Mindestens 109 Tote nach starken Regenfällen und Fluten in Ruanda

    Keystone-SDA
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    Ruanda,

    Im ostafrikanischen Ruanda sind Behörden zufolge aufgrund starker Regenfälle und Fluten mindestens 109 Menschen ums Leben gekommen. In der West-Provinz des Landes habe es 95 Tote gegeben.

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    Ruandas Präsident Paul Kagame bei einer Rede. - keystone

    Das sagte der Gouverneur der Provinz, François Habitegeko, dem staatlichen Fernsehsender RBA am Mittwoch. Auch in der Nord-Provinz gibt es demnach mindestens 14 Opfer.

    Nach Angaben der Lokalzeitung «New Times» begannen die Regenfälle am Dienstagabend. Zahlreiche Menschen seien in der Nacht zum Mittwoch verletzt worden. Dutzende Häuser wurden zerstört und Strassen überschwemmt, hiess es. Notfallteams hätten am Mittwochmorgen mit den Rettungsarbeiten begonnen.

    In der Regenzeit kommt es in dem kleinen Binnenstaat mit knapp 14 Millionen Einwohnern sowie in anderen ostafrikanischen Ländern immer wieder zu Erdrutschen. Ruanda ist vor allem aufgrund seiner Berggorillas ein beliebtes Tourismusland, in dem die berühmte amerikanische Primaten-Forscherin Dian Fossey die vom Aussterben bedrohten Tiere erforschte.

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