Weiterhin kein Gaza-Zugang für internationale Journalisten

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Israel,

Trotz der Waffenruhe bleibt internationalen Journalisten eine unabhängige Einreise in den Gazastreifen verwehrt.

Journalistin
Obwohl eine Waffenruhe gilt, können internationale Journalistinnen und Journalisten weiterhin nicht frei in den Gazastreifen einreisen. (Symbolbild) - pixabay

Ungeachtet der Waffenruhe können internationale Journalisten weiterhin nicht eigenständig in den Gazastreifen reisen, um sich dort ein Bild von der Lage zu machen.

Vor dem höchsten Gericht in Jerusalem gab es eine weitere Anhörung zu einem Antrag des Auslandspresseverbands (FPA), Journalisten Zugang zu dem abgeriegelten Küstenstreifen zu gestatten. Das Gericht gewährte der israelischen Regierung jedoch erneut einen Aufschub, um eine klare Position vorzulegen. Laut Auslandspresseverband ist dies der neunte Aufschub seit Einreichung der Petition im September vergangenen Jahres. Die Regierung habe bis zum 21. Dezember Zeit erhalten, ihre Position schriftlich einzureichen.

«Diese Situation ist mehr als absurd», hiess es in einer Mitteilung des Verbands. «Wir sind bestürzt darüber, dass die Regierung weiterhin auf Zeit spielt, und zutiefst enttäuscht, dass das Gericht dies weiterhin zulässt.» Diese wiederholten Verzögerungen hätten der Welt einen umfassenderen Einblick in die Bedingungen in Gaza vorenthalten und den gesamten juristischen Prozess in eine Farce verwandelt. Der Verband bleibe jedoch entschlossen, für das Recht eines weltweiten Publikums auf Informationen zu kämpfen.

Israel kontrolliert Zugang

Der Zugang zum Gazastreifen wird vollständig von Israel kontrolliert. Seit Beginn des Gaza-Kriegs vor mehr als zwei Jahren konnten ausländische Journalisten den Gazastreifen nur vereinzelt mit der israelischen Armee besuchen. Dabei bekamen sie immer nur ganz bestimmte Ausschnitte zu sehen. Seit dem 10. Oktober herrscht eine fragile Waffenruhe.

US-Präsident Donald Trump hatte sich im August dafür ausgesprochen, dass Israel Reportern Zugang zum Gazastreifen gewährt.

Kommentare

User #2527 (nicht angemeldet)

Das Wort Krieg, und Kriegsgebiet, ist heute sehr vielen leider nur noch ein Begriff aus Filmen. Da schlachten sich Menschen gegenseitig zu Haufen und auf übelste Art und Weise ab! Auf Journalisten und Rücksicht auf diese, hat da ganz bestimmt keiner wer sonst schon um sein Leben kämpft! Also ist das Ganze nur berechtigt, denn das Gejammer danach, was man schon im Vornehinein wusste, brauch tniemand noch zusätzlich.

User #4292 (nicht angemeldet)

Kein Zugang ? Wer sagt das ? Der Bibi ?

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