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    Weniger sichtbar: Spotify schränkt Empfehlung von KI-Musik ein

    Keystone-SDA
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    Schweden,

    KI-Musiker haben es auf Spotify neu deutlich schwerer, an Reichweite zu gewinnen. Die algorithmische Sichtbarkeit wird auf null gesetzt.

    Spotify
    Spotify ergreift Massnahmen gegen KI-generierte Musik. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Spotify geht gegen KI-Musik vor und will KI-Profile markieren.
    • Sogenannte «AI Personas» werden aus Playlist-Empfehlungen und Radiostreams verbannt.
    • Zuletzt schlichen sich KI-Songs millionenfach in beliebte Playlists.

    Der Musikstreaming-Gigant Spotify möchte den Vormarsch der KI-Musik in seinen Dienst stoppen. Zukünftig würden Profile von Interpreten gekennzeichnet, die mit Künstlicher Intelligenz erstellt wurden, kündigte das Unternehmen aus Stockholm an.

    Zur Eindämmung der KI-Musik setzt der Weltmarktführer künftig auch die mächtigste Waffe der Plattform ein: Den eigenen Empfehlungs-Algorithmus.

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    Ab Mitte September werden KI-generierte Künstleridentitäten («AI Personas») systematisch aus allen automatischen Playlist-Empfehlungen und Radiostreams verbannt.

    Weniger Reichweite für KI-Lieder

    Bislang profitierten maschinell erzeugte Musikprojekte enorm von der Mechanik des Streamingdienstes: Nutzer hörten entspannte Hintergrundmusik, ohne zu ahnen, dass hinter dem Profilbild kein realer Musiker, sondern ein Software-Generator steckte.

    Der Algorithmus spülte diese Titel millionenfach in automatische Wiedergabelisten wie Discover Weekly, Release Radar oder in das plattformeigene Radio. Damit ist nun Schluss.

    Spotify
    Nutzerinnen und Nutzer von Spotify müssen gezielter nach KI-Musik suchen. - keystone

    Künftig gilt: Wenn ein Künstlerprofil als «AI Persona», also als KI, eingestuft wird, verliert es jegliche algorithmische Reichweite. Betroffene Titel werden Hörerinnen und Hörern standardmässig nicht mehr vorgeschlagen.

    Die synthetische Musik bleibt zwar auf der Plattform auffindbar. Er erreicht das Publikum aber nur noch dann, wenn Nutzer dem KI-Profil explizit folgen oder gezielt danach suchen.

    Die algorithmische Sichtbarkeit – Der eigentliche Erfolgs- und Einnahmentreiber auf Spotify – wird für KI-Musiker faktisch auf null gesetzt.

    Spotify markiert KI-Musik

    Ergänzt wird dieser algorithmische Bann durch eine neue optische Transparenz. Ein deutlicher Warnhinweis («AI Persona Badge») signalisiert Hörern, dass die Identität des Interpreten kein echter Mensch ist. Angezeigt wird der Banner direkt im Künstlerbanner, im «About»-Bereich, in den Suchergebnissen und in Titellisten.

    Zur Erkennung setzt Spotify sowohl auf eine freiwillige Selbstauskunft der Produzenten als auch auf eigene Prüfteams und automatisierte Analyseverfahren. In den kommenden Monaten soll zudem eine Meldefunktion für Nutzer folgen.

    Spotify betonte, dass sich die Massnahmen nur auf die Künstler selbst beziehen. Nicht also auf die Art und Weise, wie menschliche Musiker ihre Werke erschaffen. «Ein menschlicher Artist wird nicht automatisch zur AI-Persona, nur weil KI als kreatives Werkzeug zum Einsatz kommt.»

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    Kommentare

    User #3541 (nicht angemeldet)

    Ich mag keine KI-generierten Stimmen. Creepy, solche Songs, obwohl bzw. weil sie eindrücklich wirken können.

    User #3780 (nicht angemeldet)

    Bitte auch Musik von Gölä einschränken

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