Auge

    Trump: «Viele, die wir im Auge hatten, sind tot»

    Nach massiven Luftangriffen der USA und Israels auf iranische Militär- und Führungsstrukturen ist die Lage im Nahen Osten erneut deutlich eskaliert.

    Touris
    Endlich da: Dubai-Touris sind am Frankfurter Flughafen angekommen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die USA und Israel greifen seit Samstag zentrale Militär- und Führungsziele im Iran an.
    • Dabei wurden Irans oberster Führer Ali Chamenei sowie mehrere ranghohe Militärs getötet.
    • Das Regime reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel und US-Stützpunkte.

    Israel hatte am Samstagmorgen mit Unterstützung der USA einen grossangelegten Angriff auf Iran gestartet. Die Schläge richteten sich insbesondere gegen Ziele, die mit Raketenprogrammen sowie der militärischen Führung des Landes in Verbindung stehen.

    Bei den Angriffen wurden der iranische Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei sowie mehrere ranghohe Militärs getötet. Teheran reagierte umgehend mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel.

    Wird das iranische Regime nun fallen?

    Auch Staaten in der Region, in denen die USA Militärbasen unterhalten, wurden angegriffen. Ausserdem kündigte Teheran weitere Vergeltung an. International wächst die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts auf die gesamte Region.

    Mit dem Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden:

    Golfstaat fordert Waffenruhe

    21.23: Der Oman fordert eine sofortige Waffenruhe im Iran-Krieg und eine «Rückkehr zu verantwortlicher regionaler Diplomatie». Der Aussenminister Badr al-Busaidi sagte. «Uns stehen Auswege zur Verfügung. Lasst sie uns nutzen.»

    Oman
    Aussenminister Badr al-Busaidi fordert einen Waffenstillstand. - Wikipedia / Freie Verwendung

    Erst Stunden zuvor war es in dem Golfstaat, der nur durch die Strasse von Hormus und Dutzende Kilometer Luftlinie vom Iran getrennt wird, erneut zu Drohnenangriffen gekommen. Ziele waren unter anderem der Handelshafen von Dukm und die Küstenstadt Salala. Der Iran wies zurück, hinter dem Angriff zu stecken.

    US-Konsulat in Dubai wurde angegriffen

    20.53: Das US-Konsulat in Dubai steht nach einem mutmasslich iranischen Drohnenangriff in Flammen. Das berichtet CNN unter Berufung auf Quellen vor Ort.

    Verifizierte Videos zeigen eine schwarze Rauchwolke, die über dem Konsulatgebäude aufsteigt und aus grosser Entfernung sichtbar ist.

    drohne
    Rauch steigt über der Stadt auf nach einem Drohnenangriff. - X / Screenshot

    In einem Beitrag auf X gab das Dubai Media Office später bekannt, dass das durch einen «Vorfall mit einer Drohne» verursachte Feuer gelöscht worden sei und niemand verletzt worden sei.

    Israel greift im Iran Komplex zur Entwicklung von Atomwaffen an

    20.47: Israel will im Bereich von Teheran eine Einrichtung angegriffen haben, in der eine Gruppe iranischer Atomwissenschaftlern heimlich an der Entwicklung von nuklearen Waffen gearbeitet haben sollen.

    Natans
    Die Atomanlage Natans im Iran. - afp

    Der israelische Armeesprecher Effie Defrin sagte in einer Stellungnahme, die iranische Führung habe trotz der schweren Schäden am Atomprogramm im Krieg im Juni 2025 weiter an der Entwicklung von Fähigkeiten gearbeitet, die für die Herstellung von Atomwaffen notwendig seien.

    Trump spricht mit Kurdenführern im Irak über Iran

    20.23: US-Präsident Donald Trump hat mit Kurdenführern im Irak telefoniert und über die weiteren Schritte im Krieg gegen den Iran gesprochen.

    Trump habe den Vorsitzenden der kurdischen Partei PUK im Irak, Bafil Talabani, kontaktiert, teilte die Partei heute mit. Trump habe Talabani dabei über seine weiteren Pläne zum Krieg mit dem Iran informiert. Von der US-Regierung gab es zunächst keine Bestätigung.

    Donald Trump
    Telefonierte mit den Kurdenführern im Irak und sprach über den Iran: Donald Trump. - keystone

    US-Medien berichteten, dass Trump einen Tag nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe im Iran auch mit dem irakischen Kurdenführer Masud Barsani gesprochen habe.

    Trump soll demnach erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen, berichtete das «Wall Street Journal» unter Berufung auf US-Regierungsvertreter.

    Selenkskyj bietet Hilfe bei Drohnenabwehr an

    19.56: Die Ukraine hat ihre Erfahrung bei der Abwehr von Kampfdrohnen iranischer Bauart den von Teheran angegriffenen Staaten des Persischen Golfs angeboten.

    «Die ukrainische Expertise beim Schutz vor Schahed-Drohnen ist derzeit die grösste in der Welt und eben die Schahed-Drohnen sind die grösste Herausforderung dort», sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft.

    Selenskyj
    Will den Golfstaaten mit Drohnen aushelfen: Wolodymyr Selenskyj. - keystone

    Es sei klar, warum Kiew derart viele Anfragen erhalte, ohne konkret zu werden. Zuvor hatte er allerdings mit dem Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani, und dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Sajid, Telefonate geführt. Aussenminister Andrij Sybiha sprach zudem mit seinem kuwaitischen Amtskollegen.

    Hisbollah feuert auf Grossraum Tel Aviv

    19.52: Erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs hat die proiranische Hisbollah-Miliz aus dem Libanon wieder Raketen auf den Grossraum der israelischen Grossstadt Tel Aviv gefeuert.

    Die israelische Armee teilte nach Sirenengeheul in der Küstenmetropole mit, es seien mehrere Geschosse identifiziert worden, die vom Libanon aus nach Israel geflogen seien.

    Tel Aviv
    Die Hisbollah hat den Grossraum Tel Aviv beschossen. - keystone

    Die Luftabwehr habe die meisten davon abgefangen. Ein Geschoss sei auf offenem Gebiet niedergegangen.

    Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein Mann habe Verletzungen erlitten, als er beim Rennen in den Schutzraum gestürzt sei. Er sei in ein Krankenhaus gebracht worden.

    Franzosen und Briten schicken Kriegsschiffe nach Zypern

    19.34: Nach dem Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt auf Zypern verstärken die Nato-Staaten Grossbritannien und Frankreich ihre Präsenz in der Region.

    Die Briten werden Hubschrauber zur Drohnenabwehr sowie ein Kriegsschiff entsenden, wie Premierminister Keir Starmer ankündigte.

    Zypern
    Grossbritannien und Frankreich schicken Kriegsschiffe zur Luftabwehr nach Zypern. - keystone

    Der staatlichen zyprischen Nachrichtenagentur KYPE zufolge entsendet Frankreich Luftabwehr- und Anti-Drohnen-Systeme sowie eine Fregatte in den östlichen Mittelmeerraum.

