Feuer

«Schlimmste Naturkatastrophe»: Jetzt brennt es auch in den USA

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USA,

Die Feuer wüten weiter: In Griechenland und den USA richten Waldbrände schwere Schäden an, während sich die Lage in Frankreich und Spanien langsam entspannt.

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Jetzt brennt es auch im Nordwesten der USA. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Griechenland brennen die Wälder rund um Athen weiter, viele Häuser wurden zerstört und mehrere Menschen sind gestorben.
  • Im US-Bundesstaat Washington wüten grosse Brände bei Spokane und haben bereits mehr als 600 Häuser zerstört.
  • In Frankreich und Spanien ist die Lage inzwischen grösstenteils unter Kontrolle, auch wenn die Feuerwehr noch gegen einzelne Brände kämpft.

Auch im Nordwesten der USA haben Feuer immense Schäden angerichtet: Dort wüten drei gewaltige Brände rund um die Stadt Spokane. Die Behörden sprechen von der schlimmsten Naturkatastrophe in der Geschichte der Region.

In Frankreich und Spanien hingegen ist die Lage momentan weitgehend unter Kontrolle.

Die Wald- und Buschbrände westlich von Athen toben weiter. Die Feuerwehr konzentriert sich auf zwei Fronten. Die eine liegt im Gebiet der Ortschaft Agios Nektario im Kithairon-Gebirge.

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In Griechenland brennen die Wälder rund um Athen weiter. - keystone

Die andere nordwestlich der Stadt Megara mit gut 36’000 Einwohnern, wo der Wind immer wieder Glutnester zu Bränden anheizt.

Es weht zwar nicht mehr so ein heftiger Wind wie am Wochenende, doch die Waldbrandgefahr bleibt laut Zivilschutz sehr hoch.

Fünf Tote

Unterdessen laufen die Untersuchungen zur Kollision zweier Löschhubschrauber. Bei dieser waren am Sonntag ein Pilot und ein Copilot ums Leben gekommen. Mit diesem Unfall stieg die Zahl der Toten bei diesem Ausbruch auf fünf. Bereits vergangene Woche waren drei Feuerwehrleute gestorben.

In Regionen, wo Brände gelöscht sind, wird damit begonnen, die Schäden zu erheben und die verbrannten Häuser zu begutachten. Damit die betroffenen Menschen finanzielle Unterstützung erhalten.

Medienberichten zufolge geht die Zahl der zerstörten Häuser in die Hunderte. Insgesamt sollen in der Region rund 10’000 Hektar Fläche verbrannt sein; zahllose Nutz- und Wildtiere verendeten.

«Schlimmste Naturkatastrophe»

Im Bundesstaat Washington im Nordwesten der USA haben drei Brände Behördenangaben zufolge mehr als 600 Häuser und andere Gebäude zerstört. Die Feuer seien die «schlimmste Naturkatastrophe, die unsere Region je erlebt hat.» Das sagte die Bürgermeisterin der Stadt Spokane, Lisa Brown, auf einer Pressekonferenz.

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Bislang wurden in den USA keine Todesopfer oder Verletzten infolge der Brände gemeldet. - keystone

Verletzte oder Tote seien bislang nicht gemeldet worden, hiess es. Angesichts des Ausmasses der Brände könne sich das jedoch ändern, sagte Washingtons Gouverneur Bob Ferguson. In den vergangenen Tagen waren um die Stadt im Osten des Bundesstaates aus bislang ungeklärter Ursache drei grosse Brände ausgebrochen.

Betroffen ist nach Daten der gemeinnützigen Warn- und Karten-App Watch Duty eine Fläche von mehr als 32 Quadratkilometern.

Über 900 Einsatzkräfte kämpften nach Angaben der Behörden zufolge am Sonntag gegen die Brände. Für Tausende Menschen in und um Spokane galten Evakuierungsanordnungen. Spokane zählte laut US-Zensus im Jahr 2025 fast 231’000 Einwohner.

«Aussergewöhnliche» Waldbrandsaison

Der Bundesstaat Washington liegt an der Grenze zu Kanada. Behördenangaben zufolge sind in dem Bundesstaat derzeit mindestens 15 grössere Waldbrände auf einer Fläche von mehr als 1000 Quadratkilometern aktiv. Es handle sich um eine «aussergewöhnliche» Waldbrandsaison, hiess es.

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In Frankreich bleibt die Waldbrandgefahr hoch. - keystone

In Frankreich herrscht in vielen Regionen weiterhin eine hohe Waldbrandgefahr. Die meisten der zuletzt tobenden Brände sind inzwischen aber unter Kontrolle. Die Lage gilt als stabil.

Die Feuerwehr ist dennoch mit umfangreichen Kräften weiter damit beschäftigt, letzte Brandherde abzulöschen und ein Wiederaufflammen der Feuer zu verhindern.

Können nach Hause

An der Atlantikküste bei Bordeaux kehren die Bewohner weiterer evakuierter Orte nach Hause zurück. Hier hatten in dieser Saison der bislang schlimmste Brand gewütet.

Einige Menschen aus dem Ort Le Porge müssen aber noch in ihren Ausweichquartieren ausharren: In diesem Ort war während des Brandes im Boden vergrabene Munition aus dem Zweiten Weltkrieg explodiert. Der Kampfmittelräumdienst sucht noch das Gelände ab, bevor die Menschen in ihre Häuser zurückkehren dürfen.

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In Spanien ist die Waldbrandgefahr zurückgegangen. - keystone

Im Vergleich zu den vergangenen Wochen hat sich die Lage in Spanien weiter entspannt. Nach Angaben des Waldbrandportals «Incendios Forestales» waren am Montag landesweit noch 33 überwiegend kleinere Wald- und Vegetationsbrände aktiv. Zehn weniger als am Vortag. Die meisten davon wurden aus den Regionen Kastilien und León, Katalonien, Valencia und Kastilien-La Mancha gemeldet.

Die Grossbrände rund um die Hauptstadt Madrid lodern zum Teil noch weiter, sind aber unter Kontrolle. Diese Brände hatten die Feuerwehr des beliebten Urlaubslandes Ende Juli tagelang in Atem gehalten.

Eine weitere gute Nachricht: Dank des Endes der vierten Hitzewelle dieses Sommers ist die Waldbrandgefahr in Spanien landesweit zurückgegangen, wie der Wetterdienst Aemet mitteilte.

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