Moderatorin erblindet auf einem Auge nach einem Böller-Unfall
In der Silvesternacht löst sich ein Böller zu früh, TV-Moderatorin Andrea Plewig befindet sich noch in unmittelbarer Nähe und verliert ihr linkes Auge.

Die deutsche TV-Moderatorin Andrea Plewig hat in der Silvesternacht beim privaten Feuerwerk ihr linkes Auge verloren, wie der «Kurier» berichtet.
Die 55-jährige Moderatorin der Astro-TV-Sendung «Leichter leben» wollte im Garten ihres Hauses in Potsdam (D) Böller zünden. Trotz sorgfältiger Vorbereitung kam es jedoch zu einem schweren Unfall.
Beim Anzünden einer Batterie explodierte diese sofort. «Die Druckluft vor der Explosion hat mich im Auge getroffen», erklärte Plewig gegenüber der «Bild».
TV-Moderatorin nach Unfall notoperiert
Die Moderatorin brach verletzt zusammen und musste mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht werden. Einer anwesenden Krankenschwester zufolge erkannte diese laut «Heute.at» sofort die Schwere der Verletzung und alarmierte den Notruf.
Plewig wurde umgehend notoperiert, um eine Gehirnblutung zu stoppen. Trotz des Eingriffs konnte ihr linkes Auge jedoch nicht gerettet werden.
Die 55-Jährige ist auf dem betroffenen Auge nun dauerhaft erblindet. Auf Instagram teilte sie den traumatischen Vorfall mit ihren knapp 30'000 Followern.
Plewig forder deutschlandweites Feuerwerksverbot
Plewig spricht sich laut der «Schweizer Illustrierten» für ein privates Böller-Verbot aus. Sie betont, dass es nicht nur zum Schutz der Menschen, sondern auch der Tiere wichtig sei.

Dafür unterstützt sie eine entsprechende Petition. Auf Instagram schreibt sie: «Das neue Jahr braucht keinen Knall», wie der «Spiegel» berichtet.
Ihre Botschaft richtet sich an alle, die Silvester feiern. Viele Experten stimmen inzwischen strengeren Regeln zu.
Plewig erleidet weiteren Rückschlag durch Unfall
Für Plewig stellt der Unfall einen weiteren gesundheitlichen Rückschlag dar. Vor etwa anderthalb Jahren erhielt sie die Diagnose Brustkrebs, wie der «Kurier» berichtet.
Die Moderatorin musste sich einer langwierigen Chemotherapie unterziehen. Inzwischen gilt sie aber als krebsfrei.
Laut der «Bild» steht jedoch noch eine Brustoperation aus. Der aktuelle Unfall belastet sie daher zusätzlich nach ihrer schweren Erkrankung.
