    Wegen Iran: USA stellt Finanz-«Deals» mit Spanien auf Eis

    18.51: Spanien wurden von US-Präsident Donald Trump wegen seiner Haltung im Iran-Krieg kritisiert.

    «Spanien hat tatsächlich gesagt, dass wir ihre Stützpunkte nicht nutzen dürfen», sagte Trump im Weissen Haus mit Blick auf die US-Angriffe auf den Iran. Niemand könne den USA vorschreiben, was sie zu tun oder zu lassen hätten. Wenn die USA wollten, könnten sie die Stützpunkte auch ohne Erlaubnis nutzen.

    Donald Trump
    US-Präsident Donald Trump. - keystone

    «Sie waren unfreundlich», sagte Trump. Und deshalb habe er seinen Finanzminister Scott Bessent angewiesen, «alle Deals» mit Spanien einzustellen. Welche Abkommen Trump meinte, blieb zunächst unklar.

    Grossbritannien wird von Trump kritisiert

    18.48: «Ich bin nicht glücklich über das Vereinigte Königreich», sagte Donald Trump im Hinblick auf Grossbritanniens Haltung zu Iran.

    Donald Trump
    Ist nicht glücklich mit Grossbritannien und Keir Starmer: Donald Trump. - keystone

    Grossbritannien hatte den USA britischen Medien zufolge erst verweigert, Angriffe auf den Iran von britischen Stützpunkten durchzuführen.

    Am Sonntagabend lenkte Starmer ein und erlaubte die Nutzung in begrenztem Umfang. Trump sagte, es hätte deutlich bessere Lösungen dafür gegeben.

    Trump: «Viele der Leute, die wir im Auge hatten, sind tot»

    18.38: US-Präsident Donald Trump zufolge haben die USA derzeit keinen konkreten Plan für die politische Nachfolge im Iran. «Viele der Leute, die wir im Auge hatten, sind tot», sagte Trump beim Empfang von Bundeskanzler Friedrich Merz im Weissen Haus.

    Donald Trump
    Hat keinen Plan für eine Nachfolgelösung im Iran: US-Präsident Donald Trump. - keystone

    Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, der sich als Übergangsführer des Irans ins Spiel gebracht hat, sprach Trump keine direkte Unterstützung aus.

    «Ich habe gesagt, er macht einen sehr netten Eindruck, aber mir scheint, jemand aus den eigenen Reihen, der gerade beliebt ist – falls es so jemanden überhaupt gibt –, wäre besser.»

    US-Botschaft im Libanon schliesst

    18.31: Nach Schliessungen der US-Vertretungen in Saudi-Arabien und Kuwait wird auch der Betrieb an der US-Botschaft im Libanon vorerst eingestellt.

    Grund seien Spannungen in der Region, teilte die Botschaft mit. Ein Termin für die Wiederöffnung wurde nicht genannt.

    Trump rechtfertigt Iran-Einsatz mit Sicherheitsinteressen

    18.30: US-Präsident Donald Trump hat den Krieg mit dem Iran erneut mit eigenen Sicherheitsinteressen begründet – und nicht mit einer Entscheidung Israels.

    «Wenn überhaupt, dann habe ich Israel vielleicht unter Druck gesetzt. Aber Israel war bereit, und wir waren bereit», sagte er.

    Donald Trump
    US-Präsident Donald Trump spricht über die US-Gründe für deren Iran-Einsatz. - keystone

    Trump sagte, er sei bereits während der Verhandlungen mit dem Iran sicher gewesen, dass Teheran zuerst angreifen werde. «Und ich wollte nicht, dass das passiert.»

    Laut Rubio wollte Iran angreifen

    18.28: US-Aussenminister Marco Rubio hat sich zum Iran-Einsatz geäussert.

    «Die unmittelbare Gefahr bestand darin, dass wir wussten, dass der Iran, wenn er angegriffen würde – und wir gingen davon aus, dass er angegriffen werden würde –, sofort gegen uns vorgehen würde.»

    Marco Rubio
    US-Aussenminister Marco Rubio. - keystone

    Man habe nicht tatenlos zusehen und einen Schlag einstecken wollen, bevor man selbst zurückschlage.

    Merz stimmt mit Trump in Iran-Thematik überein

    18.23: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump Übereinstimmung in der Iran-Politik betont.

    «Wir sind uns einig, dass dieses schreckliche Regime in Teheran gestürzt werden muss», sagte Merz in seinem kurzen Eingangsstatement bei seinem zweiten Besuch bei US-Präsident Donald Trump in Washington.

    Merz Trump Iran
    Friedrich Merz und Donald Trump bei einem Treffen in Washington. - keystone

    Er freue sich sehr «über die Gelegenheit, in diesen schwierigen Zeiten mit Ihnen zu sprechen». Man werde aber auch «über die Zeit danach sprechen, darüber, was dann geschieht, wenn sie gestürzt sind», ergänzte Merz.

    EDA sucht mit der Swiss nach Lösungen für gestrandete Schweizer

    18.15: Rund 4800 Schweizer Reisende sitzen am vierten Tag der amerikanisch-israelischen Offensive gegen den Iran im Nahen Osten fest. Diejenigen, die sich in der Ad-hoc-App des EDA registriert haben, hoffen, einen der wenigen angebotenen kommerziellen Flüge nutzen zu können.

    Marianne Jenni
    Das EDA (im Bild Marianne Jenni) sucht mit der Airline Swiss Lösungen für die gestrandeten Schweizerinnen und Schweizer im Nahen Osten. - keystone

    Einige Dutzend Schweizerinnen und Schweizer hätten Anfang dieser Woche mit einem kommerziellen Flug die Region verlassen können. Das erklärte die Direktorin für konsularische Angelegenheiten im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Marianne Jenni, am Dienstag bei einer improvisierten Pressekonferenz vor dem Bundeshaus.

    Aber man müsse Geduld haben und davon ausgehen, dass der Luftraum noch eine Weile geschlossen bleibt. «Wir arbeiten intensiv mit Swiss zusammen, um Lösungen zu finden», erklärte sie.

    Europäische Staaten starten Evakuierungsflüge

    17.46: Mehrere Länder bringen nach der Eskalation im Nahen Osten die ersten Evakuierungsflüge für ihre Staatsbürger auf den Weg. 175 Spanier seien von Abu Dhabi aus mit einer Linienmaschine gestartet und auf dem Weg nach Madrid, teilte Aussenminister José Manuel Albares mit.

    Die britische Regierung organisiert ebenfalls einen Charterflug, der in den kommenden Tagen von Maskat im Oman aus starten soll, wie Aussenministerin Yvette Cooper im Parlament ankündigte.

    Yvette Cooper
    Die britische Aussenministerin Yvette Cooper plant Evakuierungsflüge für Britinnen und Briten im Nahen Osten. - keystone

    Polens Regierungschef Donald Tusk sagte, auch sein Land bereite eine Evakuierungsaktion für die polnischen Staatsbürger in der Region vor. Er habe Anweisungen gegeben, dass auf Flüge mit den Regierungsflugzeugen verzichtet werde, damit die Maschinen bereit seien, wenn sich die Möglichkeit biete, erklärte Tusk.

