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    Unicef: Klimakrise bedroht fast jedes Kind

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Fast die Hälfte aller Kinder weltweit – rund 1,1 Milliarden – ist einem Unicef-Bericht zufolge mindestens drei Klimagefahren gleichzeitig ausgesetzt. Dürren, extreme Hitze über 35 Grad und Hitzewellen sind demnach die häufigste Kombination von Klimagefahren.

    Kinder sind körperlich nicht so robust wie Erwachsene und leiden deshalb besonders unter Klimaextremen, wie es in einem Unicef-Bericht hiess. (Archivbild)
    Kinder sind körperlich nicht so robust wie Erwachsene und leiden deshalb besonders unter Klimaextremen, wie es in einem Unicef-Bericht hiess. (Archivbild) - Keystone/MARTIAL TREZZINI

    Das geht aus dem vom Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen veröffentlichten Kinder-Klimarisiken-Bericht 2026 hervor. Nahezu jedes Kind der Welt sei mindestens einer Klimagefahr ausgesetzt, heisst es dort.

    Kinder leiden demnach stärker unter den Folgen des Klimawandels als Erwachsene. Sie sind körperlich empfindlicher und anfälliger für Krankheiten, da sich ihre Körper schneller erhitzen und sie weniger effizient schwitzen. Sie atmen doppelt so schnell wie Erwachsene und inhalieren dadurch mehr Schadstoffe. Ausserdem benötigen sie mehr Nahrung und Wasser pro Kilogramm Körpergewicht, und ihre Überlebenschancen bei extremen Wetterereignissen sind geringer.

    Der nun veröffentlichte Bericht untersucht die Verletzlichkeit von Kindern gegenüber acht Klimagefahren: Dürren, extreme Hitze, Brände, Hitzewellen, Küstenüberschwemmungen, Flussüberschwemmungen, Sand- und Staubstürme sowie Tropenstürme. Ein Klimarisiko-Atlas mit hochauflösenden Daten stellt dar, wo auf der Welt welche Klimarisiken wie intensiv auftreten. Das könne Regierungen und anderen Entscheidungsträgern helfen, besser zu planen und effektiver in Versorgungsstrukturen zu investieren, sagte Unicef-Direktorin Catherine Russell.

    Der Atlas macht den Angaben zufolge deutlich, dass sich Klimarisiken in vielen Regionen überlagern und gegenseitig verstärken. Am häufigsten treten Dürren, extreme Hitze und Hitzewellen gemeinsam auf. Fast 300 Millionen Kinder leben in Risikogebieten für diese drei Gefahren.

    Mit der zweithäufigsten Kombination von Dürren, extremer Hitze und tropischen Stürmen sind weltweit mehr als 115 Millionen Kinder konfrontiert. Eine der am stärksten betroffenen Regionen ist dem Bericht zufolge die Sahel-Region in Afrika. Hier sind mehr als vier Millionen Kinder gleichzeitig den Gefahren von Hitzewellen, extremer Hitze sowie Sand- und Staubstürmen ausgesetzt. Ebenfalls stark betroffen sind die asiatischen Länder Bangladesch, Myanmar und Pakistan.

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    Kommentare

    User #4897 (nicht angemeldet)

    die aktivitäten der ngo sollten gut geprüft werden bevor man etwas spendet. viel geld verpufft einfach im aufgeblähten verwaltungsapparat, unter anderem dicke löhne für die leitenden funktionen.

    User #2124 (nicht angemeldet)

    3649. Genau. Sowas zieht bei mir auch nicht. Ich spende sowieso nur für Tiere. Niemals würde ich eine so aufgeblähte Organisation wie die Unicef unterstützen.

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