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Unicef-Label spornt an: Gemeinde macht sich stark für Kinder

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Goldküste,

Nach der Auszeichnung am Dorffest setzt Meilen voll auf die Jugend. Geplant sind bessere Spielplätze, ein Kindertreff und mehr Schutz auf den Schulwegen.

Marktbesucher in Meilen.
Marktbesucher in Meilen. - Nau.ch / Seraina Boner

Wie die Gemeinde Meilen informiert, zeichnete am Dorf Platz Fäscht vom 4. Juli 2026 Unicef Schweiz und Liechtenstein die Gemeinde als «Kinderfreundliche Gemeinde» aus. Die Labelübergabe fand im feierlichen Rahmen des Festprogramms auf dem Dorfplatz Meilen statt.

Die Auszeichnung wird jeweils für vier Jahre verliehen. Als Prozesslabel zeichnet sie Gemeinden aus, die sich langfristig zur Stärkung der Kinderrechte und zur Weiterentwicklung ihrer Kinderfreundlichkeit verpflichten.

«Meilen hat sich im März 2024 auf den Weg zur ‹Kinderfreundlichen Gemeinde› gemacht. Seither hat die Gemeinde einen intensiven Entwicklungsprozess durchlaufen. Mit der heutigen Zertifizierung ist ein wichtiger Meilenstein erreicht – aber der Weg geht weiter», sagte Bettina Junker, Geschäftsleiterin von Unicef Schweiz und Liechtenstein, anlässlich der Übergabe der Auszeichnung an Gemeindepräsident Christoph Hiller.

Kinderfreundlichkeit weiter stärken

Grundlage für die Auszeichnung bildet der von der Gemeinde erarbeitete Aktionsplan 2025 bis 2029. Mit den vorgesehenen Massnahmen will Meilen Kinderfreundlichkeit noch stärker als Querschnittsthema in der Verwaltung verankern, die frühe Kindheit gezielt fördern und die Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen weiter ausbauen.

Zu den geplanten Massnahmen gehören die regelmässige Befragung von Kindern und Jugendlichen, die Umsetzung konkreter Partizipationsprojekte, die Verbesserung von Spielplätzen, die Förderung der Schulwegsicherheit sowie die Prüfung eines Kindertreffs für Kinder der 1. bis 4. Klasse.

Darüber hinaus will die Gemeinde die Vernetzung im Bereich «Frühe Kindheit» stärken, Kinderrechte sichtbarer machen und die Kommunikation mit Kindern, Jugendlichen und Familien weiter verbessern.

Kinderfreundlichkeit weiter ausbauen

Der Aktionsplan für die kommenden Jahre zeige klar auf, wie Meilen die Kinderfreundlichkeit weiter stärken wolle, erklärte Bettina Junker: durch bessere Information, mehr Partizipation, Qualitätssicherung, Angebote für die frühe Kindheit, kinderfreundliche Lebensräume, sichere Schulwege und neue Begegnungsorte.

«Für den bevorstehenden Weg wünsche ich der Gemeinde Meilen viel Erfolg, Ausdauer, Freude und weiterhin den Mut, Kinder und Jugendliche aktiv einzubeziehen.»

Meilen ist die erste Zürcher Pilotgemeinde, die das Label im Rahmen der Projektkooperation mit der Koordinationsstelle Teilhabe des Kantons Zürich und der okaj zürich – Kantonale Kinder- und Jugendförderung erhält.

Auszeichnung als Verpflichtung

Mit dieser Auszeichnung bekräftigt die Gemeinde ihr Engagement für die Umsetzung der Kinderrechte auf kommunaler Ebene und für die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Gestaltung ihres Lebensumfelds.

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