Junge im Westjordanland beim Spielen mit Blindgängern getötet
Beim Spielen mit Blindgängern ist palästinensischen Angaben zufolge ein 13-Jähriger im Westjordanland ums Leben gekommen. Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa wurden zwei weitere Jungen bei der Explosion der Blindgänger des israelischen Militärs verletzt. Israels Armee teilte mit, die drei Palästinenser hätten sich in einer Schiessübungszone des Militärs aufgehalten. Das Betreten des Gebiets sei verboten.

Israelische Soldaten hätten vor Ort Erste Hilfe geleistet, hiess es in einer Stellungnahme der Armee weiter. Der Vorfall, der sich im Osten des Westjordanlands nahe der Grenze zu Jordanien ereignete, werde untersucht. Die Armee bestätigte zunächst kein Todesopfer.
Der palästinensische Rote Halbmond teilte derweil mit, Israel habe die Leiche des Jungen an die Organisation übergeben.
Israelischen Krankenhausangaben zufolge werden die beiden bei dem Vorfall verletzten Jungen im Alter von zwölf und 14 Jahren inzwischen in einer israelischen Klinik behandelt. Sie seien per Hubschrauber eingeflogen worden. Ihr Zustand sei stabil, beide würden aber derzeit operiert.














