Krieg

    Medien: Militärchef berät Trump persönlich über Optionen im Iran-Krieg

    Keystone-SDA
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    USA,

    Donald Trump hat sich im Weissen Haus von Centcom-Chef Brad Cooper zum Iran-Krieg briefen lassen. Laut US-Medien könnte ein grosser Einsatz bevorstehen.

    Brad cooper
    Admiral Brad Cooper, Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), hat Präsident Donald Trump laut US-Medien im Weissen Haus über militärische Optionen im Iran informiert. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Trump liess sich im Weissen Haus von Centcom-Chef Brad Cooper zum Iran-Krieg briefen.
    • Im Fokus standen laut Axios die US-Seeblockade und die Strasse von Hormus.
    • Nach den US-Wahlen am Dienstag wird über neue Angriffe auf den Iran spekuliert.

    US-Präsident Donald Trump hat sich Medienberichten zufolge bei einem seltenen persönlichen Treffen mit einem ranghohen Militärchef zum weiteren Vorgehen im Iran-Krieg beraten lassen.

    Das «Wall Street Journal» schreibt unter Berufung auf US-Beamte, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Admiral Brad Cooper, habe Trump am Donnerstag im Weissen Haus unter anderem militärische Optionen im Iran dargelegt. Die US-Zeitung wertete das als mögliches Zeichen dafür, dass ein bedeutender Einsatz der US-Streitkräfte bevorstehen könnte.

    Befürchtest du neue Angriffe im Iran?

    Das Nachrichtenportal «Axios» berichtet ebenfalls gestützt auf US-Beamte, Coopers Briefing für den Präsidenten habe sich auf die US-Seeblockade gegen iranische Häfen und Küstengebiete fokussiert. Trump wollte demnach vom Centcom-Chef persönlich erfahren, ob die Blockade funktioniere.

    Cooper habe Trump auch mit Blick auf den Einsatz in der Strasse von Hormus auf den neusten Stand gebracht. Die US-Marine begleitet seit Monaten zivile Schiffe durch die Meerenge, um den Handel mit Öl und Flüssiggas wieder zu ermöglichen. Laut dem Bericht ging es bei dem Gespräch auch um die wirtschaftliche Druckkampagne der USA gegen den Iran.

    Beide US-Medien berichten übereinstimmend, dass auch Generalstabschef Dan Caine, Verteidigungsminister Pete Hegseth und weitere Kabinettsmitglieder an dem Treffen teilnahmen.

    Folgen nach den US-Midterms neue Angriffe?

    Seit längerem wird über mögliche neue Angriffe der USA und Israels gegen den Iran nach den US-Parlamentswahlen spekuliert, die kommenden Dienstag stattfinden.

    US-Medien berichteten jüngst allerdings auch, dass Trumps Regierung und regionale Vermittler neue Anstrengungen für eine diplomatische Lösung des Konflikts mit dem Iran unternommen hätten, in die US-Vizepräsident JD Vance federführend involviert sei.

    Hormus
    Die Strasse von Hormus ist eine wichtige Handelsroute – seit dem Iran-Krieg haben kaum Tanker die Meerenge passiert. - keystone

    Die Situation in der Strasse von Hormus gilt seit längerem als einer der zentralen Streitpunkte zwischen Washington und Teheran. Iranische Streitkräfte intensivierten in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf Schiffe in der für den weltweiten Ölhandel zentralen Meerenge.

    Teheran will Trump vor den Kongresswahlen mit steigenden Energiepreisen unter Druck setzen, die bei seinen Wählern nicht gut ankommen. Der von ihm selbst begonnene Iran-Krieg und die in der Folge gestiegenen Spritpreise sind ein Thema, das Trump im aktuellen Wahlkampf für seine republikanischen Parteikollegen erheblich belastet.

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    Kommentare

    User #5705 (nicht angemeldet)

    Da braucht es keine Militärexperten, oder ähnliches. Den Krieg beenden, fertig.

    User #1237 (nicht angemeldet)

    Und beim Strom sieht es auch nicht du toll aus.

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