Westjordanland

Junge im Westjordanland beim Spielen mit Blindgängern getötet

Keystone-SDA
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Palestina,

Beim Spielen mit Blindgängern ist palästinensischen Angaben zufolge ein 13-Jähriger im Westjordanland ums Leben gekommen. Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa wurden zwei weitere Jungen bei der Explosion der Blindgänger des israelischen Militärs verletzt. Israels Armee teilte mit, die drei Palästinenser hätten sich in einer Schiessübungszone des Militärs aufgehalten. Das Betreten des Gebiets sei verboten.

Blindgänger
Junge im Westjordanland beim Spielen mit Blindgängern getötet. - keystone

Israelische Soldaten hätten vor Ort Erste Hilfe geleistet, hiess es in einer Stellungnahme der Armee weiter. Der Vorfall, der sich im Osten des Westjordanlands nahe der Grenze zu Jordanien ereignete, werde untersucht. Die Armee bestätigte zunächst kein Todesopfer.

Der palästinensische Rote Halbmond teilte derweil mit, Israel habe die Leiche des Jungen an die Organisation übergeben.

Israelischen Krankenhausangaben zufolge werden die beiden bei dem Vorfall verletzten Jungen im Alter von zwölf und 14 Jahren inzwischen in einer israelischen Klinik behandelt. Sie seien per Hubschrauber eingeflogen worden. Ihr Zustand sei stabil, beide würden aber derzeit operiert.

Kommentare

User #3808 (nicht angemeldet)

Die sind doch normalerweise vertraut mit dem Umgang...

User #6389 (nicht angemeldet)

"getötet" ist eine leicht unpassende Wortwahl. Das hiesse ja, dass ihn jemand getötet, also irgendwie etwas gemacht hat, was den Tot verursachte. Aber letztendlich hat der Junge sei es aus Dummheit oder aus Übermut die tödliche Explosion selber verursacht. "gestorben" fände ich für die Überschrift treffender. Details stehen dann ja im Artikel. Übrigens wird mit "getötet" oft verharmlost, wenn in Wirklichkeit "ermordet" treffender wäre (was hier aber wohl nicht der Fall ist)

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