Starbucks

Sammelklage: Mango-Limo von Starbucks enthält gar keine Mango

Redaktion
Redaktion

USA,

Die multinationale Kaffeekette Starbucks hat ein Problem: Ihre Mango-Limonade enthält keine Mango. US-Verbraucher sind ausser sich.

Starbucks
Starbucks. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Sammelklage gegen Starbucks wurde eingereicht wegen Täuschung von Verbrauchern.
  • Das Unternehmen verkauft nach Früchten benannte Limos, die diese Früchte nicht enthalten.

Die bekannte Kaffeehaus-Kette Starbucks sieht sich in den USA mit Klagen konfrontiert. Der Hauptvorwurf: Ihre Mango-Limonade enthält überhaupt keine Mangos. Ein Antrag von Starbucks, einen Grossteil der Sammelklage abzuweisen, wurde vom US-Bezirksrichter John Cronan abgelehnt.

Gehen Sie manchmal zu Starbucks?

Der Auslöser für die kurios anmutende Klage sind zahlreiche Kundenbeschwerden. Präziser darüber, dass beispielsweise in der Mango Dragonfruit-Lemonade keine Mango und in der Pineapple Passionfruit-Lemonade keine Passionsfrucht enthalten ist. Die Kläger Joan Kominis und Jason McAllister sprechen davon, dass Wasser, Traubensaftkonzentrat und Zucker die Hauptbestandteile seien.

Starbucks verstosse gegen Verbraucherschutzgesetz

Die daraus resultierenden irreführenden Namen und massgeblich überteuerten Preise seien nichts anderes als Verbrauchertäuschung. Starbucks argumentiert dagegen, dass die Produktnamen lediglich den Geschmack beschreiben würden und nicht unbedingt auf die Zutaten hinweisen.

Sie betonen auch, dass ihre Mitarbeiter bei Verwirrung oder Fragen zur Verfügung stehen würden. Man kann davon ausgehen, dass die meisten Kunden jedoch schlichtweg eindeutig deklarierte Produkte und keine Fragerunde wünschen.

Richter widerspricht Starbucks' Argumentation

US-Bezirksrichter John Cronan hält in dem Kontext fest: Konträr zum ebenfalls juristisch vieldiskutierten Begriff «Vanille», sei bei «Mango» oder «Passionsfrucht» nicht klar ersichtlich, dass diese nur Geschmacksbezeichnungen seien. So weit scheint er der Argumentation der Kläger beizupflichten.

Er weist darauf hin, dass andere Starbucks-Produkte tatsächlich die Zutaten enthalten, die im Namen genannt werden. So sind im Ice Matcha Tea wirklich Latte Matcha und im Honey Citrus Mint Tea tatsächlich Honig und Minze enthalten.

Die Kläger fordern mindestens fünf Millionen Dollar (rund 4,5 Millionen Franken) Schadenersatz. Der Anwalt Robert Abiri freue sich darauf, die Klägergruppe zu vertreten.

Kommentare

Weiterlesen

Frau alleine am Flughafen
12 Interaktionen
Wegen Starbucks
Starbucks
16 Interaktionen
Wegen Rassismus
alzheimer
5 Interaktionen
Studie

MEHR IN NEWS

5 Interaktionen
Luzern
5 Interaktionen
Sennwald SG
1 Interaktionen
München

MEHR STARBUCKS

Starbucks
30 Interaktionen
1000 Franken!
Starbucks
Entschädigung
Starbucks
1 Interaktionen
Für 4 Milliarden
starbucks basel
11 Interaktionen
Starbucks Basel

MEHR AUS USA

a
Für Ausschaffungen
8 Interaktionen
Cape Canaveral
4 Interaktionen
Cape Canaveral
Iran Donald Trump
280 Interaktionen
Laut Insidern