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    Iranisches Parlament plant Gesetz gegen «Fake News»

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    Seit Wochen wird im Iran gegen die Regierung protestiert. Um die Aktivisten davon abzuhalten, Informationen zu verbreiten, plant das Parlament nun ein Gesetz.

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    Der iranische Präsident Ebrahim Raisi. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das iranische Parlament plant ein Gesetz gegen angebliche «Fake News».
    • Internet und soziale Medien sind für die Protestbewegung wichtige Kanäle.

    Angesichts der anhaltenden systemkritischen Proteste im Iran gibt es im dortigen Parlament Pläne für ein strenges Gesetz gegen «Falschinformationen».

    Der Vorsitzende des Justizausschusses, Kasem Delchosch, sagte am Samstag nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim: «Es kann nicht sein, dass jeder Informationen verbreitet, ohne sie auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft zu haben.»

    Deshalb sollten «Fake News» sowie «überdramatisierte» Berichte in sozialen Medien als Straftat eingestuft werden. Die Urheber müssten dann mit einer Anklage rechnen, sagte der Abgeordnete.

    Protestler verbreiten Information über Social Media

    Bei den fast drei Monate dauernden Protesten gegen die Führung der Islamischen Republik sind Internet und soziale Medien für die Protestbewegung wichtigste Kanäle, um Bilder und Videos zu verbreiten.

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    Frauen ohne Kopftuch im Iran. - Keystone

    Die Medien im Iran sind staatlich geführt. Sie dürfen nur berichten, was von den Behörden abgesegnet wird. Seit Beginn der Proteste Mitte September hat die Regierung das Internet massiv eingeschränkt und fast alle Kurznachrichtendienste gesperrt, um kritische Berichte zu verhindern. Die Demonstranten jedoch finden immer wieder Wege, dies zu umgehen.

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