Im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist es zu schweren Überschwemmungen gekommen. Dabei kamen bisher mehr als 280 Menschen ums Leben.
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Die Zahl der Todesopfer durch Sturzfluten und Erdrutsche im Osten des Kongo ist nach Angaben des Gouverneurs und der Behörden in der Provinz Süd-Kivu angestiegen. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Überschwemmungen im Ostkongo fordern über 280 Todesopfer.
  • Mindestens 167 Menschen gelten weiterhin als vermisst.

Die Zahl der Toten nach Überschwemmungen und Erdrutschen in der Demokratischen Republik Kongo ist auf mindestens 287 gestiegen. 205 Menschen sind bei den Fluten in dem ostafrikanischen Land schwer verletzt worden. Das teilte die Regierung der betroffenen Provinz Süd-Kivu im Ostkongo am Sonntag mit.

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Trauernde versammeln sich vor einer Grundschule, in der die Leichen der Überschwemmungsopfer vorübergehend gelagert werden, - keystone

Mindestens 167 Menschen galten weiterhin als vermisst. Am Donnerstag waren nach starken Regenfällen mehrere Flüsse in der Region über die Ufer getreten.

Staatstrauer am Montag

Für Montag hat Präsident Félix Tshisekedi eine eintägige Staatstrauer angekündigt. Zudem soll nach Angaben von Regierungssprecher Patrick Muyaya ein Team von Ministern in die Region reisen, um die humanitäre Hilfe und das Katastrophenmanagement zu koordinieren.

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Freiwillige des Roten Kreuzes lagern die Leichen von Opfern der Sturzfluten in einer Grundschule im Dorf Bushushu. - keystone

Überschwemmungen in der Region Süd-Kivu sind nicht ungewöhnlich, insbesondere während der zwei Regenzeiten des Jahres. Die aktuelle Regenzeit soll diesen Monat enden. Auch in den angrenzenden Ländern Ruanda und Uganda kam es zuletzt zu Überschwemmungen mit Todesopfern. In Ruanda starben mindestens 127 Menschen, in Uganda mindestens 6.

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