Bundespräsident Parmelin im Wallis: «Sie sind nicht allein»
Bundespräsident Guy Parmelin hat den Opfern des Brandunglückes in Crans-Montana die Unterstützung des Bundes zugesichert. «Sie sind nicht allein», sagte er am Donnerstagabend in Sitten vor den Medien.

Der Brand in einer Bar in Crans-Montana gehöre zu den schlimmsten Tragödien, die die Schweiz erlebt habe, sagte Parmelin. Er kondolierte den Familien und Angehörigen der Opfer, im Namen des Bundesrates und des Parlaments.
Der Bundesrat wisse, dass er auf die Verantwortlichen zählen könne bei der Identifizierungen der Opfer und den Ermittlungen, und der Bund wolle seinen Beitrag leisten. Das Aussendepartement zum Beispiel sei daran, Verbindungen mit Opferfamilien im Ausland aufzubauen.
Parmelin dankte allen Ländern, die den Schweizer Behörden ihre Unterstützung zugesichert hätten, und nannte Deutschland, Frankreich und Italien. Die Unterstützung sei aber über die Nachbarländer hinausgegangen, stellte er fest.
«Sie sind nicht allein», versicherte Parmelin den Verletzten. Die Schweiz werde sie mit allen medizinischen Mitteln unterstützen, pflegen und begleiten. Anerkennung sprach Parmelin den Helferinnen und Helfern aus. Ihr Mut, ihr ruhiges Blut und ihr Engagement angesichts der grausamen Bilder verdienten alle Anerkennung.
«Viele der Opfer waren jung, voller Hoffnung und Träume», sagte Parmelin und forderte, ihrer in Ehren zu gedenken. Das Drama von Crans-Montana dürfe die Schweizer Werte nicht erschüttern. Die Schweiz sei traurig, aber in den Herzen vereint, im Schmerz und in der Unterstützung. Die Fahnen am Bundeshaus würden für fünf Tage auf Halbmast gesetzt.










