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Libanons Präsident und Abbas: Staat muss Kontrolle über Waffen haben

Keystone-SDA
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Libanon,

Libanons Präsident Aoun und Palästinenserpräsident Abbas streben ein Ende aller bewaffneten Aktivitäten im Libanon an.

Libanon
Joseph Aoun, Präsident des Libanon. Die libanesische Regierung steht unter Druck, die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah durchzusetzen. (Archivbild) - dpa

Der libanesische Präsident Joseph Aoun und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas wollen im Libanon ein Ende aller bewaffneten Aktivitäten ausserhalb staatlicher Kontrolle erreichen. Das bekräftigten sie in einer gemeinsamen Erklärung.

Der Hintergrund: Palästinensische Flüchtlingslager im Land werden von Gruppierungen wie von der Hamas kontrolliert, was in der Vergangenheit dazu geführt hat, dass von dort aus Angriffe geplant wurden.

Die libanesische Regierung steht unter Druck, die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah durchzusetzen. Die Armee des Landes überwacht derzeit allerdings nur die Eingänge zu den Lagern. Abbas ist drei Tage zu Besuch im Libanon – es ist der erste Besuch seit 2017.

Ziel: Schwere Waffen aus den Flüchtlingslagern abziehen

Er vertritt nicht alle palästinensischen Gruppierungen im Libanon. Wichtige Gruppen wie die Hamas, der Islamische Dschihad und andere vertreten oft andere Positionen als die von Abbas angeführte Palästinensische Autonomiebehörde.

Aus palästinensischen Kreisen im Libanon hiess es, konkret sei das Ziel der Vereinbarung zwischen Aoun und Abbas, mittlere und schwere Waffen aus den Flüchtlingslagern abzuziehen.

Trotz der seit November geltenden Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah waren Ende März erneut Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden. Sie wurden palästinensischen Gruppen zugeschrieben. Auch Israel greift trotz Waffenruhe weiter im Libanon an – und das nahezu täglich. Dabei gibt es immer wieder Tote und Verletzte.

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