Krieg

    Jungfraubahnen mit mehr Gewinn – doch jetzt bremst der Iran-Krieg

    Die Jungfraubahnen haben 2025 mehr umgesetzt. Trotz leicht tieferer Profitabilität stieg auch der Reingewinn, und die Aktionäre erhalten eine klar höhere Dividende. Der Iran-Krieg trübt nun jedoch die Aussichten.

    Jungfraujoch
    Die Jungfraubahnen haben 2025 mit Attraktionen wie dem Jungfraujoch mehr Umsatz gemacht. - keystone

    Der Betriebsertrag legte um 3,7 Prozent auf 305,7 Millionen Franken zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Ertrag aus den Bergbahnen stieg dabei um 5,3 Prozent auf 216,1 Millionen.

    Überraschen kommt das nicht: Bereits im Januar hatte das Unternehmen höhere Gästezahlen gemeldet. Insgesamt kamen 3,91 Millionen Gäste – ein neuer Rekord (+3,2 Prozent).

    Auf das Jungfraujoch reisten 1,06 Millionen Besucher, leicht weniger als im Vorjahr. Zulegen konnten dagegen die Erlebnisberge wie Grindelwald-First oder Mürren.

    Die übrigen Einnahmen stammen vor allem aus Gastronomie und Detailhandel. In den Shops werden Souvenirs und Markenprodukte wie Lindt-Schokolade, Swatch-Uhren oder Victorinox-Sackmesser verkauft.

    Die Kosten stiegen mit plus 4,3 Prozent auf 167,3 Millionen Franken stärker als die Einnahmen. Hauptgrund sind höhere Personalkosten (+7,2 Prozent) wegen zusätzlicher Stellen und Anpassungen beim Lohnsystem.

    Der EBITDA erhöhte sich damit zwar um 3,0 Prozent auf 138,4 Millionen Franken. Die Marge sank aber leicht auf 45,3 Prozent (von 45,6 Prozent). Der Reingewinn stieg um 2,2 Prozent auf 78,2 Millionen. Die Dividende wird um gut 13 Prozent auf 8,50 Franken je Aktie erhöht.

    Zum Jahresbeginn macht sich nun der Iran-Krieg bemerkbar. Er beeinträchtigt die Reiserouten vor allem fernöstlicher Gäste. Die Nachfrage entwickelte sich entsprechend verhalten.

    Von Januar bis März besuchten rund 115'000 Personen das Jungfraujoch (-2,9 Prozent). Auch die Erlebnisberge verzeichneten mit gut 115'000 Gästen ein Minus von 5,7 Prozent. Die Skisaison fiel ebenfalls leicht schwächer aus (-1,9 Prozent).

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    Kommentare

    User #3356 (nicht angemeldet)

    Vergessen zu erwähnen, dass Trump oder Putin schuld sind.

    User #2318 (nicht angemeldet)

    Also hat es auch was Gutes ran

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