Wladimir Putin

    Wladimir Putin: Energiefirma stellt seinem Weltraumbahnhof Strom ab

    Riccardo Schmidlin
    Riccardo Schmidlin

    Russland,

    Wladimir Putin zeigte 2023 stolz den Weltraumbahnhof Wostotschny seinem Kumpel Kim Jong Un. Doch nun bereitet ihm dieser Probleme.

    wladimir putin
    Der Weltraumbahnhof Wostotschny macht Wladimir Putin derzeit Probleme. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Putins Weltraumbahnhof Wostotschny steht teilweise ohne Strom da.
    • Es geht um Zahlungsrückstände von umgerechnet einer halben Million Franken.
    • Werden die Schulden nicht beglichen, droht sogar ein Komplett-Blackout.

    Russlands Machthaber Wladimir Putin kämpft mit Problemen bei einem seiner Vorzeigeprojekte. Sein Weltraumbahnhof Wostotschny in der Grenzregion zu China steht plötzlich ohne Strom da.

    Grund: Die verantwortliche Baufirma PSO Kazan hat die Stromrechnungen nicht bezahlt. Als Konsequenz stellte der russische Energieversorger DEK den Strom ab, wie dieser mitteilt.

    Der unabhängigen russischen Zeitung «Moscow Times» zufolge versprach die Baufirma zwar mehrfach, die ausstehenden Beträge zu begleichen. Doch diesem Versprechen kam sie nicht nach. Nun soll ein Insolvenzverfahren gegen die Baufirma eingeleitet werden.

    Insgesamt geht es um mehr als 51 Millionen Rubel. Das sind umgerechnet gut eine halbe Million Franken.

    Wladimir Putin ist stolz auf Weltraumbahnhof

    Weltweit bekannt wurde der Weltraumbahnhof Wostotschny vor zwei Jahren. Damals besuchte Wladimir Putin diesen gemeinsam mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un, die bereits bestehenden Rampen.

    Wladimir Putin
    2023 stattete Kim Jong Un seinem Kumpel Wladimir Putin einen Besuch auf dem Weltraumbahnhof ab. - keystone

    Am Weltraumbahnhof wird derzeit zusätzlich die neue Startrampe «Angara» gebaut. Sie soll russische Trägerraketen, Satelliten und Raumsonden von der neuesten Technologie in den Weltraum bringen. Später sollen von dort aus auch Kosmonauten – russische Raumfahrer – ins All starten.

    Gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Interfax beteuerte die staatliche Bauleitung, dass der Bau des Startkomplexes trotz der Stromabschaltung fortgeführt werden könne. Sie beträfe keine strategischen Bereiche.

    Stromversorger droht mit Komplett-Blackout

    Anders klingt es beim Energieversorger DEK. «Sollte die Schuld nicht vollständig beglichen werden, werden die restriktiven Massnahmen verschärft», lässt dieser verlauten. Es droht damit eine Komplettabschaltung am Weltraumbahnhof.

    Fasziniert dich die Raumfahrt?

    Die staatliche Bauleitung gab bekannt, dass die Baufirma PSO Kazan die ausstehenden Beträge bis Ende Monat begleichen werde.

    Bereits im Mai 2024 hatte der Energieversorger eine Klage gegen PSO Kazan eingereicht. Damals ging es um Schulden in der Höhe von umgerechnet knapp 255'000 Franken.

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    Kommentare

    User #2338 (nicht angemeldet)

    Dann sind sie ja auch schon bald so verschuldet, wie Europa und Amerika?! - Die Menschheit ist offenbar zu blöd zu merken, dass wir alle zusammenhalten sollten, anstatt uns gegenseitig die Birne zu bekloppen. - Völlig Wurscht, ob Russ, Ami, EU-Fritze oder Chines. - Alle deppet. Steht schon in der Bibel in Römer 3, ca. 10-12; "Alle sind unnütz". - Wenn nicht die Gnade und Liebe da wäre, und das Gebot vom Schöpfer, 'unsere Feinde zu lieben' (was doch immerhin einige noch probieren einzuhalten; DANKE), , wäre die Erde wohl längst explodiert.

    User #4381 (nicht angemeldet)

    jeder Schlag gegen Putin ist ein inneres Gabelfrühstück....

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