Krieg

Iran-Krieg treibt Inflationsrate in Eurozone auf 2,5 Prozent

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Luxemburg,

Mit dem Ölpreisschub im Zuge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Eurozone deutlich angezogen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise im März um 2,5 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Februar hatte die Inflationsrate bei 1,9 Prozent gelegen.

iran-krieg
Mit dem Ölpreisschub im Zuge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Eurozone deutlich angezogen. (Symbolbild) - keystone

Volkswirte hatten allerdings im Schnitt einen noch etwas stärkeren Anstieg auf 2,6 Prozent erwartet. Die Europäischen Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an.

Im Vergleich zum Vormonat Februar stiegen die Preise um 1,2 Prozent. Hier war ein Anstieg um 1,3 Prozent erwartet worden.

«Die massiv gestiegenen Energiepreise haben die Inflation im März nach oben katapultiert», sagte Commerzbank-Chefökonom Jörg Krämer. «Spätestens im Mai dürfte sie über 3 Prozent liegen, sofern der Krieg nicht schnell endet.»

Dann würden die hohen Energiepreise auch immer mehr andere Güter verteuern und die sogenannte Kerninflation – bei der die schwankungsanfälligen Preise für Nahrungsmittel und Energie herausgerechnet werden -, die im März noch nicht zugelegt hatte. «Der steigende Inflationsdruck spricht dafür, dass die EZB ihre Leitzinsen im April oder spätestens im Juni erhöht», sagte Krämer.

Kommentare

User #9052 (nicht angemeldet)

Während das Benzin 30% teurer wird? 🤷🥳

User #1181 (nicht angemeldet)

…juhuu, steigende Zinsen zu erwarten…!

Weiterlesen

sigrid lübel
47 Interaktionen
Ostsee-Drama
171 Interaktionen
Tarife steigen

MEHR IN NEWS

MEHR KRIEG

japan
In Ostasien
Industrie
2 Interaktionen
München
Isfahan irankrieg
7 Interaktionen
Fünfte Kriegswoche
Jungfraujoch
2 Interaktionen
Jungfraubahnen

MEHR AUS LUXEMBURG

12 Interaktionen
Luxemburg
EuGH in Luxemburg
5 Interaktionen
EuGH
Ausweise
15 Interaktionen
Luxemburg
ukrainer
12 Interaktionen
Luxemburg