Krieg

    Xiaomi statt Samsung: Bestimmte Handys in Russland bald Mangelware

    Maurice Stupnicki
    Maurice Stupnicki

    Russland,

    Apple und Samsung haben sich wegen des Ukraine-Kriegs aus Russland zurückgezogen. Als Ersatz kommen nun wohl Xiaomi und Huawei zum Einsatz.

    Smartphone samsung xiaomi
    Eine junge Frau bedient ein Smartphone. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Russland werden wegen der Sanktionen die Smartphones von Apple und Samsung knapp.
    • Bereits zu Beginn des Ukraine-Krieges haben die Tech-Giganten ihre Geschäfte eingestellt.
    • Der russische Einzelhandel wird sich wohl nach chinesischen Herstellern orientieren.

    Wegen der Sanktionen gegen Russland werden in spätestens drei Monaten keine Smartphones von Samsung oder Apple mehr zum Verkauf stehen. Das berichtete das Portal «The Pioneer» am Montag.

    Apple Logo
    Ein Apple Logo ziert ein Geschäft. - dpa

    Die Tech-Konzerne haben ihre Geschäfte schon vor Wochen beendet. Bereits zu Beginn des Krieges in der Ukraine habe Apple den Verkauf seiner Produkte gestoppt. Alles, was nun verkauft wird, ist noch der Restbestand von früheren Lieferungen. Auch der Bestand von Galaxy-Handys sollen schon jetzt deutlich reduziert worden sein.

    Xiaomi statt Samsung?

    Um die Lücke im russischen Einzelhandel zu füllen, werden ganz sicher auf chinesische Hersteller gesetzt. Besonders Geräte von Xiaomi und Huawei waren bereits vor der Invasion Russlands im Land beliebt. Die Konzerne werden sich allerdings mit ihrer Unterstützung zurückhalten. Zumal der Handel mit dem Westen deutlich grösser und umfangreicher ist, als jener mit Russland.

    Xiaomi Note
    Das Redmi Note 10S von Xiaomi hat keine 5G-Konnektivität. - Xioami

    Wie die «Financial Times» schreibt, stehen chinesische Hersteller sogar in einem Dilemma. Im schlimmsten Fall könnten die Sanktionen die Smartphone-Produktion von chinesischen Herstellern ausbremsen. Der Grund dafür ist simpel: Wer Russland beliefert, läuft Gefahr, selbst sanktioniert zu werden.

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