Militärbasis in Syrien unter Beschuss, die USA ist nicht beteiligt

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    Syrien,

    Eine Militärbasis in Homs im Westen Syriens ist von Raketen angegriffen worden. Von wem ist zurzeit unklar – der Raketenangriff dürfte eine Reaktion auf den mutmasslichen Giftgasanschlag der syrischen Armee in Ost-Ghuta gewesen sein.

    Wer die Raketen abgefeuert hat, ist zurzeit unklar (Archivbild).
    Wer die Raketen abgefeuert hat, ist zurzeit unklar (Archivbild). - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei einem Raketenangriff auf eine syrische Militärbasis gab es mehrere Opfer.
    • Unklar ist, wer den Angriff ausgeführt hat – die USA will nicht an dem Beschuss beteiligt gewesen sein.
    • Libanesische Medien vermuten Israel hinter dem Angriff – die Berichte wurden aber bisher nicht unabhängig verifiziert.

    Vom Raketenangriff berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana in der Nacht zum Montag. Dabei habe es mehrere Opfer gegeben, hiess es. Ob es sich um Tote oder Verletzte handelte, war zunächst nicht klar. Die syrische Flugabwehr habe acht Raketen abgeschossen, sagte die Agentur unter Berufung auf Militärquellen. Zivilisten berichteten laut dem syrischen Fernsehen von lauten Explosionsgeräuschen in der Gegend.

    Unklar war zunächst, wer für den Beschuss verantwortlich war. Gerüchte, dass es sich um einen US-Angriff handeln könnte, bestätigte das Pentagon zunächst nicht. «Wir haben nichts zu bestätigen», sagte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums. Später wird das Pentagon etwas konkreter und stellt klar, dass die USA nicht an einem am Sonntag gestarteten Angriff auf einen Luftwaffen-Stützpunkt in Syrien beteiligt waren.

    «Derzeit führt das Verteidigungsministerium keine Luftschläge in Syrien aus», sagte ein Pentagon-Sprecher am Sonntag (Ortszeit). Nichtsdestotrotz werde die Situation genau beobachtet. Das Pentagon unterstütze die laufenden diplomatischen Anstrengungen, um die Verantwortlichen für den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien und anderswo zur Verantwortung zu ziehen.

    Libanesischen Medien zufolge hatten Bewohner nahe der südöstlichen Grenze zu Syrien in den frühen Morgenstunden von Kampfjets im Luftraum berichtet, was möglicherweise auf einen Angriff aus Israel hindeuten könnte. Die Berichte konnten vorerst nicht unabhängig verifiziert werden.

    Der Raketenangriff folgt auf Berichte über einen mutmasslichen Giftgasanschlag der syrischen Armee auf die Stadt Duma in der Rebellenhochburg Ost-Ghuta, bei dem am Samstag mehr als 150 Menschen ums Leben gekommen sein sollen.

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