EU nimmt Smart-TVs und Sprachassistenten stärker ins Visier
Die EU prüft strengere Regeln für Smart-TVs und Sprachassistenten. Medienunternehmen fordern, diese Systeme künftig als Gatekeeper einzustufen.

Die Europäische Union rückt digitale Plattformen zunehmend in den Fokus ihrer Wettbewerbspolitik. Dabei stehen nun auch Smart-TVs und Sprachassistenten im Zentrum der Debatte.
Hintergrund ist die Frage, ob diese Technologien den Zugang zu Inhalten kontrollieren und damit Marktmacht ausüben. Besonders grosse Anbieter könnten so eine Schlüsselrolle im digitalen Ökosystem einnehmen.
Das Gatekeeper-Konzept des Digital Markets Act soll genau solche Strukturen regulieren. Wie «retail-news.de» berichtet, könnten Smart-TVs künftig unter diese Regeln fallen.
Broadcaster erhöhen Druck auf die EU
Europäische Medienunternehmen fordern eine konsequentere Anwendung der bestehenden Wettbewerbsregeln. Sie sehen sich zunehmend von grossen Tech-Plattformen benachteiligt.
Vor allem der Zugang zu Inhalten und deren Auffindbarkeit steht im Mittelpunkt der Kritik. Anbieter befürchten, dass Plattformen eigene Angebote bevorzugen könnten.
Die Forderungen zielen darauf ab, faire Wettbewerbsbedingungen im digitalen Markt sicherzustellen. Laut «stadt-bremerhaven.de» verlangen Broadcaster strengere Vorgaben für Plattformbetreiber.
Technologiekonzerne im Zentrum der Regulierung
Im Fokus stehen grosse Unternehmen wie Google, Amazon, Apple und Samsung mit ihren Systemen. Diese könnten als zentrale Schnittstellen zwischen Nutzern und Inhalten gelten.

Sprachassistenten und Smart-TVs entwickeln sich zunehmend zu wichtigen Zugangspunkten im digitalen Alltag. Damit wächst auch ihre potenzielle Marktmacht.
Die EU prüft daher, ob bestehende Regeln ausgeweitet werden müssen. «tradingview.com» zufolge könnten neue Vorgaben den Wettbewerb langfristig verändern.
















