EU

EU nimmt Smart-TVs und Sprachassistenten stärker ins Visier

Sandra Neumann
Sandra Neumann

Belgien,

Die EU prüft strengere Regeln für Smart-TVs und Sprachassistenten. Medienunternehmen fordern, diese Systeme künftig als Gatekeeper einzustufen.

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Die EU prüft strengere Regeln für Smart-TVs und Sprachassistenten, da deren Einfluss auf Inhalte und Wettbewerb weiter wächst. (Symbolbild) - keystone

Die Europäische Union rückt digitale Plattformen zunehmend in den Fokus ihrer Wettbewerbspolitik. Dabei stehen nun auch Smart-TVs und Sprachassistenten im Zentrum der Debatte.

Hintergrund ist die Frage, ob diese Technologien den Zugang zu Inhalten kontrollieren und damit Marktmacht ausüben. Besonders grosse Anbieter könnten so eine Schlüsselrolle im digitalen Ökosystem einnehmen.

Das Gatekeeper-Konzept des Digital Markets Act soll genau solche Strukturen regulieren. Wie «retail-news.de» berichtet, könnten Smart-TVs künftig unter diese Regeln fallen.

Broadcaster erhöhen Druck auf die EU

Europäische Medienunternehmen fordern eine konsequentere Anwendung der bestehenden Wettbewerbsregeln. Sie sehen sich zunehmend von grossen Tech-Plattformen benachteiligt.

Würdest du strengere Regeln für grosse Tech-Plattformen unterstützen?

Vor allem der Zugang zu Inhalten und deren Auffindbarkeit steht im Mittelpunkt der Kritik. Anbieter befürchten, dass Plattformen eigene Angebote bevorzugen könnten.

Die Forderungen zielen darauf ab, faire Wettbewerbsbedingungen im digitalen Markt sicherzustellen. Laut «stadt-bremerhaven.de» verlangen Broadcaster strengere Vorgaben für Plattformbetreiber.

Technologiekonzerne im Zentrum der Regulierung

Im Fokus stehen grosse Unternehmen wie Google, Amazon, Apple und Samsung mit ihren Systemen. Diese könnten als zentrale Schnittstellen zwischen Nutzern und Inhalten gelten.

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Smart-TVs und Sprachassistenten gewinnen als zentrale Zugänge zu Inhalten an Bedeutung, weshalb die EU strengere Wettbewerbsregeln prüft. - Depositphotos

Sprachassistenten und Smart-TVs entwickeln sich zunehmend zu wichtigen Zugangspunkten im digitalen Alltag. Damit wächst auch ihre potenzielle Marktmacht.

Die EU prüft daher, ob bestehende Regeln ausgeweitet werden müssen. «tradingview.com» zufolge könnten neue Vorgaben den Wettbewerb langfristig verändern.

Kommentare

User #5174 (nicht angemeldet)

Wer nicht reguliert, verliert.

User #2616 (nicht angemeldet)

Und genau wegen diesem Regulierungswahn bleibt die EU hinten stehen, während China, Indien, USA einfach mal machen und weiter entwickeln. Wir regulieren uns zu tode hier.

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