Fahrpersonal von Stadtbus Winterthur verzichtet auf weiteren Streik
Die Arbeitsbedingungen bei Stadtbus Winterthur werden verbessert. Darauf haben sich die Geschäftsleitung von Stadtbus Winterthur und die Gewerkschaft VPOD am 2. April geeinigt. Ein Streik ist damit vom Tisch.

Nun wird eine gemeinsame Vereinbarung erarbeitet, welche verschiedene Aspekte der Arbeitsbedingungen regelt, wie das Departement Technische Betriebe, Stadtbus Winterthur und die VPOD am Dienstag mitteilten.
Mitglieder der Geschäftsleitung von Stadtbus Winterthur trafen sich erneut mit einer Vertretung des Fahrdienst-Personals und der Gewerkschaft VPOD. Sie sprachen unter anderem über die Minusstunden-Problematik, eine mögliche Entschädigung nicht genutzter Ersatzdienste und ein neues Modell für Abendzulagen.
Die Personalversammlung stimmte den Optimierungen zu und bestätigte einen Streikverzicht. Bis Ende Juli 2026 sollen die Massnahmen umgesetzt werden.
Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Stadtbus, dem VPOD und der Belegschaft – wird zudem den bisherigen Dienstplan analysieren. In Zukunft sollen auch kurzfristige Verbesserungen möglich sein. Auch auf die Anliegen der Belegschaft soll besser Rücksicht genommen werden.
Die Verhandlungen sind die Folge eines Warnstreiks von Anfang März, der den öffentlichen Verkehr in Winterthur teilweise zum Erliegen brachte. Am Morgen des 3. März legten zahlreiche Chauffeure für vier Stunden die Arbeit nieder. Hintergrund des Arbeitskonflikts sind laut VPOD «unhaltbare Arbeitsbedingungen».










