Iran-Ticker: Iran meldet Angriffe auf Ölinsel Charg

Der Krieg zwischen dem Iran und den USA, Israel sowie den Golfstaaten dauert an. Wie und wann Donald Trump den Krieg zu beenden gedenkt, ist unklar.

Istanbul
Vor Israels Konsulat in Istanbul sind Schüsse gefallen. Zwei Menschen wurden dabei getötet. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die USA und Israel greifen weiterhin Ziele im Iran an.
  • Teheran hält derweil die Strasse von Hormus geschlossen, die Ölpreise steigen.
  • Trump hat dem Regime ein neues Ultimatum gegeben – eine Einigung scheint in weiter Ferne.
  • Mit dem Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden.

Die USA und Israel greifen weiter Ziele im Iran an. Das Land reagiert mit Gegenschlägen, auch auf die Golfstaaten und der Sperrung der Strasse von Hormus. Das führt zu höheren Ölpreisen und grosser Unsicherheit.

Am Sonntag hatte Donald Trump der iranischen Führung erneut mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis um 2 Uhr am Mittwochmorgen (Schweizer Zeit) nicht einlenken. Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum an Teheran zur Öffnung der Strasse von Hormus zwar zum dritten Mal zu verschieben. Doch die Drohungen werden schärfer.

Wird Trump sein Ultimatum ein viertes Mal verlängern?

Bei einer Presserkonferenz am Montag (Ortszeit) doppelte der US-Präsident ausserdem nach und drohte: «Das ganze Land könnte in einer Nacht ausgelöscht werden, und diese Nacht könnte morgen sein.»

Trump drohte mit der massiven Zerstörung von Kraftwerken und Brücken. Irans Armee wies die «arrogante Rhetorik» von Trump in einer ersten Reaktion zurück.

Im Ticker von Nau.ch verpasst du keine neue Entwicklung im Nahen Osten:

Angriff auf Eisenbahnbrücke – zwei Tote

13.26: Nahe der Kulturstadt Kaschan im Iran wurde eine Eisenbahnbrücke angegriffen. Es handelt sich dabei um die Nord-Süd-Verbindung.

Dabei sind zwei Menschen verstorben, drei wurden verletzt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtet.

Paris warnt vor Angriffen auf zivile Infrastruktur im Iran

13.08: Frankreichs Aussenminister Jean-Noël Barrot hat vor von US-Präsident Donald Trump angedrohten Angriffen auf zivile Infrastruktur im Iran gewarnt.

«Wenn wir uns alle gegen Angriffe auf zivile und energetische Infrastrukturen aussprechen, dann vor allem, weil sie nach den Regeln der Kriegsführung und dem Völkerrecht ausgeschlossen sind, und zweitens, weil sie im Falle des Krieges im Iran zweifellos eine neue Phase der Eskalation und Vergeltungsmassnahmen einleiten würden», sagte Barrot dem Sender France Info.

Barrot
Frankreichs Aussenminister Jean-Noël Barrot warnt vor Trumps Drohungen, zivile Ziele im Iran anzugreifen. - keystone

Diese würden die Region und die Weltwirtschaft in einen beunruhigenden Teufelskreis stürzen. «Wir erleben bereits einen sprunghaften Anstieg der Kraftstoffpreise. Würden die Energieinfrastrukturen im Iran angegriffen, ist mit Vergeltungsmassnahmen des iranischen Regimes zu rechnen, die eine ohnehin schon besorgniserregende Lage weiter verschärfen würden», sagte Barrot.

Iran stellt Schienenverkehr teilweise ein

12.49: Der Iran hat auf die Warnung Israels, den Schienenverkehr nicht zu nutzen, reagiert. Der Verkehr auf einer der wichtigsten Routen im Land wurde unterbrochen.

In der nordöstlichen Millionenmetropole Maschhad stellten Züge aus Sicherheitsgründen ihren Betrieb ein, wie die Nachrichtenagentur Fars berichtete. Der Gouverneur in der Provinz sprach demnach von einer «unmoralischen Drohung» Israels.

Iran meldet Explosionen auf Ölinsel Charg

12.39: Der Iran hat neue Explosionen auf der Insel Charg im Persischen Golf gemeldet. Die Nachrichtenagentur Mehr berichtete, die Insel werde angegriffen.