    Netanjahu droht der Hisbollah

    17.42: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat der libanesischen Hisbollah-Miliz mit einer weiteren Verschärfung der Angriffe gedroht.

    Netanjahu
    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. - keystone

    «Die Hisbollah hat einen sehr schweren Fehler begangen, als sie uns angegriffen hat», sagte Netanjahu bei einem Besuch eines Luftwaffenstützpunktes. Israel habe bereits mit grosser Kraft reagiert, «und wir werden mit noch grösserer zusätzlicher Kraft reagieren».

    Israelis feiern Karneval im Bunker

    17.13: Trotz täglicher Raketenangriffe aus dem Iran feiern Israelis ausgelassen das jüdische Karnevalsfest Purim in Schutzräumen.

    In öffentlichen Bunkern werden regelrechte Purim-Partys gefeiert: Kinder verkleiden sich als Spiderman, Prinzessin oder Polizist und Erwachsene tanzen zu Musik. Purim ist ein fröhliches Fest, bei dem sich vor allem, aber nicht nur, Kinder verkleiden.

    Purim Israel
    Kinder in Israel feiern das Karnevalsfest Purim heuer im Bunker. - keystone

    In den sozialen Medien posteten Israelis Videos von ihren Feiern. «Die Iraner werden uns nicht stoppen», schrieb etwa ein User und stellte dazu ein Video von einer Party in einem zum Schutzraum umfunktionierten Parkhaus in der Küstenmetropole Tel Aviv, in dem Dutzende Menschen zu Musik tanzen.

    Gebäude von geistlichem Expertenrat in Iran getroffen

    17.08: Das Gebäude eines Expertenrats einflussreicher Geistlicher im Iran ist nach Medienberichten bei einem Angriff in der Stadt Ghom getroffen und schwer beschädigt worden.

    Es gab allerdings widersprüchliche Angaben aus Israel und dem Iran zu der Frage, ob dort zum Zeitpunkt des Angriffs gerade ein Gremium iranischer Geistlicher tagte, das einen Nachfolgers von Ajatollah Chamenei bestimmen soll.

    Ajatollah Ali Chamenei
    Starb am Wochenende: Irans Führer Ajatollah Ali Chamenei. - keystone

    Staatsoberhaupt und Religionsführer Chamenei war am Samstag bei einem israelischen Angriff getötet worden.

    Nach ersten Informationen war das Gebäude zum Zeitpunkt des Angriffs jedoch leer, es hätten sich dort keine Personen befunden.

    Swiss fliegt bis Freitag nicht nach Dubai

    16.55: Die Fluggesellschaft Swiss annulliert nach der Destination Tel Aviv auch ihre Flüge nach Dubai. Dies gilt vorerst bis und mit 6. März, wie die Swiss am Dienstag mitteilte. Die Flüge nach Tel Aviv sind bis 8. März ausgesetzt.

    Swiss Dubai
    Die Swiss fliegt wegen der Spannungen rund um den Iran-Krieg bis am Freitag nicht nach Dubai. - keystone

    Die Swiss sei sich bewusst, dass viele Reisende in den Golfstaaten derzeit auf eine Ausreise hoffen würden, heisst es in der Mitteilung. Für die Fluggesellschaft stehe die Sicherheit ihrer Besatzungen und Passagiere aber an erster Stelle.

    Deshalb werde bis 6. März der Luftraum der Arabischen Emirate und von Zypern gemieden. Bis 8. März gelte dies auch für die Lufträume von Israel, Jordanien, Dammam in Saudi-Arabien, Libanon, Iran, Irak Bahrain, Kuwait und Katar. Viele dieser Lufträume seien derzeit sowieso generell geschlossen.

    Mindestens 30'000 Menschen im Libanon mussten ihre Häuser verlassen

    16.36: Im Libanon sind wegen der andauernden israelischen Luftangriffe nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) bisher rund 30'000 Menschen in staatlich ausgewiesenen Notunterkünften registriert worden.

    Libanon
    Der Libanon wird aktuell von Israel beschossen. - keystone

    Viele weitere Vertriebene hätten die Nacht in ihren Autos, am Strassenrand und in Staus verbracht, teilte ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR bei einer Pressekonferenz in Genf mit.

    Israel hatte zuvor die Bewohner von mehr als 53 Dörfern zur Evakuierung aufgerufen. Besonders betroffen sind der Südlibanon, die Bekaa-Ebene sowie die südlichen Vororte der Hauptstadt Beirut.

    Deutschland startet am Mittwoch eine Rückholaktion

    16.33: Die deutsche Regierung will ihre Rückholaktion für Kinder, Kranke und Schwangere unter den in Nahost gestrandeten Deutschen an diesem Mittwoch starten.

    Ein erster Flug sei nach Maskat geplant, der Hauptstadt des Oman, kündigte Aussenminister Johann Wadephul im Sender Welt TV an.

    Wadephul
    Der deutsche Aussenminister Johann Wadephul. - keystone

    Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts seit dem Wochenende sitzen weiterhin Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Staaten haben ihren Luftraum geschlossen, Kreuzfahrtschiffe liegen in Häfen fest.

    Berlin werde versuchen, alte, kranke und schwache Menschen sowie schwangere Frauen und Kinder nach Deutschland zurückzubringen. «Wir müssen schauen, wen wir dort mitnehmen können», sagte Wadephul.

    Rutte verteidigt US-Angriff auf den Iran

    16.20: Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Angriffe Israels und der Vereinigten Staaten auf Iran erneut verteidigt.

    «Der Iran steht kurz davor, sich nukleare Fähigkeiten und ballistische Raketen zu beschaffen», sagte Rutte bei einem Besuch in der nordmazedonischen Hauptstadt Skopje. Das sei nicht nur eine «existenzielle Bedrohung» für Israel, sondern stelle auch eine grosse Gefahr für Europa dar.

    Mark Rutte Nato
    Nato-Generalsekretär Mark Rutte. - keystone

    Dagegen hatte der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, am Montag gesagt, die Behörde sehe im Iran kein strukturiertes Programm zur Herstellung von Atomwaffen.

    Gleichzeitig schloss er nicht aus, dass die aktuellen Militärschläge etwa auf Informationen zum iranischen Atomprogramm beruhten, die der IAEA nicht vorlägen. Die UN-Atomwächter hatten seit Monaten keinen Zugang mehr zu wichtigen Anlagen im Iran.

    Deutsche SPD kritisiert Israel und die USA wegen Bruch des Völkerrechts

    15.52: Die Parlamentsfraktion der deutschen Partei SPD wirft den USA und Israel vor, mit ihrem Angriff auf den Iran das Völkerrecht gebrochen zu haben. Die sozialdemokratische SPD ist als Koalitionspartnerin der Christdemokraten von Kanzler Friedrich Merz an der deutschen Regierung beteiligt.

