Bald könnte es Usus sein, auf Apple Maps Radarfallen zu melden und anderen das geblitzt werden zu ersparen. In der Schweiz wird es die Funktion wohl nie geben.
Apple Tim Cook
Der CEO von Apple, Tim Cook. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Apple testet in seinem Kartendienst neue Melde-Optionen für Benutzer.
  • Unfällen und anderen Gefahren können einige Nutzer bereits Radarfallen melden.
  • Dass es das Feature in die Schweiz schafft, ist wegen der Gesetzgebung unwahrscheinlich.

Apple plant, den Funktionsumfang seines Kartendienstes weiter auszubauen. Darauf hin deutet der Umstand, dass einige Betatester bereits neue Features testen können.

Welchen Kartendienst nutzen Sie auf Ihrem Smartphone?

Konkret geht es um das Melden von Verkehrsbehinderungen: Unfälle, Radarfallen und allgemeine Gefahren. Das geht Angaben des auf Neuigkeiten zu Apple spezialisierten Nachrichten-Portals «Mac Rumors» hervor.

Apple Maps führt Funktion in der Schweiz wohl nicht ein

Doch selbst wenn es das Feature aus der Betaversion in die reguläre Version von Apple Maps schafft: Es ist unwahrscheinlich, dass die Funktion auch in der Schweiz verfügbar sein wird. Das liegt daran, dass in der Schweiz die Verbreitung von Blitzer-Standorten gesetzeswidrig ist.

Polizeiauto Apple Maps
Ein Blitzer vor einem Polizeiauto. Apple Maps dürfte dieser Gerätschaft in manchen Staaten wohl bald ein Strich durch die Rechnung machen. - keystone

Zwar gibt es etliche Plattformen, auf denen die Meldung von Radarfallen nach wie vor möglich ist. Diese befinden sich aber meist zumindest in einem gesetzlichen Graubereich. Unwahrscheinlich, dass Apple hier Risiken eingehen und sich bei der Schweizer Judikative in ein schlechtes Licht rücken will.

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