Iran-Krieg und Energiekrise setzen Börsen in Ostasien zu
Nach einem bereits schwachen Start in die Handelswoche haben sich die Kursverluste an den Börsen in Ostasien fortgesetzt. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank am Dienstag um rund 1,6 Prozent, der südkoreanische Kospi brach gar um knapp 4,3 Prozent ein.

Robuster hielt sich der Hongkonger Hang Seng Index mit einem Minus von fast 0,3 Prozent. Für den CSI 300, der die wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen abbildet, ging es um rund 0,9 Prozent nach unten. Der australische S&P ASX 200 konnte den Handelstag mit einem leichten Plus von 0,25 Prozent abschliessen.
Die Märkte reagieren damit auf den anhaltenden Iran-Krieg und die sich verschärfende Energiekrise. Insbesondere die ostasiatischen Volkswirtschaften sind stark von Öllieferungen über die derzeit nahezu geschlossene Strasse von Hormus vor Iran angewiesen. Der Ölpreis ist unterdessen am Dienstag leicht gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Mai lag zuletzt bei rund 113 Dollar.