    Matthias Miersch
    Der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Miersch. - keystone

    «Für uns steht fest, dass nach allem, was wir wissen, augenblicklich das Völkerrecht nicht eingehalten worden ist», sagte Fraktionschef Matthias Miersch in Berlin. Das zu benennen, bedeute nicht, dass man «dem Regime eine Träne nachweint». Nun müsse es darum gehen, am Verhandlungstisch eine Zukunft für den Iran zu organisieren.

    Die Regierung hat es bisher vermieden, sich eindeutig zur Völkerrechtsfrage zu positionieren. Die Positionierung der SPD kam kurz vor einem geplanten Treffen von Merz mit US-Präsident Donald Trump in Washington.

    Israel hat Angriffsserie auf Teheran gestartet

    15.46: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine grossangelegte Angriffsserie in der iranischen Hauptstadt Teheran begonnen.

    Israel Iran
    Israel hat mit einer Angriffswelle auf die iranische Hauptstadt Teheran (im Bild) begonnen. - keystone

    Ziel der Luftangriffe sei Infrastruktur der iranischen Führung, hiess es in einer Mitteilung der Armee. Einwohner der Stadt berichteten von heftigen Explosionen. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

    Ein Sprecher der israelischen Armee veröffentlichte auf der Plattform X auf Persisch «dringende Warnungen» an die Menschen im Iran. Dies betreffe das Hakimieh-Industriegebiet im Osten der Hauptstadt und den Pajam-Flughafen bei Karadsch, einem Vorort Teherans.

    EU verstärkt Militärpräsenz in Zypern

    15.44: Nach dem jüngsten Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt von Akrotiri verstärken EU-Staaten ihre militärische Präsenz auf der EU-Inselrepublik Zypern.

    Zypern
    Die EU verstärkt ihre Militärpräsenz auf Zypern. - keystone

    Nach Informationen der staatlichen Nachrichtenagentur KYPE entsendet Frankreich auf Bitten der Republik Zypern Luftabwehr- und Anti-Drohnen-Systeme sowie eine Fregatte in den östlichen Mittelmeerraum.

    Der zyprische Präsident Nikos Christodoulidis habe den deutschen Kanzler Friedrich Merz telefonisch über die jüngsten Ereignisse informiert, berichtete die Nachrichtenagentur weiter.

    Hafen im Oman angegriffen

    15.41: Im Handelshafen von Dukm im Oman ist es erneut zu einem Drohnenangriff gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf Sicherheitsquellen berichtete, wurden Treibstofftanks von mehreren Drohnen attackiert.

    Dukm
    Der Hafen von Dukm im Oman wurde von Drohnen angegriffen. - Google Maps

    Verletzt wurde demnach niemand, die Schäden seien begrenzt. Zunächst war unklar, wer für den Angriff verantwortlich war.

    Der Iran wies zurück, hinter dem Angriff zu stecken. Es seien keine Attacken «gegen das Territorium und die Häfen des befreundeten und benachbarten Landes Oman» erfolgt, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den Generalstab.

    Katar: «Rote Linien wurden überschritten»

    15.12: Die katarische Regierung sieht wegen der andauernden iranischen Angriffe auf Ziele in der Golfregion «rote Linien» überschritten.

    Es bestehe kein Kontakt zum Iran, sagte der Sprecher des katarischen Aussenministeriums, Madschid al-Ansari, in der Hauptstadt Doha. Katar sei darauf fokussiert, sein Territorium und seine Bürger zu schützen.

    Seit Samstag habe der Iran mehr als 100 ballistische Raketen auf Katar abgeschossen. Ein Grossteil konnte abgewehrt werden. Ausserdem seien seitdem 39 Drohnen und zwei Kampfflugzeuge abgeschossen worden.

    Raketen
    Der Iran hat sei Beginn des Krieges über 100 ballistische Raketen auf Katar abgeschossen. - keystone

    Auch der internationale Flughafen in Doha sei Ziel der Angriffe gewesen. Katar warf der iranischen Regierung vor, damit nicht nur militärische Ziele, sondern auch lebenswichtige Infrastruktur ins Visier zu nehmen.

    Die Vereinigten Arabischen Emirate zählten bisher 812 abgefeuerte Drohnen in Richtung ihres Staatsgebiets. 755 seien abgefangen worden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.

    Ausserdem seien 186 ballistische Raketen in Richtung der Emirate abgefeuert worden. Seit Samstag wurden demnach drei Menschen durch herabfallende Trümmerteile getötet und 68 verletzt.

    Erleichterte Gesichter nach Ankunft in Frankfurt

    14.55: Nach der Ankunft des Flugzeugs aus Dubai zeigen sich die Passagiere am Frankfurter Flughafen erleichtert. Sie konnten heute Morgen zurück nach Deutschland fliegen.

    Gesichter
    Erleichterte Gesichter in Frankfurt. - keystone

    Gegen 9 Uhr Ortszeit hob das Flugzeug aus der Krisenregion ab. Nun liegen sich die Angehörigen in den Armen.

    Reisende
    Die Reisenden werden von ihren Angehörigen überschwänglich begrüsst. - keystone

    Am Dienstagabend sollen am Berliner Flughafen zwei Maschinen «planmässig» in Richtung Naher Osten abheben, wie ein Sprecher der «Bild» mitteilt.

    Israelische Luftwaffe führt weitere Angriffswellen durch

    14.34: Die israelische Luftwaffe hat heute Dienstag gemäss eigenen Angaben erneut mehrere Angriffswellen im Westen Irans durchgeführt.

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    Israel hat erneut iranische Ziele militärisch angegriffen. - X / @IAFsite

    «Dutzende von Raketenwerfern, Verteidigungs- und anderen Feuersystemen» habe man angegriffen.

    Jordanien öffnet Luftraum

    14.31: Der Vorsitzende der jordanischen Zivilluftfahrtbehörde, Deifallah Farajat, gab am Dienstag bekannt, dass der jordanische Luftraum nun wieder für den zivilen Flugverkehr geöffnet sei.

    Die seit Montagabend geltende Sperrung ist somit aufgehoben. Die Entscheidung sei nach «gründlicher Überprüfung» und Bewertung der aktuellen Sicherheitslage getroffen worden.

    Trump will nicht mit dem Iran verhandeln

    14.02: Für US-Präsident Trump kommt der Verhandlungsversuch des Irans offenbar zu spät.

    Trump
    Es ist «too late» für den Iran, findet US-Präsident Trump. - keystone

    «Sie wollen gemeinsam sprechen», schreibt Trump auf seiner Plattform «Truth Social». Doch nun sei es «too late».

    Hisbollah: «Ära der Geduld» ist vorbei

    13.53: Die Hisbollah im Libanon hat Israel mit einem erneuten offenen Krieg gedroht. Die «Ära der Geduld ist vorbei», sagte der hochrangige Hisbollah-Funktionär Mahmud Komati in einer Mitteilung der Organisation.

