Sechs Männer im Iran wegen geplanter «Unruhen» festgenommen

    Keystone-SDA
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    Iran,

    Seit dem Tod der iranischen Kurdin Jina Mahsa Amini finden im Iran Proteste statt. Die Polizei und der Staat gehen weiterhin hart damit um.

    Proteste im Iran
    Seit dem tragischen Tod von Jina Mahsa Amini gegen die Menschen auf die Strasse. - Keystone

    Im Iran haben Behörden sechs Männer wegen mutmasslich geplanter Proteste am Jahrestag des Todes der iranischen Kurdin Jina Mahsa Amini festgenommen. Wie die Nachrichtenagentur Tasnim am Samstag berichtete, beschuldigt der Geheimdienst die Verdächtigen, «Unruhen» in den kommenden Tagen stiften zu wollen.Fünf der Verhafteten betrieben demnach Internetseiten, die nun gesperrt wurden.

    Der Todestag Aminis jährt sich am 16.September zum ersten Mal. Die junge Frau starb in Polizeigewahrsam, nachdem sie wegen angeblichen Verstosses gegen die islamische Kleiderordnung festgenommen worden war. Auf ihren Tod folgten im Herbst die grössten Massenproteste seit Jahrzehnten.

    Die sechs festgenommenen Männer seien bei den Protesten im vergangenen Jahr beteiligt gewesen, berichtete Tasnim weiter. Die Aktionen richteten sich zunächst im Rahmen einer Frauenbewegung gegen den Kopftuchzwang, dann gegen das gesamte islamische System.

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