USA planen «wochenlange Bodenoperation im Iran»
Im Nahen Osten tobt der Krieg weiter. Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den der Iran abgelehnt und mit einem eigenen Vorschlag gekontert hat.

Das Wichtigste in Kürze
- Seit über einem Monat tobt im Nahen Osten ein Krieg.
- Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den Teheran gekontert hat.
- Im Ticker erfährst alles zu den Neusten Entwicklungen rund um den Iran-Krieg.
Seit über einem Monat bekriegen sich die USA zusammen mit Israel und dem Iran.
Mehrere hohe Militärs und Politiker in Teheran wurden getötet. Der Iran seinerseits greift auch die Golfstaaten an und blockiert die Strasse von Hormus. Das hat zu höheren Ölpreisen geführt.
Donald Trump hat zuletzt von einer Waffenruhe, Gesprächen und einem vorgelegten Friedensplan gesprochen.
Doch der US-Präsident droht dem Iran auch mit Angriffen auf Energieanlagen, sollte die Strasse von Hormus nicht freigegeben werden. Das Ultimatum wurde aber verlängert.
Teheran dementiert, dass es Gespräche gibt. Der 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende wurde zurückgewiesen, dafür ein eigener 5-Punkte-Plan vorgelegt.
Gespräche zwischen dem Iran und den USA werden diese Woche erwartet.
Im Ticker von Nau.ch bleibst du zu den neusten Entwicklungen rund um den Iran-Krieg auf dem Laufenden.
Marschieren die USA im Iran ein?
08.33: Laut der «Washington Post» bereiten sich die USA auf einen Einsatz von Bodentruppen im Iran vor. Im Pentagon würden die Vorbereitungen darauf bereits auf Hochtouren laufen, heisst es im Bericht.

Der nächste Kriegsschritt sei eine «wochenlange Bodenoperation im Iran». Dafür soll das US-Verteidigungsministerium tausende Soldaten in den Nahen Osten versetzen.
Aktuell fehle für einen Einmarsch jedoch noch das offizielle Okay von Donald Trump, so die Zeitung.
EU-Mission warnt vor Huthi-Angriffen auf Schifffahrt
08.23: Die EU-geführte Marinemission «Aspides» warnt vor Angriffen der Huthi-Miliz auf die internationale Schifffahrt.
Denn: Die Miliz könnte mit Bab-el-Mandab eine zweite als Handelsroute wichtige Meerenge blockieren. Dies, nachdem der Iran bereits die Strasse von Hormus blockiert.

Schiffe könnte dort erneut ins Visier geraten, teilte die Marinemission mit Sitz im griechischen Larissa mit. Reedereien, deren Schiffe sich in der Region befinden, werde empfohlen, besonders vorsichtig zu sein.
Iran droht mit Angriffen gegen israelische und US-Unis
03.17: Der Iran droht mit Angriffen auch gegen israelische und US-amerikanische Hochschuleinrichtungen.
Israelische und amerikanische Universitäten in der Region würden Ziel iranischer Vergeltungsmassnahmen. Das zitierte die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars in der Nacht auf der Plattform X.

Der Iran greift seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe vor einem Monat als Gegenreaktion nicht nur Ziele in Israel an. Das Mullah-Regima hat auch die Golfstaaten, die US-Stützpunkte beherbergen, unter Beschuss genommen.
Angriff auf Residenz von Kurden-Präsident im Nordirak
01.19: In der kurdischen Autonomieregion im Norden des Iraks ist die Residenz des Präsidenten, Nechirvan Barsani, angegriffen worden.
Barsani sagte dem kurdischen Medienportal «Rudaw», der Angriff stelle «eine gefährliche Eskalation für den gesamten Irak» dar. Zur selben Zeit wurden in der Region Kurdistan laut «Rudaw» mehr als ein halbes Dutzend Drohnenangriffe registriert.
Bislang hat sich niemand zu den Angriffen bekannt. Zuletzt hatten sowohl der Iran als auch proiranische Milizen im Irak Angriffe auf die Kurdenregion für sich reklamiert. Die USA machten «Stellvertreter der iranischen Terror-Milizen im Irak» dafür verantwortlich.