    Beirut
    Ein zerstörtes Haus in Beirut. - keystone

    Lange Zeit habe sich die Hisbollah zurückgehalten. Doch der Staat sei nicht in der Lage, das Land vor den anhaltenden israelischen Angriffen zu schützen.

    «Wir können die Tötung unserer Bürger und die Zerstörung unserer Häuser nicht länger dulden», sagte Komati. Wenn Israel eine Konfrontation suche, «dann soll es ein offener Krieg sein».

    Erstes Flugzeug aus Dubai gelandet

    13.38: Das erste der fünf Flugzeuge, die heute Morgen in Dubai gestartet sind, ist in Frankfurt (D) gelandet. Der Airbus A380 setzte um 13.35 Uhr auf deutschem Boden auf.

    Deutschland bestellt iranischen Botschafter ein

    13.32: Deutschlands Auswärtiges Amt hat angesichts der iranischen Angriffe auf Israel und andere Staaten der Region den iranischen Botschafter in Berlin einbestellt.

    «Wir haben das iranische Regime unmissverständlich dazu aufgefordert, seine rücksichtslosen Angriffe auf Staaten der Region unverzüglich einzustellen», teilte das deutsche Aussenministerium in Berlin auf X mit.

    «Wir verurteilen die willkürlichen und unverhältnismässigen Raketen- und Drohnenangriffe des iranischen Regimes, auch auf zivile Ziele», kritisierte das Auswärtige Amt weiter. «Die Angriffe bedrohen unsere Verbündeten, unser Militärpersonal und unsere Staatsangehörigen in der Region.»

    Israel: Hochrangigen Kommandeur im Visier

    13.28: Die israelische Armee hat gemäss eigenen Angaben einen «hochrangigen Kommandeur des iranischen Terrorregimes» in Teheran angegriffen. Um wen es sich dabei handelt, wurde nicht näher definiert.

    Iran verbietet Export von Lebensmitteln

    13.20: Angesichts des Kriegs hat der Iran sämtliche Lebensmittelexporte verboten.

    Iran
    Der Export von Lebensmitteln im Iran wurde vorerst eingestellt. - keystone

    Einem Regierungsbeschluss zufolge sei auch die Ausfuhr von Agrarprodukten bis auf weiteres untersagt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern sei zur Priorität erklärt worden.

    Angriffe auf katarischen Flughafen abgewehrt

    13.07: Wie das katarische Aussenministerium vermeldet, habe es «Angriffsversuche» auf den Hamad International Airport gegeben. Diese seien jedoch alle abgewehrt worden.

    Weiter schreibt das Ministerium, dass man heute israelische Soldaten dabei beobachtet habe, wie sie libanesisches Gebiet betreten hätten. Anschliessend seien die Soldaten wieder zur Blauen Linie zurückgekehrt.

    Die sogenannte Blaue Linie beschreibt eine markierte Linie, die auf den Rückzug israelischer Truppen aus dem Südlibanon im Jahr 2000 zurückgeht. Sie gilt nicht als offizielle Staatsgrenze.

    «Zweifellos eine Gefahr» für Atomkraftwerk im Iran

    13.05: Das Kernkraftwerk Bushehr im Iran ist aufgrund des aktuellen Konflikts bedroht. Das gab der Chef des russischen staatlichen Atomkonzerns Rosatom, Alexej Lichatschow,, gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur RIA bekannt.

    Kernkraftwerk
    Das Kernkraftwerk Bushehr im Iran. - keystone

    Wenige Kilometer vom AKW entfernt seien Explosionen zu hören. «Das richtet sich nicht gegen das Werk, sondern gegen Militäranlagen dort», sagte er der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. «Doch die Bedrohung wächst, je intensiver der Konflikt wird.»

    Rosatom erwäge, weitere 150 bis 200 Mitarbeiter aus Buschehr abzuziehen, sobald die Sicherheitslage es zulasse, sagte Lichatschow. Die Russen bauen im Iran an einem zweiten Reaktorblock. Familien und Kinder der russischen Spezialisten seien schon vor den Angriffen in Sicherheit gebracht worden.

    Die Atomanlage Buschehr, das einzige iranische Atomkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom.

    Öllager in Fujairah brennt lichterloh

    12.58: Nach einem Drohnenangriff auf ein Öllager ist in Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Feuer ausgebrochen. Eine riesige Rauchsäule steigt auf, wie Videos in den sozialen Medien zeigen.

    Gemäss «CNN» sind Trümmerteile einer abgeschossenen iranischen Drohne dafür verantwortlich.

    Fujairah gilt als strategischer Knotenpunkt für Energie und Rohöl. Die Stadt liegt am Golf von Oman, ausserhalb der Strasse von Hormus.

    Angriff auf Schule im Iran könnte Kriegsverbrechen sein

    12.46: Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln.

    In Minab nahmen unterdessen Tausende an der Beerdigung zahlreicher Kinder teil.

    «Die Verantwortung für die Untersuchung des Angriffs liegt bei den Streitkräften, die ihn durchgeführt haben», teilte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte in Genf mit.

    Kinder
    Ausgehobene Gräber für die zahlreich verstorbenen Kinder. - keystone

    «Wir fordern sie auf, die Ergebnisse zu veröffentlichen und dafür zu sorgen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und die Opfer Entschädigung erhalten.»

    Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben am Samstagmorgen mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen.

    Schulsäcke
    168 Schülerinnen sind bei dem Angriff am Samstagmorgen ums Leben gekommen. - keystone

    Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt. Sie wollten die Berichte ebenso wie die US-Amerikaner prüfen.

    30'000 Vertriebene in Notunterkünften

    11.50: Seit Beginn des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran haben mindestens 30'000 Menschen Schutz in Notunterkünften im Libanon gesucht. Das gab das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen am Dienstag bekannt.

    Viele hätten zuvor in ihren Autos übernachtet. Vermehrt hätten die Menschen im Stau auf den Strassen festgesessen.

    Israelisches Militär greift iranischen Führungskomplex an

    11.22: Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge in der vergangenen Nacht ein «Sicherheitsgebäude der Regierung im Führungskomplex des iranischen Terrorregimes» angegriffen.

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    Das Video, das vom israelischen Militär veröffentlicht wurde, soll das angegriffene Gebäude zeigen. - X / @IAFsite

    Bei dem Angriff habe man zahlreiche Waffen auf das Präsidentenbüro sowie das Gebäude des Obersten Nationalen Sicherheitsrats abgeworfen. Über 250 Bomben seien abgeworfen worden, berichtet «Times of Israel».

    Auch das iranische Offiziersausbildungsinstitut sei angegriffen worden.

    Israel beschreibt das Gebäude als «wichtigstes und zentrales Hauptquartier des iranischen Terrorregimes».

    IAEA bestätigt Schäden an Atomanlage

    10.44: Die Internationale Atomaufsichtsbehörde (IAEA) hat Schäden an der iranischen Atomanlage Natanz bestätigt.

    «Anhand der neuesten verfügbaren Satellitenbilder kann die IAEA nun einige kürzlich aufgetretene Schäden an den Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage Natanz im Iran bestätigen.»

