Hisbollah

    Israel zerstört unterirdische Hisbollah-Basis im Südlibanon

    Keystone-SDA
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    Israel,

    Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben rund 1100 Tonnen Sprengstoff eingesetzt, um unterirdische Anlagen der Hisbollah-Miliz im Südlibanon zu zerstören.

    Israel Libanon
    In den vergangenen Tagen hat Israel den Süden Libanons angegriffen. - keystone

    Die Detonationen am Höhenzug Ali al-Taher bei Nabatija lösten am Donnerstagabend seismische Erschütterungen der Stärke 4,1 aus, wie die libanesische Zeitung «L'Orient Today» unter Berufung auf das seismologische Zentrum des Landes berichtete. Einwohner im rund 70 Kilometer entfernten Beirut gaben an, dass die Wände ihrer Häuser gewackelt hätten.

    Eine Woche zuvor hatte die israelische Armee die operative Kontrolle über den Höhenzug Ali al-Taher übernommen. Die Hügelkette gilt wegen ihrer Lage als strategisch wichtig, sie bietet einen Blick auf weite Teile der Region – bis in den Norden Israels.

    Die libanesische Hisbollah-Miliz hat laut Armee über zwei Jahrzehnte lang mit iranischer Hilfe die unterirdische Infrastruktur aufgebaut. Die Anlagen hätten als Kommandozentrum der regionalen Hisbollah-Einheit Badr gedient. Die Hisbollah habe den Stützpunkt jahrelang für Angriffe auf das nördliche Israel genutzt.

    Armeesprecherin Ella Waweya erklärte auf X, das Bunker-Netzwerk habe acht unterirdische Stollen mit einer Gesamtlänge von mehr als 5400 Metern umfasst.

    Neben Waffenlagern umfasste der Komplex den Angaben zufolge Kommando- und Wohnräume, die einen längeren Aufenthalt unter der Erde ermöglicht hätten. Die Armee veröffentlichte Aufnahmen sowie einen Querschnitt der unterirdischen Anlage.

    In den Waffenlagern wurden nach Angaben der Armee Dutzende Sprengdrohnen und unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs), Maschinengewehre und Panzerabwehrraketen, hunderte Minen, RPG-Granaten und IED genannte Bomben sowie weitere militärische Ausrüstung sichergestellt. Die Armee veröffentlichte Aufnahmen der Waffen.

    Nach der Sprengung waren massive Veränderungen des Geländes zu erkennen. Ein dpa-Fotograf vor Ort entdeckte fünf grosse Krater. Staub und Trümmer bedeckten Häuser, Autos und Strassen in umliegenden Ortschaften.

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    Kommentare

    User #2284 (nicht angemeldet)

    Lasst Israel einfach mal machen Kommt schon gut

    User #1035 (nicht angemeldet)

    Eigenartiges Doktrin! Sie wollen einem anderen Land sagen, was zu tun ist. Aber sie haben nicht mal das eigene Land im Griff!

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