Apple arbeitet an ultradünnem Face ID für iPhone Air
Apple arbeitet an einem deutlich schlankeren Face-ID-Modul für das kommende iPhone Air 2, um Platz für eine zweite Kamera zu schaffen.

Apple entwickelt ein deutlich schlankeres Face-ID-Modul für sein künftiges Ultra-Slim-Smartphone. Der Tech-Konzern hat bei Zulieferern ein ultradünnes Authentifizierungssystem angefordert, berichtet der chinesische Leaker Instant Digital auf Weibo.
Die Miniaturisierung der TrueDepth-Kamera soll Platz für eine zweite Kamera schaffen. Das erste iPhone Air bot trotz beeindruckendem Design nur eine einzelne Hauptkamera.
Bei einem stolzen Preis von 1199 Euro (1105 Franken) wurde dies von Käuferinnen und Käufern kritisiert, wie «Mac Life» berichtet.
Auswirkungen auf andere Produkte von Apple
Bisher benötigte das Face-ID-System viel Raum in der oberen Gehäuseleiste. Die neue ultradünne Variante soll den internen Aufbau grundlegend umgestalten, berichtet «MacRumors».
Die schlankere Gesichtserkennungstechnologie könnte weitreichende Konsequenzen haben. Für faltbare iPhones plant der Tech-Konzern bisher Touch ID in der Seitentaste, weil das aktuelle Face-ID-Modul zu gross ist.

Auch MacBooks könnten profitieren, wo die geringe Display-Dicke bisher den Einbau verhinderte. Mark Gurman von «Bloomberg» berichtete bereits 2022, dass Apple Face ID für den iMac getestet hatte.
Parallele Entwicklung für iPhone 18 Pro
Unabhängig vom iPhone Air arbeitet Apple an einer anderen Face-ID-Innovation. Für das iPhone 18 Pro entwickelt der Konzern ein Unter-Display-System, berichten mehrere Quellen wie «Gadget Hacks».
Diese Technologie würde die Dynamic Island weitgehend eliminieren und nur die Frontkamera sichtbar lassen. Allerdings gibt es widersprüchliche Informationen über den Zeitplan: Einige Leaks nennen 2026, andere 2027 als Einführungsjahr.
Das iPhone Air 2 wird laut Branchenberichten erst 2027 erwartet. Die Entwicklung zeigt jedoch, dass Apple aktiv an der Verkleinerung seiner Authentifizierungs-Hardware arbeitet.
















