Iran-Regime könnte bei Strasse von Hormus verminte Delfine einsetzen

    Elena Hatebur
    Elena Hatebur

    Iran,

    Der Iran erwägt im Nahost-Konflikt eine unkonventionelle Kriegsmethode: Künftig sollen verminte Delfine eingesetzt werden – und überleben womöglich nicht.

    Delfin
    Teheran setzt im Nahost-Konflikt auf eine unkonventionelle Kriegsmethode. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die US-Seeblockade belastet die iranische Wirtschaft zunehmend.
    • Deshalb will das Land nun verminte Delfine als Kriegsmethode einsetzen.
    • Die Meeressäuger sollen gezielt Sprengstoffladungen an US-Kriegsschiffen anbringen.

    Die Strasse von Hormus gehört zu den sensibelsten Orten der Welt. Ein grosser Teil des globalen Ölhandels fliesst durch die Meerenge im Nahen Osten.

    Doch seit der US-Seeblockade, die den Ölexport nahezu zum Erliegen gebracht hat, sieht sich der Iran mit zunehmender Dringlichkeit konfrontiert. Denn der aktuelle Zustand setzt die iranische Wirtschaft massiv unter Druck.

    Gemäss dem «Wall Street Journal» erwägt Teheran deshalb offenbar, Delfine mit Sprengminen auszurüsten und gegen US-Kriegsschiffe einzusetzen.

    Sprengminen sollen an Schiffsrumpf angebracht werden

    So bizarr die Vorstellung wirkt – neu ist sie nicht. Schon seit Jahrzehnten setzen Militärs auf Meeressäuger. Auch die USA und die Sowjetunion haben im Kalten Krieg nachweislich Delfine für militärische Zwecke trainiert.

    Im Iran sollen die Tiere nun gezielt auf US-Schiffe zusteuern und die Sprengstoffladungen an deren Rumpf anbringen. Im Extremfall könnte diese Methode gar in sogenannten Kamikaze-Angriffen angewendet werden.

    Der Begriff «Kamikaze» im Kontext des Iran-Krieges bezieht sich dabei auf den Einsatz von Einweg-Material. Das können beispielsweise autonome Drohnen sein, die ihr Ziel nach einem programmierten Flug ansteuern.

    Die Delfine würden einen solchen Kamikaze-Angriffe also nicht überleben.

    Experte: «Selbstmord-Delfine»

    Delfine gelten im Zusammenhang mit der unkonventionellen Kriegsmethode als besonders effizient. Sie sind schnell, präzise und haben eine ausgeprägt Echoortung. Sie werden deshalb eingesetzt, um Minen aufzuspüren oder feindliche Taucher zu identifizieren.

    Gemäss der US-Zeitung soll der Iran bereits seit den 2000er-Jahren über entsprechend trainierte Tiere verfügen.

    Tiere als Kriegsmethode – findest du das in Ordnung?

    Die aktuelle Idee dürfte jedoch deutlich weiter gehen. Analyst Karim Sadjadpour von der Carnegie-Stiftung für internationalen Frieden sprach bei «CNN» von sogenannten «Selbstmord-Delfinen».

    Den Ansatz bezeichnete er als «sehr verrücktes, asymmetrisches Werkzeug».

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    Kommentare

    User #5781 (nicht angemeldet)

    Übelste Ideologie! Und due denken noch, was sue tun, ist göttlich und weltlich legitimiert.

    User #5005 (nicht angemeldet)

    Schrecklich wie grausam der Mensch sich immer wieder zeigt. Diese kriege gehen mir sowieso zimmlich auf die Nerven sollen sich alle Kriegstreiber selbst an diefronten stellen, wie früher Rücken an Rücken 10 Schritte dbeng being. Einer nach dem anderen kann sich so duellieren hoffe das keiner übrig bleibt..... Wir können Dan endlich wieder aufatmen und Leben.

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