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    WHO-Experten treffen Behördenmitarbeiter und besuchen Krankenhaus in Wuhan

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    China,

    Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan im Rahmen ihrer Untersuchungen zu den Ursprüngen der Corona-Pandemie mehrere Treffen absolviert.

    WHO-Experten in Wuhan
    WHO-Experten in Wuhan - AFP

    Nach Gesprächen mit Behördenvertretern besuchten sie am Freitag unter anderem ein Krankenhaus, in dem die ersten Covid-19-Patienten behandelt worden waren.

    In Wuhan war Ende 2019 der weltweit erste Infektionsherd des damals neuartigen Erregers festgestellt worden, an dem inzwischen mehr als 2,1 Millionen weltweit starben.

    «Wir sind in dem Krankenhaus, in dem einige der ersten bekannten Fälle von Covid-19 behandelt wurden, und treffen uns mit den Ärzten und Mitarbeitern, die diese Arbeit geleistet haben, und führen eine offene Diskussion über die Details ihrer Arbeit», twitterte WHO-Teammitglied Peter Daszak, der Präsident der EcoHealth Alliance ist - einer globalen Nichtregierungsorganisation, die sich auf die Prävention von Infektionskrankheiten konzentriert.

    Der genaue Ablauf der WHO-Forschungsarbeit in Wuhan wird von den chinesischen Behörden nicht kommuniziert. Laut WHO plant das internationale Expertenteam auch Besuche des Wuhan-Instituts für Virologie sowie des Huanan-Markts. Dieser weiterhin geschlossene Markt gilt als Ursprungsort der Pandemie.

    Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass Fledermäuse die ursprünglichen Wirte des neuartigen Coronavirus waren und dieses auf dem Huanan-Markt auf den Menschen übertragen wurde. Ungeklärt ist aber, welches Tier bei der Übertragung auf den Menschen als sogenannter Zwischenwirt diente.

    Die WHO-Experten waren vor zwei Wochen in Wuhan gelandet, mussten aber zunächst in Quarantäne. Ihre 14-tägige Isolation endete am Donnerstag.

    Die WHO-Mission ist hochbrisant, weil dabei mögliche Versäumnisse der chinesischen Behörden in den Anfängen der Pandemie in den Fokus rücken könnten. Zunächst hatte Peking eine unabhängige internationale Untersuchung der Ursprünge des Virus verweigert. Später schwenkte die chinesische Regierung um und verbreitete Thesen, dass das Virus seinen Ursprung in anderen Ländern habe.

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