.78 CHF. 1.25 Billionen USD sind somit 0.975 Billionen CHF. Im Artikel steht jedoch 1.138 Billionen CHF. Wie kommt diese Differenz zu Stande?

    User #2476 (nicht angemeldet)

    Weltraumschrott bewegt sich mit bis zu 28'000 Kilometern pro Stunde durch den Orbit. Seine Tweets zieren die Boulevard Medien.

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