Dort hatte das US-Militär bereits Mitte März Luftangriffe ausgeführt. Details zu den möglichen Zielen waren zunächst nicht bekannt.

Öl iran
Die Ölinsel Charg ist strategisch wichtig. - AFP

Im Persischen Golf südlich des iranischen Festlands liegen mehrere Inseln von strategischer Bedeutung für die Führung in Teheran. Sie spielen auch wirtschaftlich eine wichtige Rolle.

Die iranische Insel Charg etwa ist das wichtigste Exportterminal für iranisches Erdöl im Persischen Golf. Ein grosser Teil der Ölproduktion wird von dort verschifft. Im Iran-Irak-Krieg (1980–1988) war Charg wegen seiner strategischen Bedeutung wiederholt Ziel von Angriffen.

Schüsse vor Israels Konsulat in Istanbul – zwei Tote

12.11: Bei einem Schusswechsel mit Einsatzkräften vor dem israelischen Konsulat in der türkischen Metropole Istanbul sind einem Bericht zufolge zwei Angreifer getötet worden.

Ein weiterer sei verletzt worden, berichtete der Sender CNN Türk unter Berufung auf die Behörden. Zudem seien zwei Polizisten verletzt worden.

Auf Bildern waren Einsatzkräfte vor dem Konsulatsgebäude im Stadtteil Levent zu sehen. Eine offizielle Bestätigung lag zunächst nicht vor. Was passierte, bevor die Schüsse fielen, war zunächst unklar.

Junge Iraner sollen Kraftwerke schützen – mit Menschenketten

11.28: Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat sich am Dienstagmittag auf X geäussert: «Mehr als 14 Millionen stolze Iraner haben sich bisher bereit erklärt, ihr Leben für die Verteidigung des Iran zu opfern. Auch ich war, bin und werde stets bereit sein, mein Leben für den Iran zu geben.»

Kraftwerke
Der Iran hat junge Menschen dazu ermutigt, Menschenketten um die Kraftwerke zu bilden. - keystone

Es liegt auf der Hand, dass sich Pezeshkian damit auf die Aussagen von Alireza Rahimi, der Obersten Beauftragten für die Zukunft des Iran und der iranischen Jugend, bezieht.

Sie forderte junge Menschen im Iran kürzlich auf, Menschenketten um Kraftwerke zu bilden. So sollen diese vor Angriffen geschützt werden.

Bericht: Synagoge in Teheran bei israelischem Angriff beschädigt

10.46: In der iranischen Hauptstadt Teheran ist eine Synagoge bei einem Luftangriff schwer beschädigt worden. Die Bombardierung erfolgte um etwa 4.00 Uhr nachts, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete.

Für den Angriff wurde Israels Luftwaffe verantwortlich gemacht. Ein Video der Nachrichtenagentur zeigte ein fast vollständig zerstörtes Gebäude in einer engen Gasse sowie Aufräumarbeiten.

Mindestens 18 Tote bei Luftangriffen in iranischer Provinz

10.39: Nahe der iranischen Hauptstadt Teheran sind in einer angrenzenden Provinz mindestens 18 Menschen bei Luftangriffen getötet worden.

Luftangriffe Teheran
Bei Luftangriffen nahe Teheran wurden mindestens 18 Menschen getötet. (Bild vom Montag, 6. April 2026) - keystone

Weitere 24 Bewohner der Provinz Albors seien bei den israelisch-amerikanischen Attacken verletzt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Die Bombardierungen trafen Wohngebiete, wie der Vizegouverneur in Albors erklärte. Rettungskräfte seien rund um die Uhr im Einsatz.

Flughafen im Westen Irans Ziel von Angriffen

10.39: Im Westen Irans ist ein Flughafen Ziel von Luftangriffen geworden. In der Stadt Chorramabad sei der Flughafen bombardiert worden.

Saudi-Arabien wehrt erneut Angriffe ab

10.36: Saudi-Arabien hat erneut Angriffe aus dem Iran abgewehrt. In den letzten Stunden seien 18 Drohnen abgeschossen worden.

Das teilte das Verteidigungsministerium am Morgen (Ortszeit) mit. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet.

