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    Sudan: Unicef-Gesandter berichtet von beispielloser Brutalität

    Maike Lindberg
    Maike Lindberg

    Sudan,

    Die Gewalt im Sudan schockiert die Welt. Der Unicef-Gesandte vergleicht die Lage mit dem Genozid in Ruanda und ruft zu sofortigem Handeln auf.

    sudan
    Die Lage im Sudan ist dramatisch – vorallem Kinder sind extremer Gewalt ausgesetzt. - keystone

    Der Unicef-Gesandte Sheldon Yett bezeichnet die Gewalt im Sudan als erschütternd. Er zieht dabei Parallelen zum Völkermord in Ruanda 1994.

    Die aktuellen Berichte von Morden, Erpressungen und Vergewaltigungen zeigen eine beispiellose Brutalität, berichtet der «Spiegel». Vieles von dem, was in Teilen des Sudans gerade passiert, erinnere ihn daran. Die Berichte über die Raserei. Die Freude am Töten, sagt er.

    Sudan erlebt Welle der Gewalt

    Seit mehr als zwei Jahren tobt ein Krieg zwischen dem Militär und der Miliz Rapid Support Forces (RSF). Schätzungen zufolge sind bereits 150'000 Menschen ums Leben gekommen, darunter viele Kinder, so «UNICEF Deutschland».

    Wäre eine Welt ohne Männer friedlicher?

    Al-Faschir in Darfur ist seit über 500 Tagen von der RSF belagert.

    Kinder in extremer Gefahr

    In Al-Faschir sind rund 260'000 Menschen eingeschlossen, viele davon Kinder. Sie leiden unter Hunger, Mangel an Medizin und extremer Gewalt.

    Es gibt Berichte über Entführungen, Tötungen und sexualisierte Gewalt, so «unicef.de». UNICEF fordert einen sofortigen Waffenstillstand und uneingeschränkten Zugang für humanitäre Hilfe.

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    Den Menschen im Sudan fehlt es am Allernötigsten. - keystone

    Die Opferzahl unter Kindern wächst täglich, wie die UNICEF-Exekutivdirektorin Catherine Russell betont. Sie spricht von hunderten schweren Kinderrechtsverletzungen in diesem Jahr.

    Appell für sofortiges Handeln

    Der Unicef-Gesandte warnt vor einer weiteren Eskalation. Die Gewalt müsse sofort enden, um weiteres Leid zu verhindern, berichtet der «Deutschlandfunk».

    Auch Angriffe auf humanitäre Helfer haben dramatisch zugenommen. Über 90 Helfer wurden getötet, und viele humanitäre Einsätze wurden blockiert, so «UNICEF».

    Die Situation im Sudan bleibt eine der schwersten humanitären Krisen weltweit.

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    Kommentare

    User #4557 (nicht angemeldet)

    Auch im Sudan hat Obama für nachhaltigen Frieden gesorgt. Er hat sich den Preis redlich verdient ... pfffff.

    User #2767 (nicht angemeldet)

    Es wird seit Jahren davon gesprochen, aber nichts gemacht. Die Weltengemeinschaft versagt dort und „setzt“ sich dort ein, wo viel Geld zu generieren ist und viel Moral versprüht werden kann,

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