Tod

Iran wirft Israel Tod von sechs Diplomaten vor

Im Nahen Osten tobt der Krieg weiter. Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den der Iran abgelehnt und mit einem eigenen Vorschlag gekontert hat.

Rauch
Rauchwolken nach israelischen Angriffen auf Häuser. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit über einem Monat tobt im Nahen Osten ein Krieg.
  • Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den Teheran gekontert hat.
  • Im Ticker erfährst du alle neuen Entwicklungen.

Seit über einem Monat bekriegen sich die USA zusammen mit Israel und dem Iran. Mehrere hohe Militärs und Politiker in Teheran wurden getötet. Der Iran greift auch die Golfstaaten an und blockiert die Strasse von Hormus. Das hat zu höheren Ölpreisen geführt.

Wie beurteilst du den Krieg im Iran?

Donald Trump hat zuletzt von einer Waffenruhe, Gesprächen und einem vorgelegten Friedensplan gesprochen. Doch der US-Präsident droht dem Iran auch mit Angriffen auf Energieanlagen, sollte die Strasse von Hormus nicht freigegeben werden. Das Ultimatum wurde aber verlängert.

Teheran dementiert, dass es Gespräche gibt. Der 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende wurde zurückgewiesen, dafür ein eigener 5-Punkte-Plan vorgelegt.

Im Ticker von Nau.ch verpasst du nichts Neues.

Sechs Einschläge und ein Toter in Israel

22.24: Nach einem iranischen Raketenangriff spricht der israelische Rettungsdienst von sechs Einschlägen im Grossraum Tel Aviv. Feuerwehr und Rettungsdienst seien unterwegs zu den Einschlagsorten, sagte ein Sprecher am späten Abend.

In Zentralisrael wurde den Angaben zufolge ein älterer Mann bewusstlos und in kritischem Zustand an einer der Einschlagstellen gefunden. Er sei wenig später aufgrund seiner schweren Verletzungen gestorben. Ausserdem habe es mehrere Leichtverletzte gegeben.

US-Sondergesandter rechnet «diese Woche» mit Iran-Gesprächen

22.17: Der Sondergesandte der US-Regierung, Steve Witkoff, rechnet noch in dieser Woche mit Gesprächen mit dem Iran. «Wir denken, dass es in dieser Woche Treffen geben wird», sagte er bei einem Kongress im US-Bundesstaat Florida. Es blieb unklar, in welchem Rahmen diese von Witkoff erwähnten Gespräche stattfinden. Er machte dazu keine Angaben.

Rubio warnt vor iranischen Mautplänen für Strasse von Hormus

21.55: Marco Rubio warnt davor, dass die iranische Führung nach dem Krieg ein Mautsystem in der für den internationalen Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus etablieren könnte.

«Das ist nicht nur illegal, sondern auch inakzeptabel und gefährlich für die Welt, und es ist wichtig, dass die Welt einen Plan hat, um dem entgegenzutreten», sagte er nach Gesprächen der Aussenminister der Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien (G7) bei Paris.

Israel startet neue Angriffswelle gegen Hisbollah-Ziele in Beirut

21.30: Das israelische Militär hat nach Angaben eines Sprechers am späten Abend eine erneute Angriffswelle gegen Hisbollah-Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut begonnen. Bereits wenige Stunden zuvor waren Angriffe gegen die proiranische Miliz geflogen worden. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt.

beirut
Israel greift immer wieder Hisbollah-Ziele in Beirut an. - keystone

Merz wirft Trump «massive Eskalation» vor

21.05: Bundeskanzler Friedrich Merz hat US-Präsident Donald Trump persönlich scharf für sein Agieren im Iran-Krieg attackiert.

«Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang», sagte Merz auf dem «F.A.Z.-Kongress 2026». «Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle.»

Merz kann sich Minenräumung durch die Bundeswehr vorstellen

20.40: Bundeskanzler Friedrich Merz kann sich nach einem Ende des Iran-Kriegs einen Einsatz der Bundeswehr zur Räumung von Minen in der Strasse von Hormus vorstellen.

