Seit Januar steigen die Corona-Infektionen in Tunesien wieder stark an. Nun hat das Land eine zweiwöchige Ausgangssperre verhängt.
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ARCHIV - Mundschutze hängen in Tunis zum Trocknen über einer Wäscheleine. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Wegen Omikron steigen die Fallzahlen in Tunesien wieder an.
  • Mit einer zweiwöchigen Ausgangssperre will die Regierung dem ein Ende setzen.
  • Auch Demonstrationen seien in der Zeit verboten.

Tunesien hat im Zuge steigender Corona-Infektionen erneut eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Diese gelte zunächst von Donnerstag an für zwei Wochen zwischen 22 und fünf Uhr, meldete die Staatsagentur TAP unter Berufung auf das Präsidialamt am Mittwoch. Zudem seien Demonstrationen in dem Zeitraum verboten.

In dem nordafrikanischen Staat mit 11,5 Millionen Einwohnern wurden laut Gesundheitsministerium zuletzt fast 4900 Corona-Neuinfektionen gemeldet, gut ein Viertel aller Tests war positiv.

Tunesien
In Tunesien gilt wegen der Pandemie eine nächtliche Ausgangssperre. - AFP/Archiv

Tunesien wurde bereits im vergangenen Sommer von einer schweren Corona-Welle getroffen. Dank vieler Impfspenden aus dem Ausland bekam das Land die Pandemie im Herbst aber in den Griff. Viele Corona-Massnahmen wie etwa die nächtliche Ausgangssperre wurden wieder abgeschafft. Seit Januar dieses Jahres steigen die Zahlen vor allem wegen der ansteckenderen Virusvariante Omikron wieder stark.

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