UN-Umweltkonferenz beschliesst «deutliche Verringerung» von Einwegplastik bis 2030

    AFP
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    Kenia,

    Die Verwendung von Einwegplastik soll weltweit bis zum Jahr 2030 «deutlich verringert» werden.

    Umweltschützern zufolge geht das Abkommen nicht weit genug, um das Problem der weltweiten Umweltverschmutzung zu lösen. «Wir haben mehr von diesem Treffen erwartet, um das zentrale Umweltproblem und das existenzielle Problem unserer Zeit anzugehen: den Klimawandel», erklärte Mohamed Adow von Christian Aid.

    Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Verhandlungskreisen erfuhr, drangen mehrere Industriestaaten, darunter die USA, darauf, dass das Abkommen weniger ambitioniert ausfällt als zunächst geplant. In einem Anfang der Woche vorgelegten Entwurf war noch vorgeschlagen worden, «stufenweise Massnahmen zu ergreifen, um sich bis 2025 von Einwegplastik zu verabschieden».

    Plastiktüte in einem Strauch in der Negev-Wüste
    Plastiktüte in einem Strauch in der Negev-Wüste - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Umweltschützern geht Abkommen nicht weit genug.

    Eine entsprechende Vereinbarung erzielte die UN-Umweltkonferenz am Freitag in Nairobi. Die 170 Mitgliedstaaten einigten sich nach langwierigen Diskussionen darauf, die Nutzung von Plastiktüten, Einweggeschirr und Einwegbesteck zu verringern, die einen Grossteil der acht Millionen Tonnen Plastikmüll ausmachen, die jedes Jahr im Meer landen.

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