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    Südsudan: Internet am Tag von geplanten Protesten gesperrt

    Keystone-SDA
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    Planet Erde,

    Nach Aufrufen zu landesweiten Protesten gegen die Regierung ist im Krisenstaat Südsudan das Internet gesperrt.

    Südsudans Präsident Salva Kiir.
    Südsudans Präsident Salva Kiir. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Südsudan protestieren die Menschen gegen die fragile Übergangsregierung.
    • Diese hat darum kurzerhand das Internet abgestellt.
    • So soll die Organisation der Demonstrationen erheblich erschwert werden.

    Die seit Sonntagabend andauernde Störung betreffe vor allem das mobile Internet, aber auch andere Verbindungen, teilte die britische Organisation Netblocks am Montag mit. Netblocks dokumentiert weltweit Internetsperren.

    Netblocks sprach von einer «erheblichen Störung», die darauf abziele, die geplanten Demonstrationen gegen die Regierung zu kontrollieren.

    Die People’s Coalition for Civil Action (PCCA) hatte in sozialen Medien zu landesweiten Demonstrationen aufgerufen, um die fragile Übergangsregierung von Präsident Salva Kiir und dem ehemaligen Rebellenführer Riek Machar zum Rücktritt aufzurufen. Die Sicherheitskräfte warnten im Radio davor, sich den Protesten anzuschliessen.

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