«Das können wir. Und wenn wir danach gefragt werden und das im Rahmen eines wirklichen Mandates kollektiver Sicherheit geschieht – also Vereinte Nationen, Nato, Europäische Union – mit einem Bundestagsbeschluss, ist das eine Option», sagte er in einem Interview auf dem «F.A.Z.-Kongress 2026». «Das könnten wir militärisch leisten und selbstverständlich wäre das eine Option.» Die Bundeswehr verfügt über mehrere Minenjagdboote.

Behörde: Erneut Atomanlagen im Iran angegriffen

20.05: Im Iran-Krieg hat die iranische Atombehörde neue Angriffe auf Atomanlagen des Landes gemeldet. Demnach wurde der Schwerwasserreaktor Chondab in der Provinz Markazi angegriffen. Das Gouverneursbüro erklärte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars, wegen der im Vorfeld getroffenen Sicherheitsmassnahmen bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung.

chondab
Der iranische Schwerwasserreaktor Chondab wurde angegriffen. - keystone

Der Schwerwasser-Forschungsreaktor in der Nähe der Stadt Arak war bereits im Vorjahr getroffen worden, als Israel und die USA iranische Atomanlagen angriffen. Damals hatte die Internationale Atomenergiebehörde IAEA klargestellt, dass an dem Forschungsreaktor noch gebaut worden sei und dort deshalb kein Nuklearmaterial vorhanden sei.

Mehr als 20 Tote bei Angriffen auf Wohnkomplexe im Iran

19.36: Bei Angriffen auf Wohngebiete in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Kurdenprovinz Kermanschah sind Medienberichten zufolge mehr als 20 Zivilisten ums Leben gekommen.

In Teheran starben im Stadtviertel Schahr-e Rey zehn Bewohner eines Wohnkomplexes bei einem Raketenangriff der amerikanisch-israelischen Streitkräfte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher berichtete.

In der Stadt Kermanschah im Westen des Landes wurden dem Gouverneursbüro zufolge mehr als zehn Wohneinheiten angegriffen. 13 Menschen seien ums Leben gekommen, darunter 2 Kinder und 4 Frauen.

Rubio schliesst Umleitung von Waffen in Nahen Osten nicht aus

18.33: US-Aussenminister Marco Rubio hat nicht ausgeschlossen, dass die Vereinigten Staaten für die Ukraine eingeplante Waffen auch anderweitig nutzen könnten.

Wenn es einen entsprechenden Bedarf gebe, stünden die USA immer an erster Stelle, sagte er nach Gesprächen der Aussenminister der Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien (G7) bei Paris.

Dies treffe auch zu, um eigene Lager aufzufüllen oder «eine Mission im nationalen Interesse der Vereinigten Staaten zu erfüllen». Zugleich betonte Rubio, dass bislang keine Waffen umgeleitet worden seien – das schliesse aber nicht aus, dass dies künftig der Fall sein könnte.

Behörde: Erneut Atomanlagen im Iran angegriffen

18.27: Im Iran-Krieg hat die iranische Atombehörde neue Angriffe auf Atomanlagen des Landes gemeldet. Demnach wurde der Schwerwasserreaktor Chondab in der Provinz Markazi angegriffen.

Das Gouverneursbüro erklärte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars, wegen der im Vorfeld getroffenen Sicherheitsmassnahmen bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung.

Rubio: Ziele im Iran können ohne Bodentruppen erreicht werden

18.24: US-Aussenminister Marco Rubio geht davon aus, dass die USA ihre Ziele im Iran-Krieg auch ohne den Einsatz von Bodentruppen erreichen werden. Das Militär liege vor dem Zeitplan zur Erreichung seiner Ziele – «und wir können sie ohne Bodentruppen erreichen», sagte er nach Ukraine-Gesprächen der Aussenminister der Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien (G7) bei Paris.

Rubio zeigte sich davon überzeugt, dass der Einsatz im Iran «in wenigen Wochen, nicht in Monaten» abgeschlossen werden könnte.

Rubio
US-Aussenminister Marco Rubio schliesst den Einsatz von Bodentruppen im Iran nicht kategorisch aus. - keystone

Zugleich sagte Rubio, dass er einen Einsatz von Bodentruppen nicht kategorisch ausschliesse. Die USA würden sich diese Flexibilität vorbehalten, um Präsident Donald Trump «maximale Handlungsfreiheit und maximale Möglichkeiten zu geben, sich auf Eventualitäten einzustellen».

