Putin will im Energiesektor enger mit zentralasiatischen Staaten zusammenarbeiten. Schon heute ist man eng verknüpft.
Turkmenistan Russia
Russlands Präsident Putin (l) und Serdar Berdimuhamedow (r), der Präsident Turkmenistans. (Grigory Sysoyev, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP) - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Putin will die Zusammenarbeit im Energiesektor in Zentralasien ausbauen.
  • Schon jetzt arbeitet Russland in Sachen Gas und Öl eng mit den Anrainerstaaten zusammen.

Unter dem Eindruck westlicher Sanktionen will Russlands Präsident Wladimir Putin im Energiebereich die Zusammenarbeit unter anderem mit zentralasiatischen Partnern ausbauen. Bereits jetzt arbeiteten die Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres bei der Nutzung von Gas- und Ölfeldern eng zusammen, sagte Putin am Mittwoch bei einem Gipfeltreffen in der autoritär geführten Ex-Sowjetrepublik Turkmenistan. Zu der Runde der sogenannten Kaspischen Fünf zählen neben Russland und Turkmenistan auch Kasachstan, Aserbaidschan und Iran.

Russland betrachte den Aufbau regionaler Handels- und Investitionsbeziehungen sowie die Vertiefung von industrieller und technologischer Zusammenarbeit als Hauptaufgabe für die Zukunft, sagte Putin.

Als Reaktion auf den im Februar von Russland begonnenen Krieg gegen die Ukraine haben unter anderem die EU-Staaten umfangreiche Sanktionen verhängt - darunter ein weitgehendes Ölembargo. Moskau betont seitdem immer wieder, seinen Handel künftig in andere Weltregionen umlenken zu wollen.

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