Bei den Oscars sorgt Jimmy Kimmel mit Melania-Doku-Witz für Lacher
Bei den Oscars sorgt Jimmy Kimmel mit einer Spitze gegen die Melania-Dokumentation für Gelächter – und politische Untertöne auf der Bühne.

Bei der Oscar-Verleihung in Hollywood sorgte Moderator und Komiker Jimmy Kimmel mit einer spitzen Bemerkung für Aufmerksamkeit. Sein Ziel war eine Dokumentation über Melania Trump, die er während der Gala humorvoll kommentierte.
Kimmel präsentierte bei der Veranstaltung mehrere Preise im Dokumentarfilm-Bereich und nutzte die Gelegenheit für satirische Kommentare. Dabei verwies er ironisch auf die Existenz von Dokumentationen, die lediglich das Leben im Weissen Haus zeigen.
Wie das Magazin «People» berichtet, stellte Kimmel mutige Dokumentarfilmer einer spöttischen Anspielung auf die Melania-Dokumentation gegenüber. Er spielte dabei auf Szenen an, in denen die ehemalige First Lady angeblich im Weissen Haus Schuhe anprobiert.
Spitze Bemerkungen gegen Trump-Familie bei den Oscars
Während den Oscars setzte Kimmel seine Spitze mit einer weiteren Bemerkung fort. Er scherzte, Donald Trump werde wohl verärgert sein, dass die Dokumentation seiner Frau nicht nominiert worden sei.
Laut «Decider» reagierte das Publikum im Dolby Theatre mit einer Mischung aus Gelächter, Applaus und vereinzelten überraschten Reaktionen. Die Bemerkung fiel während der Präsentation der Preise für den besten Dokumentarfilm und den besten kurzen Dokumentarfilm.
Die Kommentare standen im Kontext einer Rede über die Bedeutung von Dokumentarfilmen für freie Meinungsäusserung. Wie «Business Insider» schreibt, hob Kimmel hervor, dass viele Filmemacher grosse Risiken eingehen, um Missstände öffentlich zu machen.
Politische Untertöne bei den Oscars
Neben der Melania-Anspielung machte Kimmel auch allgemeine Bemerkungen über Zensur und Medienfreiheit. Er verglich Einschränkungen der freien Rede scherzhaft mit autoritären Staaten und kritisierte zugleich einzelne Medienunternehmen.
Die politischen Spitzen passten zum Ton einiger nominierter Dokumentarfilme, die gesellschaftliche und politische Konflikte thematisieren. Wie die «Washington Post» berichtet, gewann der Film «Mr. Nobody Against Putin» den Oscar für den besten Dokumentarfilm.

Der Preis für den besten kurzen Dokumentarfilm ging an «All the Empty Rooms». Der Film beschäftigt sich mit den leer gebliebenen Kinderzimmern von Opfern amerikanischer Schulschiessereien, berichtet die «Washington Post».
















