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Twitter geht nicht mehr gegen Corona-Falschinformationen vor

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USA,

Plattformbetreiber investieren in der Regel viel Zeit und Geld in die Bekämpfung von Fake-News. Bei Twitter ist das unter der Leitung von Elon Musk zumindest in Sachen Corona-Falschmeldungen Geschichte.

Das Logo des sozialen Netzwerks Twitter ist an einem Gebäude der Firmenzentrale in San Francisco zu sehen.
Das Logo des sozialen Netzwerks Twitter ist an einem Gebäude der Firmenzentrale in San Francisco zu sehen. - Jeff Chiu/AP/dpa/Symbolbild

Twitter geht nach der Übernahme durch Milliardär Elon Musk nicht mehr gegen Falschinformationen zum Coronavirus vor.

Die entsprechenden Massnahmen wurden bereits am Mittwoch vergangener Woche gestoppt, wie aus einer Mitteilung auf einer Twitter-Webseite hervorgeht. Der Online-Dienst hatte 2020 Regeln aufgestellt, um die Verbreitung falscher und irreführender Informationen über das Virus und Impfstoffe zu unterbinden. Twitter verwies damals auf Gefahr für Menschen, die unwissenschaftliche Behandlungsmethoden anwenden oder auf Impfungen verzichten könnten.

Insgesamt wurden nach früheren Angaben wegen Verletzung der Regeln mehr als 100.000 Beiträge entfernt und über 11.000 Konten gesperrt. Das Vorgehen wurde vor allem aus dem rechten politischen Lager in den USA kritisiert. Musk selbst hatte die Pandemie 2020 verharmlost. Er war auch Kritiker der Lockdowns, die zeitweise auch die Produktion im Stammwerk seines Elektroauto-Herstellers Tesla stoppten. Der 51-Jährige hatte nach eigenen Angaben zwei Mal eine Covid-Erkrankung. Er ist gerade dabei, in grossem Stil bei Twitter gesperrte Accounts wiederherzustellen.

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