Brücke
Die King Fahd Brücke gilt als wichtige Verbindung zwischen Saudi-Arabien und Bahrain. - Google Maps

Die King Fahd Brücke, eine wichtige Verbindung zwischen Saudi-Arabien und Bahrain, war offiziellen Angaben zufolge wegen Angriffsdrohungen stundenlang geschlossen, wurde am Morgen aber wieder geöffnet.

Bericht: Drei Kinder bei Luftangriff nahe Teheran getötet

09.51: Bei einem Luftangriff nahe der iranischen Hauptstadt Teheran sind einem Bericht zufolge drei Kinder ums Leben gekommen. Bei der Attacke am frühen Morgen sei ein Wohnhaus in der Pendlerstadt Pardis getroffen worden.

Das berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur Mehr. Insgesamt seien aus den Trümmern bislang sechs Leichen geborgen worden. Seit mehr als fünf Wochen nun führen Israel und die USA Krieg gegen den Iran.

Ober-Mullah Modschtaba Chamenei nicht bei Bewusstsein

09.40: Irans neuer oberster Führer, Modschtaba Chamenei, soll derzeit offenbar nicht bei Bewusstsein sein. Das geht aus einer Geheimdienstanalyse hervor, die der britischen Zeitung «The Times» vorliegt. Demnach sei der 56-Jährige momentan nicht in der Lage, das Land zu führen.

Ein diplomatisches Memorandum deutet darauf hin, dass Chamenei – der Sohn des getöteten langjährigen Machthabers Ali Chamenei – wegen eines «schweren» gesundheitlichen Zustands behandelt wird.

Zudem wird erstmals ein möglicher Aufenthaltsort genannt: Chamenei soll in der iranischen Stadt Ghom medizinisch versorgt werden.

Seit dem Tod seines Vaters und seiner Ernennung zum Obersten Führer gibt es zahlreiche Spekulationen über den Gesundheitszustand des Iraners. So kursieren unter anderem Gerüchte, wonach der Mullah ein Bein verloren habe und sich zur Behandlung in Russland aufhalte.

Iran greift Grossraum Tel Aviv erneut mit Streumunition an

09.21: Bei einem neuen Raketenangriff auf den Grossraum Tel Aviv hat der Iran nach israelischen Militärangaben erneut international geächtete Streumunition eingesetzt.

Am Morgen heulten auch im Stadtzentrum der Küstenmetropole die Warnsirenen, die Bürger liefen in Schutzräume. Es waren dumpfe Explosionen zu hören.

Streumunition
Der Iran hat im Grossraum Tel Aviv Streumunition eingesetzt. (Bild vom Montag, 6. April 2026) - keystone

Der israelische TV-Sender berichtete, es habe etwa zehn Einschlagsorte gegeben. Dabei sei Sachschaden an Gebäuden und Fahrzeugen verursacht worden. Berichte zu Verletzten gab es zunächst nicht. Auch die Hafenstadt Eilat an der Südspitze Israels wurde nach Medienberichten mit Streumunition angegriffen.

Eine Rakete mit Streumunition zerbricht häufig über dem Ziel in der Luft und verteilt dann Submunitionen, auch Bomblets genannt, über einem grossen Gebiet. Die kleinen Geschosse können von der israelischen Luftabwehr kaum abgefangen werden.

Ölpreise ziehen weiter an

08.28: Die Ölpreise steigen vor Ablauf eines weiteren Ultimatums von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg. Der Preis für ein Fass (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni legte im frühen Handel 1,2 Prozent auf 111,11 US-Dollar zu.

Ölpreise
Trumps Drohungen haben die Lage rund um die steigenden Ölpreise weiter verschärft. - keystone

Damit näherte sich der Juni-Terminkontrakt wieder dem Hoch aus dem März von etwas mehr als 112 Dollar.

Noch drastischer sieht es bei der Entwicklung des Mai-Kontrakts aus. Öl der Sorte WTI mit Auslieferung im Mai kostet am Morgen rund 115 Dollar und damit rund 70 Prozent mehr als vor Beginn des Iran-Kriegs vor mehr als fünf Wochen.