    Radiologische Folgen und somit Gefahr für die Bevölkerung werden allerdings nicht erwartet.

    Israels Armee: Irans Feuerkraft lässt nach

    10.36: Gehen dem Iran nun langsam die Waffen aus? Die iranischen Angriffe auf Israel haben sich israelischen Militärangaben zufolge inzwischen abgeschwächt.

    «Wir beobachten, dass ihre Feuerkraft nachlässt», sagte der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani. «Wir konnten ihre Fähigkeit, Raketen auf uns und die Region abzufeuern, begrenzen.»

    Er räumte allerdings ein, dass dies zum Teil auch damit zusammenhängen könnte, dass die iranische Führung womöglich Waffenbestände für den Fall aufspare, dass der Krieg länger dauern sollte.

    Doch wesentlich seien die israelisch-amerikanischen Angriffe: «Wir haben Hunderte ballistische Raketen zerstört, und wir beobachten», sagte Schoschani. Der Iran könne nicht mehr im grossen Umfang Raketen abfeuern.

    Iran: Mindestens 787 Menschen getötet

    10.22: Im Iran sind bei den israelisch-amerikanischen Angriffen nach Angaben des örtlichen Roten Halbmonds mindestens 787 Menschen ums Leben gekommen.

    Tote Iran
    Die Zahl der Toten im Iran steigt weiter. - keystone

    Die Zahl lässt sich nicht unabhängig überprüfen.

    Drohnenangriff vor Omans Küste gemeldet

    10.00: Im Handelshafen von Dukm im Oman ist es erneut zu einem Drohnenangriff gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf Sicherheitsquellen berichtete, wurden Treibstofftanks von mehreren Drohnen attackiert.

    Verletzt wurde demnach niemand, die Schäden seien begrenzt. Zunächst war unklar, wer für den Angriff verantwortlich war.

    Bereits am Sonntag war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Nach Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran am Samstag hat Teheran mehrfach US-Militärstützpunkte in der Region attackiert. Im Oman selbst sind keine US-Stützpunkte. Häfen wie der in Dukm können aber vom US-Militär genutzt werden. Oman ist im Atomstreit zwischen den USA und Iran als Vermittler aufgetreten.

    Witkoff: Iran prahlte mit elf Atombomben in Reichweite

    09.17: Noch während der Atomverhandlungen mit den USA hat sich der Iran nach Darstellung Washingtons gerühmt, genug hochangereichertes Uran für elf Atombomben zu besitzen.

    Dies berichtet der US-Sondergesandte Steve Witkoff nun in einem Interview mit dem US-Sender Fox News.

    Witkoff
    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff. - keystone

    «Beide iranischen Unterhändler sagten ganz offen und ohne Scham, dass sie 460 Kilogramm auf 60 Prozent angereichertes Uran kontrollierten und sich bewusst seien, dass damit elf Atombomben hergestellt werden könnten», berichtete Witkoff.

    «Sie waren stolz darauf, dass sie alle möglichen Kontrollmechanismen umgangen hatten, um an einen Punkt zu gelangen, an dem sie elf Atombomben hätten herstellen können.»

    Israel: Hisbollah-Anführer in Beirut getötet

    09.13: Israels Militär hat eigenen Angaben zufolge einen Hisbollah-Anführer in Beirut getötet.

    Raca Khaza'i, ein «führender Kämpfer», sei gestern bei einem Angriff getötet worden. Der Mann soll als «rechte Hand» und Schlüsselfigur beim Machtausbau der Hisbollah gelten.

    Er habe beim Aufbau von Routen für den Waffenverkehr sowie bei der Leitung umfangreicher Prozesse zur Stärkung von iranischen Waffen geholfen.

    Israels Verteidigungsminister: Wollen «Angriffe auf israelische Grenzgemeinden» verhindern

    09.00: Nun haben sich auch der Militärsprecher Nadav Schoschani und der israelische Verteidigungsminister Israel Katz zum Vorgehen im Südlibanon geäussert.

    Schoschani betonte, dass es sich um eine «taktische Massnahme, um Angriffe der Hisbollah zu verhindern» handele.

    Katz
    Israels Verteidigungsminister Israel Katz. (Archivbild) - keystone

    «Es besteht die reale Möglichkeit, dass sie ihre Einsätze gegen uns ausweiten.» Wie viele Soldaten Israel im Nachbarland in der Nähe zur israelischen Grenze positioniert hat, wollte Schoschani nicht sagen.

    «Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und ich haben die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) ermächtigt, weitere strategische Positionen im Libanon einzunehmen und zu sichern, um Angriffe auf israelische Grenzgemeinden zu verhindern», teilte Israels Verteidigungsminister Israel Katz mit.

    Israel dringt mit Bodentruppen in Südlibanon ein

    08.17: Israelische Streitkräfte haben gemäss eigenen Angaben auf X Bodentruppen stationiert. Diese sind gemäss des israelischen Senders «N12» in den Südlibanon eingedrungen.

    Rauchwolken
    Über Libanon sind dichte Rauchwolken zu sehen. - keystone

    Der Sender schreibt von fünf punktuellen Orten, an denen das israelische Militär offenbar eine Art «Frontverteidigungslinie» bildet.

    Angriffe Militär
    Das israelische Militär hat in der Nacht auf Dienstag erneut Angriffe verübt. - keystone

    Das Ziel sei allerdings kein Bodenmanöver, sondern eine Verteidigungslinie, die sich auf die Waffen der Hisbollah konzentriert.

    US-Botschaft in Kuwait wurde geschlossen

    08.03: Die US-Botschaft in Kuwait bleibt aufgrund der «anhaltenden regionalen Spannungen» bis auf Weiteres geschlossen. Das gab die US-Botschaft auf X bekannt.

    Alle regulären und dringenden Konsulartermine wurden abgesagt.

    US-Streitkräfte greifen Provinz mit grösstem Nuklearforschungszentrum an

    07.59: US-Streitkräfte haben offenbar die Provinz Isfahan im Zentraliran angegriffen. Auf der Plattform X ist eine entsprechende Meldung zu finden.

    Südlich der Stadt Isfahan, die in der gleichnamigen Provinz liegt, befindet sich das grösste atomare Forschungszentrum des Irans. Die Anlage wird von der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) überwacht.

    Das Zentrum betreibt drei chinesische Kernreaktoren.

    Schwere Bombardierung erschüttern Teheran und Vororte

    07.34: Die iranische Hauptstadt Teheran ist erneut von schweren Bombardierungen erschüttert worden. Auch am Rand der östlichen Pendlerstadt Pardis schlugen rund ein Dutzend Raketen ein, wie iranische Medien berichteten.

    In den Hochhäusern der Neubaugebiete zitterten die Fenster, wie Bewohner der Deutschen Presse-Agentur berichteten. Auf Videos in sozialen Medien waren graue Rauchschwaden über den Hügeln am Rand des Albors-Gebirges zu sehen.

