Nach Unfall in Nicaragua: Arbeitgeber trauert um Schweizerin (†19)
Eine 19-jährige Schweizerin ist am vergangenen Freitag in Nicaragua ums Leben gekommen. Nun äussert sich der Arbeitgeber der jungen Frau zum Unfall.

Das Wichtigste in Kürze
- In Nicaragua ist es am vergangenen Freitag zu einem tödlichen Unfall gekommen.
- Eine 19-jährige Schweizerin aus Zürich verlor dabei ihr Leben.
- Sie sass in einem Auto, das von einem Fluss mitgerissen wurde.
- Nun hat sich ihr Arbeitgeber zum tragischen Unfall zu Wort gemeldet.
Am vergangenen Freitag, dem 9. Oktober, ist im lateinamerikanischen Nicaragua eine junge Schweizerin tödlich verunfallt.
Die 19-jährige Noë L. war gemeinsam mit einer Französin und einer Nicaraguanerin unterwegs, als ihr Auto von Wassermassen mitgerissen wurde. Dies, nachdem der Fahrer des Autos versucht hatte, mit dem Fahrzeug den Fluss Nahualapa zu überqueren.
Nun meldet sich der Arbeitgeber der jungen Schweizerin erstmals zu Wort: «Wir sind niedergeschmettert und fassungslos durch den plötzlichen Unfalltod unserer Mitarbeiterin», heisst es auf der Unternehmenswebsite.
Kunstbegeistert mit einer Leidenschaft für Wintersport
Sie sei «ein Sonnenschein» im Videolabor der Firma gewesen. «Im Praktikumsjahr ist sie uns ans Herz gewachsen wie eine Tochter. Wir werden sie für immer vermissen.»

Die 19-Jährige haben sich für Kunst interessiert. Besonders angetan hätten sie dabei Werke «mit grossen Gefühlen.
Eine Leidenschaft der jungen Schweizerin aus Zürich sei der Wintersport gewesen, ist zudem zu lesen. Im Winter habe sie jeweils als Snowboardlehrerin gearbeitet.
Führten starke Regenfälle zum tödlichen Unfall?
Laut dem Newsportal «La Prensa» sollen die junge Schweizerin und die Französin in Nicaragua an einem Surf-Camp teilgenommen haben. Bei der Toten aus Nicaragua soll es sich um eine Hotelmitarbeiterin aus der Region gehandelt haben.
Retten konnte sich aus den Fluten nur der Fahrer des Wagens, ein mexikanischer Staatsbürger. Das berichtet das nicaraguanische Nachrichtenportal «La Voz del Sandinismo».
Wie es zum tödlichen Unfall kommen konnte, ist derweil noch nicht bekannt. Doch: Vor dem Unglück soll es in der Region zu starken Regenfällen gekommen sein.
Ob die drei jungen Frauen davor gewarnt waren, ist unklar.
















