Fluggesellschaft

    Südafrikas Fluggesellschaft wieder am Himmel

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    Südafrika,

    South African Airways war einst die zweitgrösste Fluggesellschaft Afrikas. Doch seit 2011 war sie auf Staatshilfen angewiesen. Zuletzt folgte ein Rettungsverfahren. Nun wurde wieder eine Route aufgenommen.

    Nach einem monatelangen Rettungsverfahren ist die südafrikanische Fluggesellschaft South African Airways erstmalig wieder geflogen. Foto: Kim Ludbrook/epa/dpa
    Nach einem monatelangen Rettungsverfahren ist die südafrikanische Fluggesellschaft South African Airways erstmalig wieder geflogen. Foto: Kim Ludbrook/epa/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach einem monatelangen Rettungsverfahren ist die heftig angeschlagene südafrikanische Fluggesellschaft South African Airways (SAA) nach 18 Monaten erstmalig wieder geflogen.

    Im Juni wurde die damals insolvente Fluggesellschaft, die im Bündnis der Star Alliance ein Partner der Lufthansa ist, umstrukturiert und teilprivatisiert. Am Donnerstag wurde die Inlandsroute Johannesburg-Kapstadt wieder aufgenommen. Dazu wolle SAA nächste Woche Regionalverbindungen nach Ghana, Sambia, Simbabwe, Mozambique und die Demokratische Republik Kongo aufnehmen, hiess es.

    SAA, einst nach Ethiopian Airlines die zweitgrösste Fluggesellschaft Afrikas, hatte 2011 letztmals einen Gewinn ausgewiesen und war danach immer wieder auf Staatshilfen und Bürgschaften angewiesen. Das Takatso-Konsortium, das Ende vergangenen Jahres die Inlands-Fluglinie Lift an den Start brachte, ist seit Juni mit 51 Prozent Mehrheitseigner, während der Staat weiter 49 Prozent der Anteile hält. In dem Rettungsplan der Verwalter war eine Summe von 10,1 Milliarden Rand (583 Mio Euro) für eine erfolgreiche Neuausrichtung als nötig erachtet worden.

    Die Flotte der Fluggesellschaft ist von 46 auf sechs Flieger geschrumpft; Hunderte von Arbeitsplätzen wurden gestrichen. Die SAA-Billigflug-Tochter Mango bleibt weiterhin auf dem Boden und befindet sich im Konkursverfahren.

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