Angriffe auf Schienennetz? Israel warnt Iraner

08.12: Das israelische Militär hat die Bevölkerung im Iran davor gewarnt, mit dem Zug zu reisen oder sich in der Nähe von Bahnstrecken aufzuhalten.

Wer sich dort aufhalte, gefährde sein Leben, hiess es in einem auf Farsi formulierten Post auf der Plattform X. Die Warnung gelte ab sofort bis 21.00 Uhr Ortszeit (19.30 Uhr MESZ).

Zugreisen Iran
Das israelische Militär hat die Bevölkerung des Irans vor Zugreisen gewarnt. - keystone

Hintergrund sind die Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit Angriffen auf Infrastruktur, die auch zivil genutzt wird oder zivilen Nutzen hat.

Er hat dem Iran ein Ultimatum gestellt, die für den Öl- und Gashandel wichtige Strasse von Hormus zu öffnen, das kommende Nacht ausläuft. Derzeit ist keine Einigung in Sicht.

Israel zerstört Moschee im Südlibanon

07.52: Israelische Streitkräfte haben gemäss eigenen Angaben eine Moschee im Südlibanon zerstört. Darin hätten sich «Terroristen der Panzerabwehreinheit der Hisbollah» aufgehalten.

Man habe das Gelände zerstört, um diese Bedrohung zu beseitigen. Die «Terroristen» seien eliminiert worden. Die Information lässt sich nicht unabhängig prüfen.

Russland ist der Gewinner der Hormus-Blockade

07.36: Die Blockade der Strasse von Hormus hat direkte Auswirkungen auf Russland.

Das Landerzielt nach Berechnungen der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer durch die faktische Sperrung der Strasse von Hormus mit seinen Rohstoffexporten hohe zusätzliche Milliardeneinnahmen.

Sperrung Kreml
Russland profitiert massiv von der Sperrung der Strasse von Hormus. - keystone

Die Gewinne Russlands beim Export von Öl, Gas und Dünger beliefen sich auf monatlich mehr als zehn Milliarden Euro, teilte die Kammer mit.

«Russland ist damit der grosse Gewinner des neuen Krieges im Nahen Osten», sagt Matthias Schepp, der Vorstandsvorsitzende der Kammer, zur deutschen Nachrichtenagentur DPA.

UN-Sicherheitsrat stimmt über Hormus-Resolution ab

04.47: Der UN-Sicherheitsrat soll heute (17.00 Uhr MESZ) voraussichtlich über einen Resolutionsentwurf von Bahrain zum Schutz der Handelsschifffahrt in der Strasse von Hormus abstimmen. In dem Entwurf werden betroffene Staaten dazu aufgefordert, ihre defensiven Massnahmen zu koordinieren, um zur Sicherheit der Schifffahrt beizutragen, wie es von Diplomaten hiess. Dafür soll der Iran seine Angriffe auf Handels- und Frachtschiffe einstellen.

Um den Resolutionstext war tagelang im Hintergrund gerungen worden. In einer vorangegangenen Version des Dokuments wurde etwa explizit auf Kapitel 7 der UN-Charta verwiesen, das dem Sicherheitsrat die Befugnis einräumt, Massnahmen von Sanktionen bis zu militärischer Gewalt zu ergreifen. Dagegen hätten sich etwa die Vertreter Russlands und Chinas gewehrt, hiess es.

Pentagon sagt kurzfristig Pressekonferenz ab

03.25: Das Pentagon hat kurzfristig eine für Dienstag anberaumte Pressekonferenz mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine abgesagt.

Pete Hegseth
Pete Hegseth hat kurzfristig eine für Dienstag anberaumte Pressekonferenz abgesagt. Der Grund ist nicht bekannt. - keystone

Aus einer Mitteilung an Pressevertreter ging nicht hervor, warum die Einladung für die um 8.00 Uhr (Ortszeit, 14.00 Uhr MESZ) angekündigte Veranstaltung zurückgezogen wurde.

UN-Chef warnt vor Angriffen auf Irans zivile Infrastruktur

02.12: UN-Generalsekretär António Guterres hat die USA und Israel aufgefordert, Irans Kraftwerke und andere zivile Infrastruktur nicht anzugreifen. Solche Angriffe würden gegen internationales Recht verstossen, sagte sein Sprecher Stéphane Dujarric in New York.