Libanon: Israelische Armee rückt weiter im Süden vor

17.36: Die israelische Armee rückt mit Bodentruppen weiter im südlichen Libanon vor. Die Truppen seien im Süden acht Kilometer weit von der Grenze ins Landesinnere vorgedrungen, sagte der libanesische Verteidigungsminister Michel Menassa in einer Kabinettssitzung.

Libanon
Im Libanon wurden zahlreiche Gebäude zerstört. - keystone

Die Regierung wolle voraussichtlich eine Beschwerde beim UN-Sicherheitsrat einreichen. Die Deutsche Presse-Agentur erfuhr aus Sicherheitskreisen ebenfalls, dass die israelische Armee weiter vordringe. Demnach waren dort auch israelische Panzer zu sehen.

Israels Armee teilte mit, die Truppen hätten in einer Schule im Ort al-Chiam Hunderte Waffen entdeckt, darunter Panzerabwehrraketen, Mörsergranaten und Sprengsätze.

Israel bombardiert Atomanlage im Iran

17.33: Die USA und der Iran haben gemäss Angaben einer iranischen Nachrichtenagentur die Atomanlage Chondab angegriffen. Verletzte habe es keine gegeben.

Die Iranische Revolutionsgarde warnt Mitarbeitende und Personen, die sich im Umkreis von einem Kilometer von US-Industrieunternehmen aufhalten, ihren Arbeitsplatz sofort zu verlassen. Man führe Vergeltungsschläge durch.

UN-Sicherheitsrat tagt zum Iran-Krieg

17.17: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen tagt in New York zum Iran-Krieg. Das Gremium kam am Morgen (Ortszeit) zu einer geschlossenen Sitzung auf eine Initiative Russlands zusammen.

UN
Der UN-Sicherheitsrat tagt derzeit in New York. (Archivbild) - keystone

Das von Moskau festgelegte Thema der Sitzung seien «Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran, darunter eine Mädchenschule in Minab», hiess es aus Diplomatenkreisen.

Angriffe auf Golfstaaten gehen weiter

17.09: Zwei Häfen in Kuwait sind nach offiziellen Angaben nach mutmasslich iranischen Angriffen beschädigt worden. Angriffe mit einem Marschflugkörper und vier Drohnen hätten am Morgen die Häfen Mubarak al-Kabir und Schuwaich getroffen, teilten die Streitkräfte von Kuwait auf der Plattform X mit.

Verletzt worden sei niemand. Vier «gegnerische» Marschflugkörper und drei Drohnen seien abgefangen worden, hiess es weiter. Ob die Häfen durch direkte Einschläge oder bei Abwehrmassnahmen beschädigt wurden, ging aus den Stellungnahmen nicht hervor.

Iran meldet Tod von Diplomaten bei Angriff im Libanon

16.58: Teherans Aussenministerium hat Israel einen tödlichen Angriff auf einen Wohnsitz iranischer Diplomaten im Libanon vorgeworfen.

Gebäude
Ein Mann vor einem zerstörten Gebäude, das von Geschossen getroffen wurde. - keystone

Das Ministerium sprach in einer Mitteilung von sechs getöteten Diplomaten und verurteilte den Angriff aufs Schärfste. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. Die israelische Armee äusserte sich zunächst nicht zu den iranischen Angaben.

Israel droht mit Ausweitung der Angriffe im Iran

13.00: Während es aus den USA Signale für eine mögliche Verständigung mit dem Iran gibt, kündigt Israels Verteidigungsminister eine Ausweitung der israelischen Angriffe im Iran an. Grund seien der andauernde Raketenbeschuss aus dem Land auf Israel, teilte Israel Katz nach Angaben seines Büros mit.