    Israel führt zeitgleich Angriffe in Teheran und Beirut durch

    07.29: Die israelischen Streitkräfte greifen aktuell zeitgleich militärische Ziele in Teheran und Beirut an. Das gab das israelische Militär am Dienstagmorgen auf X bekannt.

    Trump: USA haben «unbegrenzten» Vorrat an Waffen

    07.17: US-Präsident Trump hat sich erneut via «Truth Social» zu Wort gemeldet. In seinem Beitrag geht er auf die Waffenvorräte der USA ein. Diese seien «praktisch unbegrenzt» verfügbar.

    Trump
    US-Präsident Donald Trump meldet sich erneut zu Wort. - Truth Social / @realDonaldTrump

    Kriege könnten «für immer» geführt werden. Die USA sei gut aufgestellt – und bereit, gross zu gewinnen.

    Bundeskanzler Merz trifft Trump in Washington

    07.05: Drei Tage nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran ist Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Washington eingetroffen, um sich mit US-Präsident Donald Trump im Weissen Haus zu treffen.

    Merz
    Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz ist in die USA gereist. - keystone

    Ein Thema wird dabei ganz klar im Mittelpunkt stehen: Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran, die sich inzwischen zu einem Krieg ausgeweitet haben, der einen grossen Teil der Nahost-Region erfasst hat. Es ist der zweite Besuch des Kanzlers im Weissen Haus seit seinem Amtsantritt vor zehn Monaten. Der Erste verlief ausgesprochen harmonisch, diesmal dürfte es schwieriger werden.

    Fluggesellschaft Emirates startet fünf Flüge aus Dubai

    07.02: Fünf Flüge der Fluggesellschaft Emirates sind am Dienstagmorgen aus Dubai gestartet.

    Wie «Flightradar24» wie X vermeldet, steuern die Flugzeuge die Städte Dschidda, Manchester, Paris, London und Frankfurt an.

    USA: Weitere militärische Infrastruktur im Iran zerstört

    06.55: Die US-Streitkräfte haben bei anhaltenden Angriffen im Iran eigenen Angaben nach weitere militärische Infrastruktur ins Visier genommen.

    Zerstört worden seien Kommando- und Kontrollzentren der iranischen Revolutionsgarden, iranische Luftabwehrkapazitäten, Raketen- und Drohnenabschussbasen sowie Militärflugplätze, wie das für die Region zuständige US-Kommando im Nahen Osten (Centcom) auf X mitteilte. «Wir werden weiterhin entschlossen gegen unmittelbare Bedrohungen durch das iranische Regime vorgehen», hiess es.

    Weitere Drohnen nahe Riad abgefangen

    04.15: Nach dem Drohnenangriff auf die US-Botschaft in Riad, hat das saudi-arabische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass anschliessend acht weitere Drohnen nahe Riad und Al-Chardsch, rund 80 Kilometer weiter südlich, abgefangen und zerstört worden seien.

    Israelisches Militär: Zwei Drohnen aus dem Libanon abgefangen

    04.11: Das israelische Militär berichtet, dass zwei weitere Drohnen aus dem Libanon abgefangen worden seien.

    Netanjahu: «Wir werden keinen endlosen Krieg führen»

    03.55: Benjamin Netanjahu hat sich gegenüber «Fox News» zum Iran-Krieg geäussert. Dabei meinte der israelische Premierminister: «Dies wird eine schnelle und entschlossene Aktion sein». Und: «Letztendlich liegt es am iranischen Volk, die Regierung zu wechseln… Die USA und Israel schaffen gemeinsam die Voraussetzungen dafür.»

    Vance: Machtwechsel im Iran ist nebensächlich

    03.33: Vertreter der US-Regierung haben betont, dass es Trump im Iran nicht in erster Linie um einen Machtwechsel gehe. In einer «perfekten Welt» würden die USA es begrüssen, wenn jemand im Iran an die Macht käme, der bereit sei, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, sagte US-Vizepräsident JD Vance dem Sender «Fox News». Trumps vorrangiges Ziel sei aber, dass der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelange.

    Trump kündigt Vergeltung für Angriff auf US-Botschaft an

    03.15: Trump sagte gegenüber «NewsNation», dass man bald erfahren werde, wie die Vergeltungsmassnahmen als Reaktion auf einen Angriff auf die US-Botschaft in Riad und auf den Tod von US-Militärangehörigen während des Iran-Konflikts aussehen werden.

    Diese Informationen teilte eine Reporterin des Medienunternehmens auf X mit und zitierte ein Interview mit dem US-Präsidenten: «Er sagte mir auch, dass er nicht glaube, dass Bodentruppen nötig sein werden.»

    Donald Trump USA iran
    Donald Trump hat Vergeltung für die getöteten US-Soldaten und den Angriff auf die US-Botschaft in Riad angekündigt. - Keystone

    Die US-Botschaft in Riad wurde von zwei Drohnen getroffen, was zu einem begrenzten Brand und einigen Sachschäden führte. Das teilte das Verteidigungsministerium des Königreichs zuvor in einem Beitrag auf X mit.

    Republikaner: Israel hätte mit oder ohne die USA gehandelt

    02.11: Nach Darstellung des Sprechers des US-Repräsentantenhauses hat Druck von Seiten Israels massgeblich zu der Entscheidung der USA für einen Angriff auf den Iran beigetragen.

    «Israel war entschlossen, hier zu seiner eigenen Verteidigung zu handeln, mit oder ohne amerikanische Unterstützung», sagte der republikanische Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, nach einem Iran-Briefing hochrangiger Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump.

    Mike Johnson
    Mike Johnson verteidigt den US-Angriff auf Iran und sagt: «Israel war entschlossen, hier zu seiner eigenen Verteidigung zu handeln, mit oder ohne amerikanische Unterstützung.» - AP

    Die US-Regierung habe deshalb eine schwierige Entscheidung treffen müssen. Sie habe die Bedrohungen für die USA, für deren Soldaten und Einrichtungen in der Region und darüber hinaus bewerten müssen, sagte Johnson.

    Auf Basis «hervorragender Geheimdienstinformationen» seien sie zu dem Schluss gekommen, dass der Iran im Fall eines Angriffs durch Israel sofort mit Vergeltungsmassnahmen gegen die USA reagieren würde. Er sei überzeugt, dass die US-Regierung das Richtige getan habe.

    Saudis teilen mit: Drohnenangriff auf US-Botschaft

    01.35: Das saudische Verteidigungsministerium erklärt in einer Stellungnahme, dass die US-Botschaft in Riad von zwei Drohnen getroffen wurden. Der Drohnenangriff habe zu einem «begrenzten» Brand und geringfügigen Sachschäden geführt.

    Krieg Iran
    Die US-Botschaft in Riad rät US-Bürgern in Saudi-Arabien, sich in Sicherheit zu bringen. - Screenshot/X

    Währenddessen hat die US-Botschaft in Riad eine Sicherheitswarnung herausgegeben und empfiehlt amerikanischen Staatsbürgern in Saudi-Arabien, sich sofort in Sicherheit zu bringen.

