Anschlag

Netanjahu: Angriff in Doha nach Anschlag in Jerusalem beschlossen

Keystone-SDA
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Israel,

Nach tödlichen Anschlägen in Jerusalem und im Gazastreifen hat Israels Regierungschef die Ausschaltung der Hamas-Spitze beschlossen.

Benjamin Netanjahu
Israels Premier Netanjahu wies bei Rubios Besuch die Kritik am Angriff auf Hamas-Führer in Katar zurück. (Archivbild) - dpa

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat nach offiziellen Angaben nach einem tödlichen Anschlag in Jerusalem und einer Attacke auf Soldaten im Gazastreifen die «Ausschaltung der Hamas-Führung» beschlossen. Die Hamas stand nach Medienberichten hinter beiden Attacken.

Bei dem Anschlag zweier Hamas-Mitglieder in Jerusalem waren am Montag sechs Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Im Norden des Gazastreifens wurden vier israelische Soldaten getötet. Israelischen Medien zufolge hatten Hamas-Terroristen ihr Lager in einem Aussenbezirk der Stadt gaza angegriffen.

Angriff auf Führungsspitze

Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge die Führungsspitze der islamistischen Hamas in Doha, der Hauptstadt des Golfstaats Katar, angegriffen. Israels Luftwaffe bestätigte, sie sei an dem Angriff beteiligt gewesen. Laut Medienberichten griffen Kampfjets und Drohnen an.

In einer gemeinsamen Erklärung Netanjahus mit dem Verteidigungsminister israel Katz hiess es, Katz habe die Entscheidung des Regierungschefs «uneingeschränkt unterstützt». Angesichts einer «operativen Gelegenheit» und nach Sicherheitsberatungen hätten beide die Armee und den Inlandsgeheimdienst Schin Bet angewiesen, den Angriff zu starten.

Die Hamas-Führung stehe hinter dem Massaker am 7. Oktober 2023 und habe seither «nicht aufgehört, mörderische Angriffe gegen den Staat israel und seine Bürger zu verüben», hiess es zur Rechtfertigung des Luftangriffs auf die Hamas-Spitze in Katar.

Kommentare

User #3382 (nicht angemeldet)

A Dolph war auf richtigem weg damals

User #6525 (nicht angemeldet)

Netanyahu boykottiert damit nur die Friedensverhandlungen, denn Frieden darf es nicht geben, sonst gibts es Wahlen in Israel. Und das ist seine allergrösste Angst.

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