Israels Armee werde deshalb ihre Angriffe «eskalieren» und mehr Ziele und Gebiete im Iran ins Visier nehmen. Im Fokus sollen demnach Ziele in Verbindung mit iranischen Waffen stehen.

netanjahu
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hätte Verteidigungsminister Katz Teheran dazu aufgefordert, Raketenangriffe auf Israels Zivilbevölkerung einzustellen. - keystone

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und er hätten Teheran dazu aufgefordert, Raketenangriffe auf Israels Zivilbevölkerung einzustellen, sagte Katz. Aber trotz der Warnungen gehe der Beschuss weiter.

Iranische Miliz stoppt drei Schiffe in der Strasse von Hormus

12.02: Die paramilitärische Basidsch-Miliz im Iran hat drei Containerschiffen die Fahrt durch die Strasse von Hormus verwehrt.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim begründete die Miliz ihr Vorgehen mit angeblichen Äusserungen von US-Präsident Donald Trump, wonach die Meerenge für die Schifffahrt offen sei.

Hormus
Die Strasse von Hormus ist essenziell für die weltweite Ölzufuhr. - keystone

Die Miliz wies auf die offizielle iranische Haltung hin, dass für Schiffe mit Verbindungen zu Israel, den USA und deren Verbündete die Passage verboten sei.

Wadephul: Direkte Gespräche zwischen USA und Iran geplant

10.20: In den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs gibt es nach Aussage des deutschen Aussenministers Johann Wadephul Vorbereitungen für ein direktes Treffen zwischen Vertretern der USA und Irans.

«Das soll wohl in der nächsten Zeit recht kurzfristig in Pakistan stattfinden», sagte er im Deutschlandfunk. Es habe nach seinen Informationen indirekte Kontakte gegeben. Er bezeichnete das als «erste Zeichen der Hoffnung, der Zuversicht».

wadephul
Johann Wadephul (CDU), Aussenminister, steigt in den Flieger um zum Aussenminister-Treffen der G7 in Frankreich zu reisen. - keystone

«Man hat offensichtlich schon erste Positionen schriftlich ausgetauscht über Dritte.» Weiter sagte Wadephul, er wisse nicht genau, «wer das alles fazilitiert hat». US-Aussenminister Marco Rubio werde das «vielleicht heute auch noch etwas genauer darstellen». Es helfe aber auch gar nicht, so etwas allzu öffentlich zu diskutieren.

Wadephul trifft sich heute im französischen Vaux-de-Cernay mit den G7-Aussenministern, um über einen Weg aus dem Iran-Krieg zu beraten. Auch Rubio nimmt an diesem zweiten Tag der Beratungen teil.

Kinder ab zwölf Jahren sollen in Teheran patrouillieren

09.15: Die iranischen Behörden haben das Mindestalter für freiwillige Sicherheitskräfte in der Hauptstadt auf zwölf Jahre gesenkt.

Grund dafür ist der seit einem Monat andauernde Krieg, wie Rahim Nadali, ein Vertreter der Revolutionsgarden, am Donnerstag in einer Fernsehansprache bekanntgab.

ab 12
Kinder sollen in Teheran jetzt bereits ab 12 Jahren patrouillieren. - Y/@Open Source Intel

Nadali betonte, es gebe «eine sehr grosse Anzahl an Freiwilligen» unter den Jugendlichen, die zur «Widerstandsfront gegen den grossen Tyrannen» beitragen wollen. Mit «grossen Tyrannen» sind die USA gemeint. Die Minderjährigen sollen Informationen sammeln und Patrouillen übernehmen.

Die Massnahme ist Teil einer Verschärfung der Sicherheitskontrollen in der Hauptstadt. Seit Kriegsbeginn haben die Behörden zahlreiche Kontrollposten eingerichtet, um mögliche Proteste gegen die Regierung zu unterbinden.

Die Einsätze werden überwiegend von den Bassidsch-Milizen durchgeführt, einer paramilitärischen Organisation mit rund 600'000 Mitgliedern.

Pentagon soll 10'000 weitere Soldaten senden

07.20: Das Pentagon erwägt laut Medienberichten, bis zu 10'000 weitere Soldaten in den Nahen Osten zu entsenden. Dies würde US-Präsident Donald Trump mehr Flexibilität in den Gesprächen mit Teheran verschaffen, berichtete das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Insider.