    Israels Armee: Entwarnung nach Raketenangriff aus dem Iran

    01.22: Nach einem erneuten iranischen Raketenangriff in der Nacht gibt das israelische Militär Entwarnung. Inzwischen dürfe die Bevölkerung die Schutzräume jedoch wieder verlassen, nachdem zuvor die Luftabwehr im Einsatz war, teilte die Armee mit.

    Reuters meldet Brand in US-Botschaft in Riad

    01.15: Gemäss Reuters ist nach einer Explosion in der US-Botschaft in der saudischen Hauptstadt Riad ein Feuer ausgebrochen. Die Nachrichtenagentur beruft sich auf zwei Quellen. Bisher gibt es keine weiteren Informationen.

    Iran Krieg USA
    Dieser Screenshot aus einem Video soll den Brand in der US-Botschaft in Riad zeigen. - Screenshot/X

    Israels Armee greift erneut im Libanon an

    00.43: Die israelische Armee greift in der Nacht erneut im Libanon an. Ziel seien Kommandozentralen und Waffenlager der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der Hauptstadt Beirut, wie die Armee mitteilte.

    Amerikaner sollen Dutzende Nahost-Länder sofort verlassen

    00.09: Das US-Aussenministerium ruft Amerikaner in mehr als einem Dutzend Ländern im Nahen Osten dazu auf, diese sofort zu verlassen. Zur Begründung verwies eine Vertreterin des Ministeriums auf der Plattform X auf «schwerwiegende Sicherheitsrisiken».

    Die Aufforderung betrifft folgende Länder und Regionen: Bahrain, Ägypten, Iran, Irak, Israel, das Westjordanland und den Gazastreifen, Jordanien, Kuwait, Libanon, Oman, Katar, Saudi-Arabien, Syrien, die Vereinigten Arabischen Emirate und den Jemen.

    Israels Armee: Neuer Raketenangriff aus dem Iran

    00.02: Israel ist nach Militärangaben in der Nacht erneut aus dem Iran mit Raketen angegriffen worden. Die Luftabwehr sei im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren, wie die Armee mitteilte. In Tel Aviv und anderen Gebieten heulten die Sirenen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, sich in die Schutzräume zu begeben.

    Israel bombardiert Irans Rundfunksender

    23.54: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei der weiteren Angriffswelle auch die staatliche iranische Rundfunkanstalt IRIB in Teheran bombardiert.

    «Vor kurzem hat die israelische Luftwaffe das Kommunikationszentrum des iranischen Terrorregimes angegriffen und zerstört», teilte die israelische Armee mit.

    Der Chef des Senders bestätigte den Angriff zwar, betonte aber zugleich, der Sendebetrieb gehe weiter. Die staatliche Rundfunkagentur Iribnews betonte sogar, der Sendebetrieb sei «in keiner Weise beeinträchtigt».

    Kuwaits Armee meldet weiteres Todesopfer

    23.40: Das Militär des Golfstaats Kuwait meldet ein weiteres Todesopfer in den eigenen Reihen seit Beginn der iranischen Gegenangriffe in der Region. Laut dem Generalstabschef der kuwaitischen Armee sind somit mittlerweile zwei Marinesoldaten im Dienst bei einem «Militäreinsatz» ums Leben gekommen. Details dazu, wo und wie genau die Soldaten ums Leben kamen, wurden nicht genannt.

    Israel greift erneut in Teheran an – Explosionen zu hören

    23.30: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine weitere Angriffswelle auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran gestartet. Augenzeugen berichteten von heftigen Explosionen. Der Staatssender PressTV berichtete, das Gelände der IRIB-Rundfunkanstalt sei attackiert worden.

    Zuvor hatte ein Sprecher der israelischen Armee auf Persisch im Internet alle Bewohner des Stadtteils Evin aufgerufen, sich angesichts unmittelbar bevorstehender Bombardierungen in Sicherheit zu bringen.

    Allerdings dürfte die Warnung die Menschen kaum erreichen, da die Behörden das Internet im Iran nach Beginn der israelisch-amerikanischen Luftangriffeam Samstag gesperrt haben.

    Rubio verteidigt Iran-Angriffe: Eigene Verluste sonst höher

    23.13: US-Aussenminister Marco Rubio hat die Angriffe seines Landes auf den Iran auch als proaktive Massnahme zum eigenen Schutz gerechtfertigt. «Wir wussten, dass es zu einem israelischen Eingreifen kommen würde. Wir wussten, dass dies einen Angriff auf die amerikanischen Streitkräfte auslösen würde», führte Rubio am Montagnachmittag (Ortszeit) vor Journalisten aus.

    marco rubio iran Krieg
    US-Aussenminister Marco Rubio verteidigt den Angriff auf den Iran und sagt: «Die unmittelbare Gefahr bestand darin, dass wir wussten, dass der Iran, wenn er angegriffen würde – und wir gingen davon aus, dass er angegriffen werden würde –, sofort gegen uns vorgehen würde.» - keystone

    Die USA seien zu der Einschätzung gekommen, dass sie mehr Verletzte und Tote zu verzeichnen hätten, wenn sie unter diesen Umständen nicht «präventiv» gegen den Iran vorgegangen wären. «Wir haben proaktiv auf defensive Weise gehandelt, um zu verhindern, dass sie grösseren Schaden anrichten», sagte er.

    Deutscher Aussenminister: Gefahr für Angriff auf Nato-Land besteht

    22.35: Nach dem Angriff auf einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern hält der deutsche Bundesaussenminister Johann Wadephul einen Angriff auf ein Nato-Land für möglich.

    «Ja, diese Gefahr besteht, das kann man nicht von der Hand weisen», sagte der CDU-Politiker im ZDF-«heute-journal» auf die Frage, ob im Zuge des Iran-Kriegs nun auch Nato-Länder angegriffen werden könnten.

    EU sagt wegen Krieg weiteres Ministertreffen in Zypern ab

    22.17: Die EU verschiebt wegen des Iran-Kriegs ein weiteres in Zypern geplantes Ministertreffen. Wie die derzeitige zyprische EU-Ratspräsidentschaft am Abend mitteilte, werden die Kulturminister nicht wie ursprünglich vorgesehen an diesem Donnerstag und Freitag in dem Inselstaat im östlichen Mittelmeer zusammenkommen. Zuvor war bereits ein für diesen Montag und Dienstag terminiertes Europaministertreffen abgesagt worden.

    Kommentare

    User #5869 (nicht angemeldet)

    Hier geht es nur um Bodenresursen Damals bei Sadam Hussein hat es auch geheissen er baue Atombomben. Nach seinem Tod wurde keine Nuklear-Zentrifuge gefunden. Auch hier hatte Bush sich verspekuliert. Die Berater von Bush wie die jetzigen Berater ind Kriegtreiber.

    User #1424 (nicht angemeldet)

    KIM fühlt sich diskriminiert zurück gestellt.

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