Schwert-Angriff: Mehrere Verletzte an schwedischer Schule
An einer Schule in Schweden hat eine Person mit einem Schwert mehrere Menschen verletzt.

Das Wichtigste in Kürze
- In der schwedischen Stadt Fagersta drang ein Mann mit einem Schwert in eine Schule ein.
- Die Polizei nahm den mutmasslichen Täter fest.
- Offenbar schossen ihm die Einsatzkräfte dabei ins Bein.
Am Freitagnachmittag kam es in der schwedischen Stadt Fagersta zu einem Angriff an einer Schule. Ein Mann drang mit einem Schwert in die «Brinellskolan» ein. Dabei verletzte er mehrere Personen.
Der Alarm ging kurz nach 14 Uhr bei der Polizei ein. Die Einsatzkräfte rückten aus und nahmen den mutmasslichen Täter fest. Dabei schossen sie ihm laut der schwedischen Zeitung «Aftonbladet» ins Bein.
Die Polizei durchsucht die Schule
Die Zeitung berichtet von mindestens zwei verletzten Personen. Nach der Festnahme durchsuchten die Einsatzkräfte das Schulgebäude.
Polizeisprecher Pelle Vamstad äusserte sich gegen 14.30 Uhr gegenüber der Zeitung «Expressen»: «Ich kann lediglich bestätigen, dass bei uns vor Ort ein Einsatz läuft.»

Nach Einschätzung der Polizei bestand zu diesem Zeitpunkt keine Gefahr für die Öffentlichkeit. Bei der Schule handelt es sich den Angaben zufolge um eine weiterführende Schule
Schwedischer Justizminister meldet sich
Der schwedische Justizminister Gunnar Strömmer sprach gegenüber dem Fernsehsender SVT über den Vorfall: «Die Polizei ist vor Ort und arbeitet sehr intensiv an dem Vorfall».
Er ergänzte: «Die Regierung steht in engem Kontakt mit der Polizei und verfolgt die Entwicklungen laufend.»
Die Chefin der schwedischen Sozialdemokraten, Magdalena Andersson, kommentierte bei der Plattform X: «Schreckliche Nachrichten aus Fagersta.
Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und allen, die davon berührt sind.» Ganz Schweden stehe in dieser schweren Stunde an der Seite der betroffenen Kommune.
Mehrere Einrichtungen in Fagersta abgeriegelt.
Mehrere Schulen und andere Einrichtungen in Fagersta wurden nach Angaben der Gemeinde abgeriegelt. Die Schülerinnen und Schüler mussten in den Gebäuden bleiben. Die Gemeinde kündigte zudem an, Krisenhilfe bereitzustellen.
Der Täter befinde sich in Polizeigewahrsam, teilte die Kommune mit.












