Truppenabzug sorgt für scharfe Kritik aus Bayern

    Melsada Zec-Zejnic
    Melsada Zec-Zejnic

    Deutschland,

    Der geplante Truppenabzug trifft Bayern besonders. Ministerpräsident Markus Söder warnt vor Folgen und fordert ein Eingreifen aus Berlin.

    Truppenabzug
    Söder belegt direkt hinter Weidel Platz 5 im Ranking. - keystone

    Die USA haben angekündigt, rund 5000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Der Ministerpräsident des Bundeslandes Bayern, Markus Söder, bezeichnete diese Pläne als «ärgerlich und gefährlich», berichtet «n-tv».

    Bayern trifft der Schritt besonders hart, da dort zentrale Standorte der US-Armee liegen, schreibt «Süddeutsche Zeitung». Vor allem Vilseck und Grafenwöhr in der Oberpfalz gelten als besonders betroffen, da dort zahlreiche Soldaten stationiert sind.

    Truppenabzug
    Bayern, Grafenwöhr: Standorte wie Vilseck und Grafenwöhr könnten vom Truppenabzug besonders betroffen sein. - keystone

    Söder appelliert an die Bundesregierung, die US-Pläne nicht achselzuckend zur Kenntnis zu nehmen. Laut «Stern» fordert er, Berlin müsse sich bemühen, die Probleme zu lösen.

    Warnungen vor Truppenabzug

    Söder setzt beim Thema Truppenabzug auf Bundeskanzler Friedrich Merz. Dessen «exklusiver Draht» zu den USA könne laut «n-tv» dabei eine wichtige Rolle spielen.

    Söder betont die strategische Bedeutung Deutschlands für die US-Streitkräfte und warnt vor den Folgen eines Abzugs. Laut «Stern» ruft er im Umgang mit den US-Plänen zu Besonnenheit auf.

    Truppenabzug
    Bayern, Vilseck: Militärfahrzeuge der US-Army stehen auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr. - keystone

    CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann warnte vor Folgen des Abzugs. Ein Truppenabzug aus Vilseck wäre ein «schwerer Schlag» für Bayern und die NATO, wie «Handelsblatt» zitiert.

    Abzug wirft sicherheitspolitische Fragen auf

    US-Präsident Donald Trump kündigte einen möglichen Truppenabzug aus Deutschland an. Laut «n-tv» sollen rund 5000 Soldaten verlegt werden.

    Laut «Stern» gibt es zusätzlich Unsicherheiten über geplante US-Mittelstreckenraketen in Deutschland. Diese sollten Teil der Abschreckung gegenüber Russland sein.

    Findest du den geplanten Truppenabzug der USA richtig?

    Söder fordert, die Zahl der abzuziehenden US-Soldaten möglichst zu reduzieren und die Bedeutung des Standorts Deutschland zu betonen. Er verlangt im Fall eines Abzugs Kompensationen für betroffene Regionen, wie «Süddeutsche Zeitung» mitteilt.

    Söder fordert Lösungen aus Berlin

    Söder sieht die Verantwortung für die Entwicklung teilweise in Berlin. Dort müssten die Probleme nach seinen Worten auch gelöst werden, schreibt «n-tv».

    Söder betont, Ankündigungen aus Washington seien oft schneller als deren Umsetzung. Laut «Stern» unterstreicht er zugleich die Bedeutung verlässlicher Zusammenarbeit zwischen den Partnern.

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    Kommentare

    User #4012 (nicht angemeldet)

    Herr Söder, Ich vertehe nicht ganz. Sie fanden Mr. Trump doch gut oder?

    User #2538 (nicht angemeldet)

    Aber Markus.., wir haben doch die Bayern.!

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