Oberland

    Geburten im Geburtshaus Zweisimmen ab 2027 wieder möglich

    Im Geburtshaus Maternité Alpine in Zweisimmen werden ab 1. Januar 2027 wieder Geburtsbegleitungen angeboten. Der Schritt erfolgt nach einem halbjährigen Unterbruch, wie die Betreibergenossenschaft mitteilte.

    Im Spital Zweisimmen gibt es bald wieder Geburtsbegleitungen. (Symbolbild)
    Im Spital Zweisimmen gibt es bald wieder Geburtsbegleitungen. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Das Geburtshaus war im Juli 2026 von der Eggetlistrasse ins Spital Zweisimmen umgezogen. Danach war das Angebot vorübergehend auf die Schwangerschaftsvorsorge sowie die Wochenbettbetreuung reduziert worden. Mittlerweile hätten sich das Hebammenteam und die Betriebsleitung am neuen Standort eingelebt, hiess es im Communiqué.

    Die Wiederaufnahme fällt auf das zehnjährige Bestehen des Geburtshauses. Wie wichtig eine lokale Geburtsinfrastruktur sei, zeige sich daran, dass es in der Region in den vergangenen drei Monaten zu fünf ungeplanten Spontangeburten gekommen sei, hiess es im Communiqué.

    Den betroffenen Frauen habe es nicht mehr gereicht, nach Thun oder Bern zu fahren, sagte Genossenschaftspräsidentin Anne Speiser am Montag im Regionaljournal Bern von Radio SRF. Dass künftig in Zweisimmen wieder Geburten möglich seien, sei ein klares Signal. Die Region brauche das Geburtshaus.

    Die Geburtshilfe am Spital Zweisimmen wurde im April 2015 geschlossen. Anfang 2017 nahm das Geburtshaus Maternité Alpine seinen Betrieb auf, um die Grundversorgung für Schwangere, Gebärende, Wöchnerinnen und Neugeborene im Simmental und Saanental sicherzustellen. Im Spital hat die Institution nun eigene Räumlichkeiten gemietet.

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