Die Truppen sollen aus anderen Einheiten als den bereits vor Ort eingesetzten Soldaten stammen. Laut dem Portal «Axios», unter Berufung auf einen ranghohen Verteidigungsbeamten, soll die Entscheidung nächste Woche getroffen werden.

pete hegseth
Verteidigungsminister Pete Hegseth spricht während einer Pressekonferenz im Pentagon in Washington, D.C., zu den Medienvertretern. - keystone

Die Truppen sollen aus anderen Einheiten als den bereits vor Ort eingesetzten Soldaten stammen. Laut «WSJ» könnten Infanteristen zu den rund 5'000 Soldaten und den Fallschirmjägern der 82. Luftlandedivision hinzukommen. Sie dürften in der Nähe des Iran und der für den Ölhandel strategisch wichtigen Insel Charg stationiert werden.

«Axios» berichtet, dass das Pentagon militärische Optionen für einen möglichen «endgültigen Schlag» gegen den Iran prüft. einschliesslich Bodentruppen und massiver Bombardierungen. Trump habe jedoch noch keine Entscheidung getroffen, sei aber bereit zu eskalieren, falls die Gespräche scheitern.

Hegseth betet für «überwältigende Gewalt»

03.10: Am Mittwoch wurde im Pentagon ein Gottesdienst für Militärangehörige und zivile Angestellte abgehalten. Äusserungen von «Kriegsminister» Pete Hegseth sorgen für Aufsehen. Laut der Nachrichtenagentur AP bat er Gott um «überwältigende Gewalt» gegen die Feinde der USA.

iran
Die USA greifen Ziele im Iran an. - keystone

«Möge jede Kugel ihr Ziel gegen die Feinde der Gerechtigkeit und unserer grossen Nation treffen», sagte Hegseth. «Gib ihnen Weisheit in jeder Entscheidung, Ausdauer für die bevorstehende Prüfung, unzerbrechliche Einheit und überwältigende Gewalt im Kampf gegen jene, die keine Gnade verdienen.»

Bereits vor diesen Äusserungen wurde Hegseth für seinen Einbezug der Religion in die Armee von Veteranen kritisiert. Gegenüber dem «Guardian» sagte ein ehemaliger Soldat, er fürchte, dass viele christliche Nationalisten zur Armee gehen würden.

G7-Treffen: Ringen mit Rubio um gemeinsame Iran-Linie

02.40: Die G7-Partner wirtschaftsstarker Demokratien ringen heute mit ihrem US-Kollegen Marco Rubio um eine gemeinsame Linie für ein Ende des Iran-Krieges. Bundesaussenminister Johann Wadephul (CDU) forderte vor den Beratungen in Frankreich von den USA, Europa in ihre Planungen einzubeziehen. Rubio stellte sich vor seinem Abflug hinter die Kritik von US-Präsident Donald Trump, die Nato-Verbündeten hätten im Krieg mit Iran nicht geholfen, als die USA sie darum gebeten hätten.

Trump habe festgestellt, dass die USA ständig um Hilfe in Kriegen gebeten worden seien und geholfen hätten, sagte Rubio. Doch als man selbst um Unterstützung gebeten habe, habe man von der Nato keine positive Antwort bekommen.

Die Bedrohungen der globalen Schifffahrt durch den Iran seien ein Verstoss gegen das Völkerrecht. All jene Länder, denen das Völkerrecht am Herzen liege, sollten etwas dagegen unternehmen.

Kommentare

User #3705 (nicht angemeldet)

Und der Iran wird zurück schlagen,genau so wie beim Irak Krieg,mit terror ! Danke Amerika und Israel!

User #1692 (nicht angemeldet)

Die Herrscherfamilie (Al-Sabah) aus Kuwait ist nach Saudi Arabien geflohen. Nachdem in Bahrain ein 28 jähriger zu tode gefoltert wurde, weil er forderte, dass die Besatzer USA sein Land verlassen sollten ist ein Volksaufstand entstanden. Die Herrscharfamilie (Al Khalifa) ist sunitisch und regiert knallhart - 74% des Volkes sind jedoch Shiiten und stehen hinter dem Iran - nun wird es unlustig da unten!

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