«Selbst, wenn bestimmte zivile Infrastruktur als militärisches Ziel eingestuft werden könnte, würde das humanitäre Völkerrecht Angriffe darauf dennoch verbieten», wenn «übermässige» Schäden für Zivilisten zu erwarten seien. Es sei «höchste Zeit, dass die Parteien diesen Konflikt beenden», sagte Guterres laut dem Sprecher.

Istanbul
Vor Israels Konsulat in Istanbul sind Schüsse gefallen. Zwei Menschen wurden dabei getötet. - keystone

Irans Armee weist Trumps «arrogante Rhetorik» zurück

02.01: Irans Militärführung hat die Warnungen von Trump vor einer Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke des Landes als «arrogante Rhetorik und haltlose Drohungen» abgetan.

Trump sei «wahnhaft», sagte der Sprecher der Khatam-al-Anbiya-Kommandozentrale, Ebrahim Zolfaqari, laut Staatsmedien. Die «rüde, arrogante Rhetorik und haltlosen Drohungen des wahnhaften US-Präsidenten» würden die Angriffe gegen die «amerikanischen und zionistischen Feinde» nicht stoppen, wurde der Militärsprecher zitiert.

Iran Krieg
Trump sei «wahnhaft», sagte der Sprecher der Khatam-al-Anbiya-Kommandozentrale, Ebrahim Zolfaqari, laut Staatsmedien. - Screenshot/Wikipedia

Trump droht mit Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke

Trump hatte dem Iran kurz zuvor mit einer Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke binnen weniger Stunden nach Ablauf seines jüngsten Ultimatums gedroht. Die USA könnten innerhalb von vier Stunden eine «völlige Zerstörung» herbeiführen, sagte der Präsident im Weissen Haus.

Die Frist, die er Teheran zur Öffnung der für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtigen Strasse von Hormus gesetzt hat, läuft nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch ab.

Kampfjet-Rettungsmission: Mehr als 150 Flugzeuge beteiligt

00.23: An der Rettung des Waffenoffiziers eines abgeschossenen US-Kampfjets im Iran waren nach Angaben von Präsident Donald Trump mehr als 150 Flugzeuge beteiligt. Ein grosser Teil davon sei für ein Täuschungsmanöver an verschiedenen Orten im Einsatz gewesen, sagte der Republikaner im Weissen Haus.

USA Iran-Krieg
Iranische Staatsmedien veröffentlichten am Freitag, 3. April 2026, Bilder von Trümmern eines angeblich von den Revolutionsgarden abgeschossenen US-Kampfjets. Die Wrackteile entsprechen laut Berichten einer F-15 der US-Luftwaffe. - Screenshot/TG

Der verletzte Offizier selbst sei unterdessen stark blutend steile Felswände hinaufgeklettert. Während er seine Wunden versorgt habe, habe er Kontakt zu den US-Streitkräften aufgenommen.

Trump droht Journalisten mit Haft wegen Infos zu Piloten-Rettung

22.56: Trump forderte bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus von einem Medium den Namen eines angeblichen Informanten zur Rettung der Kampfjet-Besatzung im Iran und droht mit Gefängnis. Er kündigte an, man werde zu einem Medienunternehmen gehen, das die Infos veröffentlicht habe.

Iran Krieg Donald Trump
Donald Trump warnt den Iran vor einer grossen Zerstörung. - Keystone

Um welches Medium es geht, sagte er nicht. Er ergänzte, man werde unter Verweis auf die nationale Sicherheit die Herausgabe des Namens bei Androhung von Gefängnis verlangen.

Kommentare

User #4133 (nicht angemeldet)

Menschenkette um die Kraftwerke? Ihr eigener Entscheid und Wille.

User #3884 (nicht angemeldet)

Was ist mit der Meldung dass Donny nicht mehr unter uns ist??!!

Weiterlesen

8 Interaktionen
Tel Aviv
trump
234 Interaktionen
«Gefährlich»
21 Interaktionen
Washington

MEHR AUS IRAN

1 Interaktionen
Teheran
Iran
195 Interaktionen
Trump reagiert schon
trump iran waffenruhe
19 Interaktionen
Nahost-Konflikt
10 Interaktionen
Teheran